Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

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  • PatrickS
    Flugschule rotor-service
    • 02.08.2009
    • 1381
    • Patrick
    • Wien

    #1

    Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

    Hallo Leute!



    Für meinen neuen Goblin Raw habe ich mich aufgrund verschiedener Gründe für das Brain 2 BT entschieden, mitunter war auch die Spektrum Telemetrie Integration ausschlaggebend.

    Da ich den Heli auch für die Flugschule verwende ist es mir besonders wichtig die größtmögliche Flugzeit aus den Akkus zu bekommen.

    Ich verwende den Raw aber natürlich auch für mich selbst (2100rpm 3min), bei Schulungsflügen zum größten Teil aber mit 1200-1400rpm und 15-20min.

    Daher ist die Kapazitätsmessung eben besonders wichtig.


    Als ich meine ersten Einstellflüge vorgenommen habe kalibrierte ich auch die mah Abweichung, zumindest dachte ich das.

    Manchmal wurde es besser, manchmal schlechter, aber ohne irgendein Muster (Ich habe den letzten Flug nachgerechnet, die neuen Werte eingestellt - sie sollten nahezu 100% passen - nächster Flug war 1000 mah danaben).

    Nach einigen Flügen ist mir aufgefallen dass wenn nur mit hohen Drehzahlen geflogen bzw. das System die ganze Zeit unter Last gehalten wird ich eine ziemlich genaue Verbrauchs Anzeige mit ziemlich kleinen Korrektur Werten erhalte.

    Ok, jetzt dachte ich der Regler hat eine recht große Todzone am unteren Ende der Messskala (low rpm bewegt sich bei 5-15A, hohe Drehzahl eher bei 130A).

    Wenn ich mir ein Log von einem low rpm Flug ansehe kann ich aber selbst diese kleinen Werte unter 10A sehen. Sie sind da!

    Eine Sache habe ich dann noch in der Werkstatt ohne Blätter getestet - wenn ich den Heli hochlaufen lasse kann ich auch auf der Fernsteuerung die Ampere Werte sehen, auch sehr kleine (1-5A - Brain Anleitung sagt einige ESCs können das nicht) aber nach 2-5 Sekunden fällt der Wert plötzlich auch Null und bleibt auch dort (ohne Blätte - kaum Last).


    Für mich ist die Telemetrie so natürlich nutzlos da der größte Vorteil, hohe und niedrige Drehzahlen zu fliegen und immer exakt bis zur Kapazitätsgrenze fliegen zu können, ist damit nicht mehr vorhanden.


    Ich dachte mir auch es könnte am BEC Strom liegen weil der Hobbywing diesen ja nicht loggt (macht bei 3 Minuten Flug nichts aus aber eventuell bei 20 Minuten), allerdings sind die Werte manchmal SO weit weg dass ich mir das auch nicht vorstellen kann.


    Ursprünglich wollte ich nach den ersten Flügen einen Hobbywing 130A einbauen da er ausreichend ist, aber zuerst muss ich mal herausfinden woran die utopischen Telemetrie Werte liegen.
    Ich hatte nicht vor verschiedene Regler zu kaufen nur um zu testen ob es daran liegen könnte (try and error).
    Eigentlich würde ich das Problem gerne lösen ohne einen neuen Regler zu kaufen.


    Sollte jemand die selben Erfahrungen gemacht haben und bestätigen können dass der Regler das Problem ist - gibt es vielleicht auch jemanden der weiß ob der YGE Auerus 135 funktioniert und zuverlässig, von kaum Strom bis Vollast, exakte mah Ergebnisse liefert? Der YGE würde ja auch (neben Kosmik und Kolibri) als einziger die BEC Ströme berücksichtigen soweit ich weiß?


    Irgendeinen Fehler muss es geben, ich hatte schon so unglaublich viele verschiedene Systeme von Kunden zum einstellen - habe aber noch nie etwas derartiges erlebt?!




    Set up:

    Goblin Raw mit originalen 690mm Blades

    Egodrift Tengu 4525 HT 550kv

    Hobbywing 160A

    3x MKS 575sl

    1x MKS HBL 880

    1x Brain 2 BT

    1x SLS Xtron 12S 5800mah 30/60C

    1x 1st rc buffer 3x 25F

    1x Spektrum DSMX sat

    1x Spektrum 4651T



    Aktuell noch 22er Riemenrad, ab morgen 23er.



