FBL-Einstellung für F3C/Scale

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  • ck.one
    ck.one

    #1

    FBL-Einstellung für F3C/Scale

    Hi,

    ich bin in der FBL-Geschichte noch nicht ganz so tief drin, derzeit experimentiere ich mit meiner 600er Mechanik, die in eine EC-145 soll, mit 4Blatt.

    Da Schweben beim scalefliegen durchaus nicht unwichtig ist, ich dies die letzten Jahre aber etwas vernachlässigt hatte, dachte ich, diese "unruhe" beim Steuern, damit der Heli an seinem Platz bleibt, läge an mir.

    Mittlerweile habe ich aus dem F3C bereich ein wenig rausgelesen, dass dies ein generelles FBL-Problem ist, dass sie nicht so ruhig und präzise beim Schwebeflug seien, wie ein sauber abgestimmter Paddelkopf, FBL aber bei den Fahrtfiguren im Vorteil wäre.

    So, nun gibt es doch sicher auch Leute, die mittlerweile mit FBL und F3C Erfahrungen haben.
    Ich möchte jetzt nicht für F3C trainieren, aber ich wüsste gern, wie man den Heli mit einem MicroBeast so abstimmt, dass ich eben nicht mehr wie doof in den Sticks rühren muss, damit der Heli sauber auf der Stelle bleibt. (Direktanteil etc. pp)

    Wenn es mit dem Microbeast (noch) nicht geht, weil die Schwerpunkte auf 3D liegen, welches FBL-System hat hier mehr stärken, ist eher auf F3C ausgelegt ?
  • Amok
    Senior Member
    • 12.04.2009
    • 7316
    • Thomas
    • EDKA

    #2
    AW: FBL-Einstellung für F3C/Scale

    Das Problem ist ein völlig anderes.

    Ein FBL-Heli hat ein starres/direktes Rotorsystem. Machst du eine Steuereingabe, überträgt sich das sofort auf die Zelle.

    Ein Paddel-Heli hat eine weiche Kopfdämpfung und die Zelle "pendelt" unter der Rotorkreisscheibe. Machst du dort eine korrektur, passiert dies zwar im Rotor, aber die Zelle hängt absolut sauber unter dem Rotor.

    Beides hat nichts mit sauber oder unsauber zu tun. Wenn korrekturen sein müssen, müssen sie eben sein.
    Und wer sich mal Lande-Videos von echten Helis ansieht, wird ganz schnell feststellen, dass z.B. eine UH1 deutlich weniger "wackelt" als bspw. eine EC135, wo jede Korrektur auch direkt erkennbar ist.

    Da gibt es nur eine Lösung: Sauberer fliegen, damit eben keine Korrekturen nötig werden

    Viele steuern einfach viel zu viel ... einfach mal den Heli machen lassen. Wie beim Autofahren ... da lenkt man ja auch nicht permanent, sondern läßt den wagen meist "so wie er will" und greift nur ab und zu korrigierend ein. Ich finde - gerade als beifahrer - merkt man auch beim Autofahren diese kleinen Unterschiede.

    Aber zurück zum Thema ... du wirst einen FBL-Heli nie so einstellen können, wie einen Paddel-Heli, da allein von der Logik her der FBL-Heli (bzw. dessen Zelle) sofort reagieren muss, damit das Stabi die Abweichung auch erkennen kann.

    mfg
    Amok
    StabiDB - Projekt: Euro1

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    • ck.one
      ck.one

      #3
      AW: FBL-Einstellung für F3C/Scale

      Hilft also nur eine Flugphase mit extra viel expo

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      • Michael62
        Michael62

        #4
        AW: FBL-Einstellung für F3C/Scale

        Da ja inzwischen die Meisterschaften durch sind, kann ich Dir mal in Grundzügen sagen, wie Du vorgehen kannst.

        FB ist durch, FBL ist auch im Schweben überlegen.

        Abstimmung - ca. 360 Rollrate im FBL, manche 540, davon 25-30% D/R + 35-50Expo im Sender, Tendenz zu Rigid Abstimmung 3 Blatt im Kopf, Blattgewichte hoch, Vorlauf Null, Schwebepunkt bei Knüppelmitte, zwischen 25% Pitchknüppel und 75% Pitchknüppel etwa 1 Grad Blattanstellunterschied gesamt, darüber und darunter etwas steiler.
        Tendenziell sehr hohe Kopfverstärkung.

        Damit kannst Du sicherlich auch sauber Scale fliegen.

        Denk wenn Du das machst an Dämpfergummis, ich habe mir eine Maschine mit hartem Aufsetzen und Bodenresonanz vernichtet.

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