Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

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  • Helios
    Senior Member
    • 15.09.2006
    • 1165
    • Dr. Hans Dieter
    • 74626 Bretzfeld

    #16
    AW: Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

    Hallo,

    aus meiner Sicht gilt es zwei Dinge zu unterscheiden:

    1. Wie muss die Mechanik passend zum FBL-System eingestellt werden?
    2. Wieviel Pitch sollte bei Knüppelmitte anstehen?

    Zu 1.:
    Da gilt es doch die Einstellanweisungen des jeweiligen FBL-Systems zu berücksichtigen. Ich kann jetzt nur für AC-3X sprechen gehe aber davon aus, dass es bei anderen Systemen ähnlich ist. Ausserdem habe ich meine Paddelhelis ebenso eingestellt. Wie gehe ich vor:

    - Servo auf Mitte stellen (ggf. mit einem Impulsgenerator - Jeti-Box o.a.)
    - Servohebel so montieren, dass dieser Senkrecht zum TS-Gestänge steht (senkrecht/ 90Grad ist wichtig sonst kommt es zu Differenzierungen)
    - TS-Gestänge so einstellen, dass am Blatthalter 0Grad Pitch anstehen

    Sind geringe Feineinstellungen nötig werden die am FBL-System vorgenommen - nicht im Sender. Dazu gehört auch die Servomitteneinstellung, falls der Servoarm mechanisch nicht auf 90Grad zum Gestänge gebracht werden kann.

    Zu2:
    ßber die Pitchkurve kann man nach erfolgter korrekter mechanischer Justierung den Wert bei Knüppelmitte einstellen. Entweder man belässt es bei der bereits erfolgten Einstellung 0Grad oder man erhöht den Pitchwert auf 4-6Grad. Genauso kann man auch mit den Maximal-Pitchwerten verfahren. Dem FBL-System ist es egal welche Werte zu den jeweiligen Knüppelstellungen eingestellt werden. Für ein FBL-System letzlich entscheidend ist in erster Linie der Bereich der zyklischen Werte (in der Regel 7Grad) und die werden durch die Pitcheinstellungen nicht beeinflusst.

    Gruß Dieter
    SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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    • Heinz Dieter
      Heinz Dieter

      #17
      AW: Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

      Hallo Dieter.

      Gut erklärt!

      Ich möchte aber nicht 8 Grad Servoauflösung verschenken, da ich die nicht brauche. Auch hoffe ich bei mehr Servoweg eine bessere (hoch auflösende) Steuerumsetzung zu erhalten. Soll heißen, viel Weg am Servo, aber wenig Weg am Blatthalter.

      Deshalb plane ich noch für den Scaleheli zusätzlich Mischhebel am Blatthalter, die eine weitere Untersetzung der Steuergröße bewirken sollen. Beispiele zu deren Umsetzung gibt es ja schon.

      Gruß Dieter

      Kommentar

      • Helios
        Senior Member
        • 15.09.2006
        • 1165
        • Dr. Hans Dieter
        • 74626 Bretzfeld

        #18
        AW: Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

        Hallo Namensvetter,

        wenn man einen Paddelheli auf FBL umrüstet muss man in der Regel die Anlenkarme an den Blatthaltern verlängern. Das ergibt die notwendige Untersetzung. Zusätzlich noch irgendwelche Mischhebel einzubauen halte ich für kontraproduktiv. ßblicherweise müssen bei FBL-Systemen große zyklische Ausschläge von 6-7Grad erreicht werden. Die Mechanik muss daher bei vollem Servoweg diese 7Grad auch ermöglichen. Darauf kommt es letzlich an, sonst funktionieren die Systeme nicht einwandfrei. Das Thema Pitchwerte ist eher sekundär und kann über Pitchkurven bzw. über den TS-Mischer beeinflusst werden.

        Gruß der andere Dieter
        SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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        • Klaus13
          Klaus13

          #19
          AW: Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

          Zitat von Helios Beitrag anzeigen
          Hallo Namensvetter,

          wenn man einen Paddelheli auf FBL umrüstet muss man in der Regel die Anlenkarme an den Blatthaltern verlängern. Das ergibt die notwendige Untersetzung. Zusätzlich noch irgendwelche Mischhebel einzubauen halte ich für kontraproduktiv. ßblicherweise müssen bei FBL-Systemen große zyklische Ausschläge von 6-7Grad erreicht werden. Die Mechanik muss daher bei vollem Servoweg diese 7Grad auch ermöglichen. Darauf kommt es letzlich an, sonst funktionieren die Systeme nicht einwandfrei. Das Thema Pitchwerte ist eher sekundär und kann über Pitchkurven bzw. über den TS-Mischer beeinflusst werden.

          Gruß der andere Dieter
          Hm, Dieter (Scaler ) möchte FBL im Scalemodell, also i.d.R. Mehrblatt fliegen. Da ist zykl. 7 Grad schon etwas heftig, vor allem beim 5-Blatt. Ich habe beim Einstellen des 4-Blatt 450er und 3-Blatt 600er auch eher das Problem, die Ausschläge klein zu halten, ohne die Servowege begrenzen zu müssen. Bei meinem 2-Blattkopf (Ksama) ist ja sogar ein zusätzlicher Untersetzungshebel eingebaut und das ist eine tolle Lösung.

          Gruß Klaus

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          • Heinz Dieter
            Heinz Dieter

            #20
            AW: Servomitte beim Scaleheli; 0 Grad oder doch höher?

            Hallo Dieter und Klaus.

            Erst einmal wünsche ich Euch (allen) ein Frohes Osterfest.

            Die geforderte zyklische Größe von ca. 6 Grad sind wohl die Grundvoraussetzung der FBL-Systeme, aber wohl auch unter der Annahme einer 3D-Umsetzung.

            Wie Klaus richtig argumentiert, ist das bei uns Scalern etwas anderes. Da wir nur "beschränkt" die im FBL vorgesehenen Weggrößen nutzen, braucht das System hier auch nur wenig gegensteuern (Mehrblattköpfe sollten nicht mehr als 5 mm zyklischen Weg haben).

            Im Gegensatz zu anderen Blattanlenkungen hat der LOGO schon eine Blatthalter-Hebellänge von ca. 30 mm, was einem FBL-System schon sehr entgegen kommt. Um die gleichen Ausschlaggrößen zu bekommen, wie beim Paddelkopf - so meine ßberlegung - bräuchte ich noch eine leichte Untersetzung am Blatthalter. Meine Servos haben dann den gleich großen Weg wie vorher mit max. Auflösung und Umsetzung der Steuereingabe.

            Werde beide Varianten einbauen und fliegen.

            Gruß Dieter

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