    Fernsteuerung:

    Spektrum IX12





    Ich habe natürlich auch die Set up Dateien, Eventlogs, Telemetrielogs falls jemand helfen kann und diese dafür benötigen würde.





    Danke dass ihr euch die Zeit genommen habt meinen Post zu lesen.


    liebe Grüße
    Patrick
    rotor-service - Aufbau|Reparatur|Einstellarbeiten|Flugschule - Hallenfliegen
  • jessyjames
    Member
    • 31.05.2007
    • 995
    • Wolfgang

    #2
    AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

    Grade in der niedrigen Last sind die Hobbywing sehr ungenau in der Strommessung. Genau die gleiche Erfahrung hab ich und auch einige meiner Flugkollegen gemacht.
    Look the speed.......It function so well

    Kommentar

    • Fetzi
      Senior Member
      • 10.07.2013
      • 3527
      • Sascha
      • Deutschland

      #3
      AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

      Ja, wenn man es genau möchte, sollte man lieber einen Yge der neueren Generation kaufen

      Kommentar

      • rednaxela
        Member
        • 03.06.2019
        • 153
        • Alexander
        • Ragow

        #4
        AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

        Ich fliege mit den Reglern Align RCE-BL100A und Align RCE-BL130A. Das sollen ja Hobbywing-Regler sein, die das Align-Label tragen.

        Als Telemetriemodul verwende ich das Uni-Sens-E. Als Kapazitätsgrenze stelle ich 75 % ein. Ich habe jeweils die eingeladene Kapazität an der Ladegerät-Anzeige und nach dem Flug die verbrauchte Kapazität der Telemetrie-Anzeige verglichen.

        Den 100 A-Regler benutze ich im 550er (6S, 5000 mAh) mit Drehzahlen von 1600 rpm, entspricht 51 % Regleröffnung bis zu 2100 rpm, entspricht 65 % Regleröffnung. Egal welche Drehzahl ich fliege, ich muss ca. 200...250 mAh mehr nachladen als die Telemetriegrenze anzeigt.

        Den 130 A-Regler habe ich im 700er (12S, 5000 mAh) mit Drehzahlen von 1400 rpm, entspricht 54 % Regleröffnung bis zu 1900 rpm, entspricht 74 % Regleröffnung. Mit diesem Regler habe ich die Situation, unabhängig von der Drehzahl, dass ich etwa 100...150 mAh mehr nachladen muss.

        Somit habe ich einen maximalen Kapazitätsverbrauch, der 80 % nicht überschreitet.
        Viele Grü�e,
        rednaxela

        Kommentar

        • Fetzi
          Senior Member
          • 10.07.2013
          • 3527
          • Sascha
          • Deutschland

          #5
          AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

          Zitat von rednaxela Beitrag anzeigen
          Als Telemetriemodul verwende ich das Uni-Sens-E. Als Kapazitätsgrenze stelle ich 75 % ein. Ich habe jeweils die eingeladene Kapazität an der Ladegerät -Anzeige und nach dem Flug die verbrauchte Kapazität der Telemetrie -Anzeige verglichen.
          du verwendest ja auch das unisens-E, das ist ja ein extra Modul, welches selbst misst! er verwendet die internen Daten vom Hobbywing und die sind leider etwas ungenauer.

          Kommentar

          • Daniel somm
            Member
            • 27.05.2019
            • 533
            • Daniel
            • 88069

            #6
            AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

            Also ich habe das Setup
            Brain 2, 4651T, und YGE Aureus 135 HVT in 2 Helis.

            In beiden egal ob sehr hohe oder niedrige Drehzahl, habe ich Abweichungen von angezeigter verbrauchter mAh zu dem was ich tatsächliche nachlade von maximal 50mAh gehabt.
            Schreibe die angeblich entnommen und dann tatsächlich nachgeladenen Werte immer mal wieder sporadisch auf. Bisher immer ziemlich perfekt.
            Goblin Black Thunder 700, Kraken 580, Goblin 570, Goblin 380, OMPHobby M2

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            • PatrickS
              Flugschule rotor-service
              • 02.08.2009
              • 1381
              • Patrick
              • Wien

              #7
              AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

              Hallo Leute und danke für die Rückmeldungen!

              Zitat von jessyjames Beitrag anzeigen
              Grade in der niedrigen Last sind die Hobbywing sehr ungenau in der Strommessung. Genau die gleiche Erfahrung hab ich und auch einige meiner Flugkollegen gemacht.
              Sehr ungenau ist halt relativ.
              100, 200, 300 oder 1000 und mehr mah?

