Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

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  • lawww
    Member
    • 04.01.2018
    • 366
    • Lars
    • Schwalm-Eder-Kreis

    #1

    Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

    Hallo,

    ich bin gerade dabei in Testflügen mein MB+ auf dem T-Rex 550x einzustellen. Punkt 1 ist dabei die Heckempfindlichkeit (Tail Gain). Default ist hier 50, der Bereich für Heading Lock geht von 0 - 160.

    Nun habe ich stückweise hochgestellt und kann tatsächlich bis zum Maximum von 160 gehen, ohne dass ich merkliche Probleme bekomme. Bei maximaler Geschwindigkeit ist dann zu hören, dass das Heck wohl arbeitet, aber ein Pendeln oder Schwingen oder ähnliches ist nicht zu sehen, nur über das Gehör zu ahnen.

    Da auch schon bei 140 keinerlei Nachteil zu erkennen ist und alles bombenfest steht und sich auch bei extremen Pitch-Bumps nicht aus der Ruhe bringen lässt, sehe ich natürlich keine Notwendigkeit höher zu gehen. Aber laut Anleitung soll man ja ans Maximum gehen, kurz bevor das Heck zu schwingen anfängt.

    Ist es normal, das man so hoch gehen kann? Sollte ich dann lieber wieder weiter runter und eher nur etwas höher bleiben, als der Punkt an dem das Heck nicht mehr sicher steht?

    Wie sind eure Erfahrungen?

    Danke und Grüße
    Lars
  • Blade Breaker
    Senior Member
    • 04.05.2013
    • 1224
    • Lukas
    • Tirol

    #2
    AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

    Da musst du nur beim Heckservo die Kugel ein Loch weiter nach aussen hineinschrauben.
    Das Leben ist zu kurz um Lipos zu schonen

    Kommentar

    • lawww
      Member
      • 04.01.2018
      • 366
      • Lars
      • Schwalm-Eder-Kreis

      #3
      AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

      Klar, dann wird alles sensibler. Aber die Drehraten und die Geschwindigkeit, mit der diese erreicht werden passen eigentlich, alles schön snappy. Aktuell ist der Abstand der Kugel am Servohorn genau nach Anleitung, also sehe ich eigentlich keinen Grund, hier weiter nach außen zu gehen.

      Was wäre davon denn der Vorteil? (außer dass ich dann noch schneller die Drehraten /-richtungen ändern kann und den Regelkreis an seine Grenzen bringen kann)

      Also im Prinzip dann die Frage, warum sollte man hier die ggf. die Sensibilität mechanisch erhöhen, um dann den Regelkreis zu entschärfen?

      Klar, wenn das Ansprechverhalten aufgrund der Servogeschwindigkeit zu niedrig ist, muss das sein, aber das passt ja. Mit dem Versetzen der Kugel nach außen werden ja auch Nachteile verstärkt, z.B. Spiel im Servo, etc...

      Da ich ein hochwertiges, schnelles und genaues Heckservo einsetze, wären die Nachteile vermutlich vernachlässigbar, die Vorteile vermutlich aber auch. Ich würde schlicht das Servo in einem kleineren Steuerbereich nutzen, somit hätte ich hier etwas weniger Aktion und Stromverbrauch, auf der anderen Seite durch die niedrigere Auflösung potentiell aber mehr Feinjustage durch den Regelkreis und somit wieder ein erhöhtes Bewegungsniveau auf kleinerem Weg, was den Stromverbrauch wieder erhöhen würde...

      Danke und Grüße
      Lars

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      • Blade Breaker
        Senior Member
        • 04.05.2013
        • 1224
        • Lukas
        • Tirol

        #4
        AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

        Achso, ich dachte du willst noch ein wenig Luft nach oben haben, was den Gyrobereich betrifft. Wenn du mit dem Heck zufrieden bist, dann lass es so wie es ist [emoji6]
        Das Leben ist zu kurz um Lipos zu schonen

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        • lawww
          Member
          • 04.01.2018
          • 366
          • Lars
          • Schwalm-Eder-Kreis

          #5
          AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

          Zufrieden bin ich, aber wenn es besser geht, also Vorteile hätte, würde ich umbauen und optimieren. �

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          • Pexy
            Member
            • 21.09.2014
            • 329
            • Peter

            #6
            AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

            Zitat von lawww Beitrag anzeigen
            Zufrieden bin ich, aber wenn es besser geht, also Vorteile hätte, würde ich umbauen und optimieren. [emoji6]
            Ich hatte das bei meinem T-Rex 600L auch. Eigentlich war alles soweit okay, aber als ich besser fliegen konnte, hat es mir bei schnellen Funnels das Heck weggedreht.
            Der MB Support meinte, dass der hohe Gain - Wert auf schlechte Heck Performance schließen lässt.
            Die Heck ßbersetzung beim T-Rex sind ja in der Tat für höher Drehzahlen ausgelegt.

            Ich fliege jetzt länger Heck Blätter und musste den Gain damit auf 50% herunterdrehen.

            Wenn du so zufrieden bist, dann lass es so.

            Gruß,
            Peter

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            • MiniSpark
              Member
              • 20.11.2015
              • 128
              • Tobias

              #7
              AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

              Bei meinem 470 ist/war es genau anders, der fängt extrem schnell an mit dem Heck zu pendeln wenn ich den Gyro Wert erhöhe, wenn ich es so enstelle dass das Heck nicht pendelt, dreht es bei starken Pitchstößen aber raus....

