MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • lawww
    Member
    • 04.01.2018
    • 366
    • Lars
    • Schwalm-Eder-Kreis

    #1

    MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

    Hallo,

    Das MB+ hat ja nur zwei Steckplätze, an denen Spannung zugeführt werden darf, einmal den Anschluss des Reglers, und den Aux Steckplatz.

    Nun bräuchte ich aber drei Anschlüsse: 2x BEC, einmal für den r2-Puffer.

    Wenn ich die Leitungen des BEC aufteile und einen an den Empfänger anschließe riskiere ich Probleme durch eine Masseschleife... sicher die ungünstigste Variante.

    Wenn ich den r2-Puffer an den Empfänger anschließe, habe ich den Puffer über den langen Umweg und im Notfall muss der Strom den weiten Weg... würde technisch gehen, ist aber nicht sehr ellegant.

    Den Puffer direkt in eine BEC Leitung einschleifen wäre sicher noch eine Option. Das ist im Vergleich aber aufwendiger und durch zusätzliche Steckverbinder (V-Kabel) oder Lötarbeiten nicht unbedingt perfekt.

    Wenn ich davon ausgehe, dass die Stromanschlüsse im MB und im Empfänger jeweils simpel gebrückt sind, dürften sich doch eigentlich so oder so keine Potentiale bilden, oder?!

    Wie macht ihr das?

    Danke und Grüße,
    Lars
  • stern-fan
    Senior Member
    • 27.06.2012
    • 3294
    • Rolf
    • Remseck (Kreis Ludwigsburg)

    #2
    AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

    Hallo Lars,

    lies hier mal zum Thema "Masseschleife":
    Erdschleife - Wikipedia

    Das ist in Deinem Fall also kein großes Thema.

    Der elektrische Strom fließt mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, also bewirken ein paar cm mehr an Kabellänge keinen Effekt. Der Widerstand durch die zusätzliche Kabellänge wird auch nur sehr unwesentlich größer, wenn Du den Puffer in den Empfänger steckst.

    Die Stromversorgung ist ja Gleichspannng, was die ganze Lage sowieso entspannt.

    Ein Y-Kabel oder Lötstellen würde ich aber vermeiden.

    Bist Du sicher, dass das MB+ keinen freien Steckplatz mehr hat? Alle Servoanschlüsse haben doch automatisch + und - drauf.

    Falls tatsächlich kein Steckplatz im MB mehr frei ist, würde ich den Buffer einfach in den Empfänger stecken.

    Grüße
    Rolf
    [FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]

    Kommentar

    • vlk
      vlk
      Senior Member
      • 26.09.2009
      • 6996
      • Sigmund
      • Wuppertal

      #3
      AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

      Genau so habe ich das auch immer gemacht, Buffer in den Empfänger und gute dicke Kabelverbindung zum FBL System, in meinem Fall bei Graupner SUMD.
      Allerdings musste ich da aufgrund von zu dünnen Leiterbahnen beim GR 16 die + und - Kabel an einen anderen Steckplatz stecken.
      Gruß
      Siggi

      Kommentar

      • lawww
        Member
        • 04.01.2018
        • 366
        • Lars
        • Schwalm-Eder-Kreis

        #4
        AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

        So langsam habe ich das Gefühl, das ist alles eher zu vernachlässigen. In der Anleitung des MB+ steht, man soll eine zusätzliche BEC Leitung ggf. am Empfänger anschließen. Also eine am MB+, die andere am Empfänger. Das ist ja genau das Szenario, von dem andere abraten, da es zu besagter Masseschleife kommen kann...

        Kommentar

        • vlk
          vlk
          Senior Member
          • 26.09.2009
          • 6996
          • Sigmund
          • Wuppertal

          #5
          AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

          Es geht nicht nur um die Masseschleife, sondern um die Versorgung der Servos.

          Habe ich Master und Slave im FBL System, habe ich das Optimum das ich mit Master und Slave erreichen kann.
          Setze ich jetzt noch z.B. die Linus Caps ein und habe keinen weiteren Anschluss am Stabi, muss ich entweder ein Y Kabel einbauen oder über den Empfänger gehen.
          Gruß
          Siggi

          Kommentar

          • stern-fan
            Senior Member
            • 27.06.2012
            • 3294
            • Rolf
            • Remseck (Kreis Ludwigsburg)

            #6
            AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

            Vergiss diese Masseschleife. Es ist so, wie es Siggi erklärt hat. Idealerweise steckt alles, was mit Stromversorgung zu tun hat im FBL. Wenn das nicht geht, kommt der Buffer oder im Ernstfall auch der Slave eben in den Empfänger. Ist dann halt nur 95% toll, aber das geht auch.
            Es ist viel wichtiger, dass man das Ganze mit HV betreibt, sodass der Spannungsabfall nicht gleich den Empfänger in den Brownout zieht. Bei 8V passiert da aber nix, wenn die Spannung um 1V einbricht. Bei 5V sinds dann halt nur 4V, was eher eng werden könnte.

            Grüße
            Rolf
            [FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]

            Kommentar

            • Crashpilot1977
              Senior Member
              • 15.05.2017
              • 2285
              • Marek
              • Hontheim

              #7
              AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

              Wir fliegen doch entweder 6V oder dann 7,4V .oder 8V.Es ist T700E@6V BEC.
              Unter 5V kommen wir dann doch eh nicht.
              Ich habe meine Cabs R2 am Empfänger und habe getestet wie lange die reichen es waren so 1:45min bis zum cut. Ok im Flug ziehen die Servos dann bischen mehr Strom aber ich denke man hat dann noch mindesten 1 min zum runter rotieren und das reicht dicke falls man Autorotation beherrscht.
              Zuletzt geändert von Crashpilot1977; 17.02.2018, 13:31.
              Goblin Kraken 700 S
              Chronos 700 V2
              Protos 700 EVO

              Kommentar

              • lawww
                Member
                • 04.01.2018
                • 366
                • Lars
                • Schwalm-Eder-Kreis

                #8
                AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                Ja, so wie ihr habe ich es jetzt auch gemacht: BEC 2x ans MB und den R2 an den Empfänger. Wenn es wirklich mal einen Ausfall des BEC gibt, muss der Strom halt über den Empfänger und das MB an die Servos. Für die kurze Zeit macht das dann auch nichts aus...