              Vorallem bekomme ich den Wert wie beschrieben ja hin wenn ich mit viel Drehzahl und Last fliege.
              Die Skalierung der kleinen Drehzahl scheint einfach nicht zu passen (1000mah und mehr Abweichungen!).


              Zitat von Fetzi Beitrag anzeigen
              Ja, wenn man es genau möchte, sollte man lieber einen Yge der neueren Generation kaufen
              Dagegen habe ich nichts einzuwenden und das würde ich auch tun, allerdings nur wenn ich zuvor bestätigen kann dass Hobbywing 160A oder eben 130A (wenn ich wechsel) absolut keine brauchbaren Ergebnisse liefern könnten.


              Zitat von rednaxela Beitrag anzeigen
              Ich fliege mit den Reglern Align RCE-BL100A und Align RCE-BL130A. Das sollen ja Hobbywing-Regler sein, die das Align-Label tragen.

              Als Telemetriemodul verwende ich das Uni-Sens-E. Als Kapazitätsgrenze stelle ich 75 % ein. Ich habe jeweils die eingeladene Kapazität an der Ladegerät-Anzeige und nach dem Flug die verbrauchte Kapazität der Telemetrie-Anzeige verglichen.

              Den 100 A-Regler benutze ich im 550er (6S, 5000 mAh) mit Drehzahlen von 1600 rpm, entspricht 51 % Regleröffnung bis zu 2100 rpm, entspricht 65 % Regleröffnung. Egal welche Drehzahl ich fliege, ich muss ca. 200...250 mAh mehr nachladen als die Telemetriegrenze anzeigt.

              Den 130 A-Regler habe ich im 700er (12S, 5000 mAh) mit Drehzahlen von 1400 rpm, entspricht 54 % Regleröffnung bis zu 1900 rpm, entspricht 74 % Regleröffnung. Mit diesem Regler habe ich die Situation, unabhängig von der Drehzahl, dass ich etwa 100...150 mAh mehr nachladen muss.

              Somit habe ich einen maximalen Kapazitätsverbrauch, der 80 % nicht überschreitet.
              Kannst du beim Unisens nicht auch einen Korrekturfaktor einstellen?
              Abweichende Ergebnisse von verschiedenen Sensoren sind ja bauartbedingt und nicht unbedingt präziser oder weniger präzise, sie müssen eben nur kalibriert werden, erst wenn die Ergebnisse verschiedener Flüge mit gleichen Sensoren und Einstellungen schwanken würde ich sie als unpräzise ansehen.


              Zitat von Daniel somm Beitrag anzeigen
              Also ich habe das Setup
              Brain 2, 4651T, und YGE Aureus 135 HVT in 2 Helis.

              In beiden egal ob sehr hohe oder niedrige Drehzahl, habe ich Abweichungen von angezeigter verbrauchter mAh zu dem was ich tatsächliche nachlade von maximal 50mAh gehabt.
              Schreibe die angeblich entnommen und dann tatsächlich nachgeladenen Werte immer mal wieder sporadisch auf. Bisher immer ziemlich perfekt.

              Danke für deine Erfahrungen!
              Wie lange fliegst du mit der kleinen Drehzahl (um zu sehen ob die Last in etwa vergleichbar mit meinem Set up ist) bzw. weißt du den durchschnittlichen Strom von einem reinen low rpm Flug?



              liebe Grüße
              Patrick
              rotor-service - Aufbau|Reparatur|Einstellarbeiten|Flugschule - Hallenfliegen

              Kommentar

              • Daniel somm
                Member
                • 27.05.2019
                • 533
                • Daniel
                • 88069

                #8
                AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                Zitat von PatrickS Beitrag anzeigen
                Hallo Leute und danke für die Rückmeldungen!
                Danke für deine Erfahrungen!
                Wie lange fliegst du mit der kleinen Drehzahl (um zu sehen ob die Last in etwa vergleichbar mit meinem Set up ist) bzw. weißt du den durchschnittlichen Strom von einem reinen low rpm Flug?
                liebe Grüße
                Patrick

                mein kleine Drehzahl beim Goblin 700er ist 1600. Damit gute 8 Minuten.
                Hohe Drehzahl liegt bei 2150 und damit komme ich auf 4 bis 5 Minuten.
                und beim Kraken 580 (600er Blätter) auch etwa 8 Minuten.
                Goblin Black Thunder 700, Kraken 580, Goblin 570, Goblin 380, OMPHobby M2