              Mal sehen ob ich das geregelt bekomme, wenn er wieder aufgebaut ist.

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              • vlk
                vlk
                Senior Member
                • 26.09.2009
                • 6996
                • Sigmund
                • Wuppertal

                #8
                AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                Welche Werte für den Servoweg hast Du im Sender?
                Und hast Du DR im Sender fürs Heck programmiert?
                Gruß
                Siggi

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                • echo.zulu
                  Senior Member
                  • 03.09.2002
                  • 3985
                  • Egbert
                  • MFG Wipshausen

                  #9
                  AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                  Hallo Lars.
                  Ist evtl. gar nicht der richtige Kanal für die Kreiselempfindlichkeit im MB zugeordnet? Wenn Du so hoch mit der Empfindlichkeit gehen kannst, dann kann da irgendwas nicht stimmen.
                  CU,
                  Egbert.

                  Kommentar

                  • Gast
                    Gast

                    #10
                    AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                    Müsste man doch einfach merken, wenn man in die andere Richtung geht.

                    Kommentar

                    • raimcomputi
                      Senior Member
                      • 14.10.2012
                      • 9209
                      • Raimund
                      • Tönisvorst

                      #11
                      AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                      Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
                      Hallo Lars.
                      Ist evtl. gar nicht der richtige Kanal für die Kreiselempfindlichkeit im MB zugeordnet? Wenn Du so hoch mit der Empfindlichkeit gehen kannst, dann kann da irgendwas nicht stimmen.
                      Ist denn überhaupt ein Unterschied zwischen 0 und 160 zu merken im Verhalten des Hecks? Sowohl bei meinem 500er, als auch bei meinem 450ger fängt ab ca. 65% das Heck an zu schwingen.
                      XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
                      Walkera Devo10
                      Sim:Clearview, Heli-X

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                      • he0960
                        Member
                        • 08.01.2018
                        • 31
                        • Hermann
                        • Ã?sterreich, Steiermark

                        #12
                        AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                        Hallo Lars,
                        Lt. deiner Beschreibung gehe ich davon du verwendest im MB+ Firmware 5.1 und stellst die Kreiselempfindlichkeit über die Bank (-umschaltung) ein. Da ich erst vergangenes WE selbst ebenso mit T-Rex-550X und MB+ 5.1 experimentiert hab, kann ich deine Erfahrungen 1:1 bestätigen. Bei 160 war's Heck richtig knackig, aber immer noch kein nennenswertes Pendeln. Bin dann so bei 130 geblieben und hab mich danach mit der TS-Empfindlichkeit weiter beschäftigt. Auch hier konnte ich voll aufdrehen, (161 ist da die obere Grenze) ohne das am Hauptrotor was passiert. Die Steuerpräzision war noch gut, dass leichte 'hinten rein' fallen bei längeren gestreckten flachen Sinkflügen wurde weniger. Aktuell bin ich da jetzt bei 150 und möchte am WE weiter testen. Muss aber zugeben, dass ich in der 4er Firmware (da erfolgte ja die Ansteuerung vom Heck noch über den Kreiselkanal und die TS übers Poti) nie ganz rauf gegangen bin. Hast du das in V4.2 mal probiert?
                        Gruß Hermann

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                        • lawww
                          Member
                          • 04.01.2018
                          • 366
                          • Lars
                          • Schwalm-Eder-Kreis

                          #13
                          AW: Heckempfindlichkeit beim MB+ auf Maximum

                          Hermann hat Recht. Sorry, wenn ich diese Information im ersten Post nicht genannt habe:

                          Ich nutze die Bankumschaltung, stelle Gain also nicht über einen Kanal ein, sondern habe die Werte per SW in den Bänken hinterlegt. Die Bankumschaltung funktioniert auch und ich merke ja auch einen Unterschied zwischen den Gains: Bei niedrigem Gain dreht das Heck weg, bzw. pendelt raus, wenn ich Pitch plötzlich ändere. Bei den höheren Werten ist das weg. Ich komme aber eben selbst mit Höchstwert offensichtlich nur sehr knapp an die Grenze, bzw. knapp darunter. Es ist genau wie Hermann beschrieben hat.

                          Ich hatte die V4.2 nie drauf, dazu also kein Vergleich.

                          Ja, beim Rex ist das Heck recht schwach dimensioniert. Das habe ich bei einem anderen Heli ganz anders. Daher vermute ich, dass dies die Ursache ist, dass das Heck einfach kaum zum ßbersteuern zu bekommen ist. Die Anlenkung werde ich wohl nicht ändern, denn ich erreiche mit sinnvollen Servowegen die maximale Auslenkung und habe somit eine perfekte Auflösung. Eine ßnderung würde in meinen Augen mehr Nachteile als Vorteile bringen, was die Ansteuerung des Hecks betrifft.

                          Wenn mir das Heck mal nicht mehr reicht (hatte bei meinem 470er bei starkem Wind schon Probleme, dass das Heck einfach nicht mehr genug Power dagegen hatte), werde ich den Ratschlägen folgen und entweder größere Heckblätter oder (und) eine andere ßbersetzung ans Heck einbauen und so die Heckperformance steigern. Ich denke, dass ist der richtige Weg.

                          Jedenfalls Danke für Eure Tipps und Ratschläge und vor allem Hermann für die Bestätigung der Erfahrung mit dem gleichen Heli und Setup. Somit weiß ich, woran ich bin!

                          Danke,
                          Lars

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