                Danke und Grüße
                Lars

                Kommentar

                • vlk
                  vlk
                  Senior Member
                  • 26.09.2009
                  • 6996
                  • Sigmund
                  • Wuppertal

                  #9
                  AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                  Welchen Empfänger hast Du?
                  Gruß
                  Siggi

                  Kommentar

                  • mukenukem
                    Senior Member
                    • 14.11.2010
                    • 11187
                    • Johannes
                    • Wien

                    #10
                    AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                    Das Problem sind nicht die Kabel. Das Problem sind die lächerlichen Servostecker. Deswegen gibts bei ordentlichen FBL eine kräftige Anschlussmöglichkeit für Akkus oder dergleichen (Powerbus).
                    Eine Möglichkeit wäre es die Caps parallel zu einem Servo anzuschließen. Evtl auch gleich ans Servokabel nahe beim FBL anlöten (nicht im Stecker). Oder ans Slave-Kabel anschließen/dazulöten.
                    [FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]

                    Kommentar

                    • Thomas L.
                      Senior Member
                      • 14.02.2013
                      • 2890
                      • Thomas

                      #11
                      AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                      Zitat von mukenukem Beitrag anzeigen
                      Das Problem sind nicht die Kabel. Das Problem sind die lächerlichen Servostecker.
                      Zitat von mukenukem Beitrag anzeigen
                      Eine Möglichkeit wäre es die Caps parallel zu einem Servo anzuschließen. Evtl auch gleich ans Servokabel nahe beim FBL anlöten (nicht im Stecker).
                      Entschuldigung, das was du hier schreibst ist für mich widersprüchlich, oder lötest du deine Servos ans FBL ???

                      Grüßle Thomas

                      Kommentar

                      • mukenukem
                        Senior Member
                        • 14.11.2010
                        • 11187
                        • Johannes
                        • Wien

                        #12
                        AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                        Ein Servo entspricht nicht 4 Servos.....
                        Der Puffer (und das BEC) muß 4 Servos versorgen. Und da sind die Spielzeugstecker ein Problem.

                        Damals als die Servostecker "erfunden" wurden war von den Strömen die aktuelle Servos ziehen noch keine Rede.
                        [FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]

                        Kommentar

                        • enied
                          Senior Member
                          • 17.06.2017
                          • 3076
                          • Eugen
                          • Tirol

                          #13
                          AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                          Zitat von mukenukem Beitrag anzeigen
                          Ein Servo entspricht nicht 4 Servos.....
                          Der Puffer (und das BEC) muß 4 Servos versorgen. Und da sind die Spielzeugstecker ein Problem.

                          Damals als die Servostecker "erfunden" wurden war von den Strömen die aktuelle Servos ziehen noch keine Rede.
                          So einen Powerbus kann man doch heutzutage einfach nachrüsten, unabhängig vom FBL, wenn man meint dass das notwendig ist.

                          LG

                          Kommentar

                          • stern-fan
                            Senior Member
                            • 27.06.2012
                            • 3294
                            • Rolf
                            • Remseck (Kreis Ludwigsburg)

                            #14
                            AW: MB+, BEC, Pufferkondensator, ohne Masseschleife?

                            So einen Powerbus kann man doch heutzutage einfach nachrüsten, unabhängig vom FBL , wenn man meint dass das notwendig ist.
                            Ja, dann hat man schöne dicke Strippen aber immer noch diese dürren Steckerchen, die man irgendwie an diese dicken Strippen drankriegen muss.
                            Solange sowohl Regler wie auch das FBL-System nicht mit den passenden Steckverbindungen ausgerüstet sind, bringt das alles nichts.

                            Letztendlich funktioniert es bei unseren kurzen Betriebszeiten aber ausreichend gut und daher wird sich daran so schnell auch nichts ändern.

                            Grüße
                            Rolf
                            [FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]

                            Kommentar

                            • <<Philipp>>
                              Senior Member
                              • 16.11.2016
                              • 2625
                              • Philipp

                              #15
                              Die ServoStecker ...

                              ... verkraften 2,5A Dauer- und 5A Spitzenstrom anstandslos. Das kann man leicht beim Laden von Senderakkus ausprobieren. Bei 5A Dauerstrom werden sie dann schon recht ordentlich warm, ohne dass es wirklich kritisch wäre.

                              In Verbindung mit den originalen Servokabeln (0,35mm²?) habe ich im 800er Rex mit Low-RPM Setup Savöx SB-2271, bzw. die entsprechenden umgelabelten Aligns in den Hitzetod geschickt. Problematisch dürfte die elektrische Leistung also eher innerhalb der Servos sein.

                              Wenn man trotzdem den Spannungsabfall auf den Zuleitungen optimieren will, darf man natürlich die Kabellängen nicht außer Acht lassen: + und - Adern also möglichst nahe am Servo auftrennen, z.B. mit den roten BEC-Steckverbindern an eine fette Versorgung koppeln.

                              Gigantomanie und unreflektierte Gürtel plus Hosenträger Mentalität sind aber wohl die aktuell größten Problemfelder.

                              LG, Philipp

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X