                Kommentar

                • PatrickS
                  Flugschule rotor-service
                  • 02.08.2009
                  • 1381
                  • Patrick
                  • Wien

                  #9
                  AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                  Zitat von Daniel somm Beitrag anzeigen
                  mein kleine Drehzahl beim Goblin 700er ist 1600. Damit gute 8 Minuten.
                  Hohe Drehzahl liegt bei 2150 und damit komme ich auf 4 bis 5 Minuten.
                  und beim Kraken 580 (600er Blätter) auch etwa 8 Minuten.
                  Ok das liegt noch immer weit weg von meinen 15-20 Minuten und liegt damit wohl auch in der relation vom Stromverbrauch höher als meine kleinste Drehzahl.

                  Wenn du den Heli am Boden stehen hast und die kleine Drehzahl läuft, kannst du einen Stromverbrauch sehen und wenn ja wie klein ist der ohne Last (steht am Boden)?



                  Nachdem ich heute das neue Ritzel verbaue werde ich morgen mal folgendes testen:
                  - Korrekturfaktor einstellen um mit der hohen Drehzahl ein exaktes Ergebnis zu bekommen
                  - mit dem selben Wert einen Flug nur mit der mittleren Drehzahl loggen
                  - mit dem selben Wert einen Flug nur mit der kleinen Drehzahl loggen

                  Mal sehen was da raus kommt.
                  Eventuell meldet sich auch wer von MSH, ich habe auch in deren Support Forum gepostet.



                  liebe Grüße
                  Patrick
                  rotor-service - Aufbau|Reparatur|Einstellarbeiten|Flugschule - Hallenfliegen

                  Kommentar

                  • rednaxela
                    Member
                    • 03.06.2019
                    • 153
                    • Alexander
                    • Ragow

                    #10
                    AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                    Zitat von Fetzi Beitrag anzeigen
                    du verwendest ja auch das unisens-E, das ist ja ein extra Modul, welches selbst misst! er verwendet die internen Daten vom Hobbywing
                    Mir ist nicht bekannt, im Manual der Align-Regler steht auch nichts geschrieben, ob oder dass diese Regler Telemetrie haben. Weiß jemand, ob mit Align-Reglern Telemetrie möglich ist? Ok, die Frage passt jetzt nicht zum Thema, doch sie sei hier mal gestellt...

                    Zitat von PatrickS Beitrag anzeigen
                    Kannst du beim Unisens nicht auch einen Korrekturfaktor einstellen?
                    ßber Kalibrierung oder Einstellen eines Korrekturfaktors gibt es im Manual des UniSens-E keine Angaben.
                    Viele Grü�e,
                    rednaxela

                    Kommentar

                    • Fetzi
                      Senior Member
                      • 10.07.2013
                      • 3527
                      • Sascha
                      • Deutschland

                      #11
                      AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                      Bei dem Unisens-e brauchst du nichts zu kalibrieren, das ist einfach genau

                      Kommentar

                      • jessyjames
                        Member
                        • 31.05.2007
                        • 995
                        • Wolfgang

                        #12
                        AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                        Zitat von PatrickS Beitrag anzeigen
                        Sehr ungenau ist halt relativ.
                        100, 200, 300 oder 1000 und mehr mah?

                        Vorallem bekomme ich den Wert wie beschrieben ja hin wenn ich mit viel Drehzahl und Last fliege.
                        Die Skalierung der kleinen Drehzahl scheint einfach nicht zu passen (1000mah und mehr Abweichungen!).
                        Leider ist die grösse der ungenauigkeit bei den Hobbywingreglern nicht genau bestimmbar.
                        Bei der Strommessung wird ja (wie bei fast allen Reglern / Sensoren) der Strom über den Spannungsabfall an einem definierten, sehr niederohmigen Widerstand ( Shunt ) gemessen.Diese Spannungsabfall bewegt sich im unteren milli-voltbereich. Diese Spannung muss verstärkt werden , damit der Prozessor des Regler damit vernünftig "Arbeiten" kann. Meine Vermutung ist, das HW hier eher güstige operationsverstärker nutzt , anstatt spezielle Strommessversärker. Dadurch werde geringe Ströme eher zu einer undefinierten groben Schätzung.Somit ist die HW Strommessung nur im mittleren bis oberen bereich Sinnvoll nutzbar.
                        Look the speed.......It function so well

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                        • papads
                          Senior Member
                          • 07.01.2012
                          • 5575
                          • Werner
                          • Koblenz

                          #13
                          AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                          wenn es halbwegs genau sein soll bei verschiedenen Belastungen dann würde ich auch den Unisens- E wählen. Der misst direkt in der Batterieleitungen und bekommt alles mit (auch den BEC Strom).
                          Deswegen bedarf es auch keinen Korrekturfaktor.

