ich fliege T-Rex 450, T-Rex 550 und Logo 500 mit Beast und Mini-VStabi. Alle 3 Helis fliegen wie auf schienen und ich bin mit beiden FBL-Systemen extrem zufrieden. Ich muß anmerken, dass ich grundsätzlich mit sehr niedrigen Drehzahlen fliege (Rex 550 + Logo 500 mit nur 1.500 rpm, was aber prima klappt und lange Flugzeiten bringt)
Aber: Bei allen 3 Helis habe ich das Gefühlr dass die Roll-Stabilisierung im Bereich rund um Null-Pitch in bestimmten Situationen nicht perfekt ist - d.h. dass der Heli immer mal wieder in eine leichte Schieflage kommt (ca. 10-20 Grad). Zum Beispiel im Hochpunkt bei einem Rückwärtslooping beim Wechsel von negativ auf positiv Pitch. Oder auch im langsamen Sinkflug bei gleichzeitig nur langsamer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung (d.h. fast Schwebe-Sinkflug; evtl. im Downwash*). Gerade im letzteren Fall habe ich rein vom Sound der Blätter auch oft das Gefühl, als ob die Blätter in der Luft nicht richtig "greifen". Gehe ich nämlich etwas aus dem Null-Pitch Bereich heraus, ändert sicht oft der Blattsound plötzlich spürbar und gleichzeitig fühlt es sich so an, als ob die Blätter auf Pitch wieder mehr "Grip" bekommt.
Meine Frage(n): Eigentlich müßte diesen Effekte das sonst so empfindliche (und prima funktionierende) Stabisystem doch problemlos aussteuern können. Handelt es sich eventuell um aerodynamische Effekte in Verbindung mit dem Strömungsverhalten der Blätter im Null-Pitch-Bereich (Verwirbelungen), die die Stabi-Systeme nicht 100% ausgesteuert bekommen? Aber der Heading-Hold-Anteil der Roll-Stabilisierung müßte doch eigentlich groß genug sein, dass sich das Stabi die ungesteuerte Bewegung ein paar Sekunden merkt und sie etwas zeitverzögert (nach Ende der Wirbeleffekte) wieder ausgleicht (analog HH Heck-Steuerung).
Wie gesagt: Ist nicht kriegsentscheidend; ist aber ein von mir klar beobachtetes Phänomen, das ich gerne besser verstehen würde.
Freue mich auf Eure Erklärungen!
Grüße
Oli

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