                          Tom vom J-Log hat das mal ganz gut beschrieben welche Probleme bei der Strommessung im ESC
                          entstehen können.

                          hier mal ein Zitat von Toms Seite.


                          Man sollte sich auch immer vor Augen halten, wie -Messen� hier aussieht:
                          Es ist schon etwas anderes, ob ich batterieseitig messe, wo sich alles bereits per Low-ESR-Elkos beruhigt hat, - oder im ESC selbst. Der Strom dort hat eine Dynamik mit einem Shape, der ist nicht DC, aber auch nicht AC ist (kein Sinus).
                          Er ist einfach -Dynamik-Wahnsinn�.
                          Kommt hinzu, dass pro Umdrehung ständig umgepolt wird (Kommutierung), es gibt also x zeitliche Phasen, in denen der Wahnsinn gemessen wird.
                          Was ist nun -mAh kumulieren�?
                          Der ESC misst irgendwann.
                          Irgendwann schiebt er diesen Wert per Datenprotokoll zu S32. Der kumuliert ihn.
                          Dabei kann er nur so tun, als wäre der Strom I1 vom Zeitpunkt t1 bis zum neuen Wert I2 im Zeitpunkt t2 konstant geblieben. Natürlich war es nicht so. Der integrative Effekt durch das Kumulieren ist zwar genauso gegeben wie auf der Elko-Seite zur Batterie hin, nur bekommt die Batterie zeitlich jeden Wert zu sehen, während der ESC eben nicht jeden Wert reportet zum Kumulieren.
                          Daher ist es eigentlich besser, wenn der ESC selbst kumuliert, so er wirklich richtig und häufig genug misst. Dadurch wird das zeitliche -Du-lässt-mich-dumm-sterben�-Loch zwischen den Updates im Datenprotokoll eliminiert.
                          Es hat sich aber rein aus ganz praktischer Erfahrung beim Einsatz von JLog in den vergangegen 6 Jahren herausgestellt, dass Zeitschritte von 100ms vollkommen ausreichend sind beim Beobachten des Prozesses, was im Log und in der mAh-Kumulation landet. Im Gegensatz zur sonstigen Theorie: Man verpasst nichts, was überhaupt gemessen werden kann. Somit relativiert sich o.g. -Zeitlücke� zu: Die Update Rate jedes ESC mit Daten-Output ist momentan ausreichend für ausreichende Genauigkeit im Kumulieren der mAh.
                          Grundsätzlich gilt natürlich: Wer misst, misst Mist. Das hier ist kein Messgerät, - und von Messgerät zu Messgerät muss man auch immer fragen, wer die Referenz war.
                          ImotShunt wirkt grundsätzlich auf Imot, auch wenn der ESC mAh selbst kumuliert und sendet (ImotShunt wird dann separat auf diese mAh ebenfalls angewendet), - auch, wenn der Strom durch S32 mittels C200 Hall Core gemessen wird.
                          ------------------------------------------------------
                          S32 (dessen Entwickler) weiß natürlich nicht wirklich, wie das -Messen� im jeweiligen ESC erfolgt. Gerade durch die Kommutierung und durch den Messpunkt könnte man manches weniger gut gemacht haben. Auch der Stromsensor selbst ist ein Faktor, - ist der kalibriert, ist er temperaturkompensiert? Beispielsweise, wenn man in Serie mit den Motorleitungen misst, kommt es darauf an, wie man damit umgeht, dass die jeweilige Phase nur für einen Teil der Zeit aktiv ist. Dann ist da die Conversion Time des verwendeten ADC, die bei entsprechender PWM Duty und Frequenz mit dieser interferieren kann. So kommt es dann mit demselben Motor an demselben ESC, mit derselben Batterie und demselben ImotShunt Wert, dass das Ergebnis -mAh� schwanken kann synchron zur -Agressivität� des Fluges, genauer, zum Verlauf der PWM während des Fluges.
                          Zusatzfrage: Wenn der ESC am Motor misst, aber nicht Ibec, - wo bleibt dann der -Peanuts�, den der BEC im ESC auf der Primärseite verbraucht? S32 addiert den -Peanuts� vom HV²BEC, so verwendet, am Datenbus angeschlossen und im Setup.


                          Gruß
                          Werner

                          Kommentar

                          • PatrickS
                            Flugschule rotor-service
                            • 02.08.2009
                            • 1381
                            • Patrick
                            • Wien

                            #14
                            AW: Willkürliche Kapazität Werte Brain 2 BT + Hobbywing 160A

                            Hallo,

                            Zitat von jessyjames Beitrag anzeigen
                            Leider ist die grösse der ungenauigkeit bei den Hobbywingreglern nicht genau bestimmbar.
                            Bei der Strommessung wird ja (wie bei fast allen Reglern / Sensoren) der Strom über den Spannungsabfall an einem definierten, sehr niederohmigen Widerstand ( Shunt ) gemessen.Diese Spannungsabfall bewegt sich im unteren milli-voltbereich. Diese Spannung muss verstärkt werden , damit der Prozessor des Regler damit vernünftig "Arbeiten" kann. Meine Vermutung ist, das HW hier eher güstige operationsverstärker nutzt , anstatt spezielle Strommessversärker. Dadurch werde geringe Ströme eher zu einer undefinierten groben Schätzung.Somit ist die HW Strommessung nur im mittleren bis oberen bereich Sinnvoll nutzbar.

                            Naja, was geht - und vor allem zu welchen Preisen ist mir bewusst geworden seit ich ernsthaft FPV racing betreibe, die kleinen 60€ Regler können 4x55A Dauerstrom und messen auch über einen einzigen Eingangsseitigen Sensor, egal wie ich damit fliege, die Anzeige passt im Promille Bereich zum nachgeladenen Wert!
                            (Auch bei den Hobbywing Reglern)

                            Wenn ich immer eine nahezu gleiche Last und Flugstil brauche um korrekte Werte zu haben kann ich mir die Telemetrie in meinen Augen gleich sparen, dann kann ich auch mit Timer fliegen.


                            Zitat von papads Beitrag anzeigen
                            wenn es halbwegs genau sein soll bei verschiedenen Belastungen dann würde ich auch den Unisens- E wählen. Der misst direkt in der Batterieleitungen und bekommt alles mit (auch den BEC Strom).
                            Deswegen bedarf es auch keinen Korrekturfaktor.

                            Tom vom J-Log hat das mal ganz gut beschrieben welche Probleme bei der Strommessung im ESC
                            entstehen können.

                            hier mal ein Zitat von Toms Seite.


                            Man sollte sich auch immer vor Augen halten, wie -Messen� hier aussieht:
                            Es ist schon etwas anderes, ob ich batterieseitig messe, wo sich alles bereits per Low-ESR-Elkos beruhigt hat, - oder im ESC selbst. Der Strom dort hat eine Dynamik mit einem Shape, der ist nicht DC, aber auch nicht AC ist (kein Sinus).
                            Er ist einfach -Dynamik-Wahnsinn�.
                            Kommt hinzu, dass pro Umdrehung ständig umgepolt wird (Kommutierung), es gibt also x zeitliche Phasen, in denen der Wahnsinn gemessen wird.
                            Was ist nun -mAh kumulieren�?
                            Der ESC misst irgendwann.
                            Irgendwann schiebt er diesen Wert per Datenprotokoll zu S32. Der kumuliert ihn.
                            Dabei kann er nur so tun, als wäre der Strom I1 vom Zeitpunkt t1 bis zum neuen Wert I2 im Zeitpunkt t2 konstant geblieben. Natürlich war es nicht so. Der integrative Effekt durch das Kumulieren ist zwar genauso gegeben wie auf der Elko-Seite zur Batterie hin, nur bekommt die Batterie zeitlich jeden Wert zu sehen, während der ESC eben nicht jeden Wert reportet zum Kumulieren.
                            Daher ist es eigentlich besser, wenn der ESC selbst kumuliert, so er wirklich richtig und häufig genug misst. Dadurch wird das zeitliche -Du-lässt-mich-dumm-sterben�-Loch zwischen den Updates im Datenprotokoll eliminiert.
                            Es hat sich aber rein aus ganz praktischer Erfahrung beim Einsatz von JLog in den vergangegen 6 Jahren herausgestellt, dass Zeitschritte von 100ms vollkommen ausreichend sind beim Beobachten des Prozesses, was im Log und in der mAh-Kumulation landet. Im Gegensatz zur sonstigen Theorie: Man verpasst nichts, was überhaupt gemessen werden kann. Somit relativiert sich o.g. -Zeitlücke� zu: Die Update Rate jedes ESC mit Daten-Output ist momentan ausreichend für ausreichende Genauigkeit im Kumulieren der mAh.
                            Grundsätzlich gilt natürlich: Wer misst, misst Mist. Das hier ist kein Messgerät, - und von Messgerät zu Messgerät muss man auch immer fragen, wer die Referenz war.
                            ImotShunt wirkt grundsätzlich auf Imot, auch wenn der ESC mAh selbst kumuliert und sendet (ImotShunt wird dann separat auf diese mAh ebenfalls angewendet), - auch, wenn der Strom durch S32 mittels C200 Hall Core gemessen wird.
                            ------------------------------------------------------
                            S32 (dessen Entwickler) weiß natürlich nicht wirklich, wie das -Messen� im jeweiligen ESC erfolgt. Gerade durch die Kommutierung und durch den Messpunkt könnte man manches weniger gut gemacht haben. Auch der Stromsensor selbst ist ein Faktor, - ist der kalibriert, ist er temperaturkompensiert? Beispielsweise, wenn man in Serie mit den Motorleitungen misst, kommt es darauf an, wie man damit umgeht, dass die jeweilige Phase nur für einen Teil der Zeit aktiv ist. Dann ist da die Conversion Time des verwendeten ADC, die bei entsprechender PWM Duty und Frequenz mit dieser interferieren kann. So kommt es dann mit demselben Motor an demselben ESC, mit derselben Batterie und demselben ImotShunt Wert, dass das Ergebnis -mAh� schwanken kann synchron zur -Agressivität� des Fluges, genauer, zum Verlauf der PWM während des Fluges.
                            Zusatzfrage: Wenn der ESC am Motor misst, aber nicht Ibec, - wo bleibt dann der -Peanuts�, den der BEC im ESC auf der Primärseite verbraucht? S32 addiert den -Peanuts� vom HV²BEC, so verwendet, am Datenbus angeschlossen und im Setup.


                            Gruß
                            Werner
                            Danke auch dir für deinen Beitrag.
                            Ich zweifel nicht daran dass das richtig ist, allerdings habe ich jetzt einen YGE 135 verbaut und scheinbar bekommen die das auf die Reihe
                            Es wird auch der BEC Strom berücksichtigt und die Anzeige sitzt irgendwo zwischen 0,5 und 1,5A wenn der Motor nicht läuft, je nachdem wie man die Servos bewegt.

                            Ich habe heute mit dem neuen Regler Flüge zwischen 3:30 und 13 Minuten gemacht - die Anzeige war nach dem Vergleichen mit den tatsächlich nachgeladenen Werten immer um 6% zu hoch. Aber eben IMMER.

                            Das heißt die Skalierung passt, die Genauigkeit ist da, die Servoströme werden berücksichtigt.
                            Diese konstanten 6% kann ich jetzt per YGE Software nachbessern.

                            Ein immer konstanter "Fehler" ist ja kein "Fehler", der Sensor muss eben nur kalibriert werden weshalb man diese Möglichkeit in der Software ja auch bekommt.




                            Für mich bedeutet das jetzt eben nur von Hobbywing auf YGE umzusteigen, ich wäre gerne bereit ein paar Euro mehr für einen Hobbywing zu zahlen wenn sie an so einem Cent Artikel wie dem Sensor nicht unnötig sparen würden.
                            Der YGE ist aber natürlich ein erstklassiger Regler, bisher bin ich immer mit IISI Telemetrie geflogen, daher war ich mit den Hobbywing Reglern sehr zufrieden.

                            Die integrierte Telemetrie ist aber nochmal schöner, einfacher und effizienter - und ich jetzt endlich zufrieden!



                            Danke euch allen für eure Infos und Bemühungen!


                            liebe Grüße
                            Patrick
                            rotor-service - Aufbau|Reparatur|Einstellarbeiten|Flugschule - Hallenfliegen

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