Ich denke das reicht aus... die evtl Spannungen die da hinten entstehen können ja wenn nur auch übers Heckrohr in Richtung Elektronik, deswegen würde ich vermuten das nur das Heckrohr erden ausreicht. Bin mir da zwar jetzt auch nicht ganz sicher denke aber dass das dann so passt...
V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
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d:revan
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Ich denke das reicht aus... die evtl Spannungen die da hinten entstehen können ja wenn nur auch übers Heckrohr in Richtung Elektronik, deswegen würde ich vermuten das nur das Heckrohr erden ausreicht. Bin mir da zwar jetzt auch nicht ganz sicher denke aber dass das dann so passt...
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Danke Eddi,Zitat von Eddi E. aus G. Beitrag anzeigenes hat nicht wirklich was mit der Frequenz oder mit der Stabi zu tun ... die elektrostatische Aufladung an einem Riemen muss sich einfach irgendwohin entladen, und da ist u. a. das nächste Stück Elektronik gut dafür (z. B. Kabel vom Heckservo, Antennen etc.).
Diese Entladung bringt dann kurzzeitig alles durcheinander, und wenn sie in kurzen Abständen kommt, reicht das für einen Kontrollverlust.
bei "statische Ladungen" in Physik waren wohl die meisten grad beim Kreideholen
dann kommen halt solche Aussagen:
@Charlie:Zitat von Charlie Beitrag anzeigenEin Kumpel meinte, dass ich vom Heckrohr auch in den Empfänger muß. Das braucht man dann nicht?
was passiert wohl, wenn doch noch statische Aufladungen entstehen? Dann hängt dein Empfänger da mit drin.Geradeaus ist der kleine Bruder von langweilig
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
für die, die verstehen wollen, warum sich bei Riemenantrieb statische Aufladungen entwickeln, hier ein Link. Der schwarze Halbkreis wäre dann unser Heckrohr. http://www.leifiphysik.de/web_ph10/v...dgenerator.htm

Erläuterung dazu im Link obenGeradeaus ist der kleine Bruder von langweilig
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Jaja
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Schau mal hier.Zitat von Charlie Beitrag anzeigenReicht das dann aus, da ich ja am Kunststoffheckgehäuse kein Metall habe und somit die Verbindung Heckrohr zum Heckgehäuse nicht herstellen kann.
Bitte noch um kurze Info hierzu. Oder Lösungsvorschläge.
Danke !
LG
Kai
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Jaja
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Sorry, habe das Wort "Kunststoff" überlesen.Zitat von Jaja Beitrag anzeigen
Aber jetzt hast du eine Anregung wie man es mit dem Alu-Gehäuse machen könnte.
LG
Kai
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Charlie
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Danke für die Infos!
Und Dieter: ich war wahrscheinlich nicht beim Kreide holen, sondern eine rauchen !
Nur ist meine Frage nun noch immer nicht so wirklich beantwortet. Wie bekomm ich die statische Aufladung hinten weg? Und ich mein jetzt nicht die bei mir...
Also reichts nun, wenn ich nur das Heckröhrchen im vorderen Bereich erde, da ich ein ja ein PLASTIK-Heckgehäuse hab und nicht weiß wo ich dort "andocken" soll ?
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Charlie
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
d:revan hats ja eigentlich schon beantwortet.
Was meinen die Anderen dazu. ßber hübsche Physik Bilder freuen wir uns natürlich besonders.
....scherzle....
Nee ernstgemeint, die graphischen Darstellungen sind super! So kann auch ich als Laie etwas damit anfangen. Und je mehr man über was weiß, desto interessanter ist es, wie ich finde.
Gruß,
Charlie
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Irgendwann und irgendwo hatte ich diesen Beitrag schon einmal eingespielt, passt aber zu dem Thema ganz gut. Ist zwar mal im Zusammenhang mit Logo 600 entstanden, tritt aber letztlich für alle ''kunststoffhaltigen'' Helis zu. Also: Viel Spaß beim Lesen, ggf. beim Umbauen und ''entladenes'' Fliegen,
Gruß
Lutz
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Allg. Anleitung Potentialausgleich
Das Grundprinzip ist: Der Heli besteht aus Kunststoffteilen, die sind ein recht guter Isolator und einigen Metallteilen, diese sind sehr gute Leiter. Durch die bewegten Teile, ganz besonders der Heckriemen, kann es zur Ladungstrennung kommen und verschiedene Teile des Helis bekommen stark unterschiedliche Potentiale. Irgendwann kann die Differenzspannung zwischen den Teilen derart hohe Werte annehmen, das es zur Entladung, Durchschlag (Funken, Blitz) kommt. Dies ist störend, wenn es unglücklicher Weise in der Nähe oder sogar direkt in die Teile der Fernsteuerung (Servos, Kabel, VStabi etc.) einschlägt. Typisch für diese Entladungen sind unregelmäßige Störungen, ''Zucker'', im schlimmsten Falle Zerstörung. Auch kann der Empfänger außer Tritt geraten und geht trotz geringer Entfernung in Fail Safe. Diese Aufladungen und die damit verbundenen störenden Entladungen sind bei trockener Luft eher als bei feuchter Luft anzutreffen. Mal isses, mal isses net...
Wer sich für die Theorie interessiert findet bei wikipedia.org unter dem Stichwort ''van-de Graaff-Generator'' eine nette Erklärung samt Skizzen, die sich auf fatale Weise dem Riemenantrieb und Heckrotor unserer Helis gleichen!
Abhilfe: Sinn der ganzen Maßnahmen ist es, das Aufladen auf unterschiedliche Potentiale zu vermeiden, indem alle Bauteile, die ein unterschiedliches Potential annehmen könnten, leitend miteinander verbunden werden. Somit können die unterschiedlichen Potentiale ausgeglichen werden, es kommt nicht zu ßberschlägen. Die dabei fließenden Ausgleichsströme sind sehr sehr gering. D.h. es reichen sehr kleine Drahtquerschnitte aus, bestimmend ist eher die mechanische Festigkeit der Verbindungen.
Die wichtigste Verbindung am ''van-de-Graaff-Generator-HECK'' ist das Heckrohr.
Die Aluminiumoxidschicht der Heckrohre ist NICHT-leitend, also entweder abschmirgeln, bis man auf blankes Alu kommt oder z.B. durch eine Schraube mit dem Aluminium eine Verbindung herstellen.
Beim Logo 600 in der Karbonversion kann man sehr einfach die Achse der Andruckrolle mit dem Heckrohr verbinden. Das abisolierte Ende z.B. zwischen Heckrotorhalterung und einer freigeschirgelten Stelle des Heckrohres einklemmen.
Bei einem Karbonrohr muss die klare Harzdeckschicht vorsichtig abgeschirgelt werden, ähnlich wie am Alurohr, um auf die leitende Kohlefaserschicht mit dem Draht zu kommen.
Der gleiche Vorgang dann am anderen Ende des Rohres kurz vor dem Rumpfeintritt. Den Draht mehrmals um das freigeschmirgelte Rohr legen. Die hässliche Stelle mit schwarzem Isolierband und 2 Kabelbindern abdecken, für hübschere Lösungen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Der Anschlußdraht (besser -Litze) geht zum Motorgehäuse oder zur Motorplatte. Egal wie, es sind wieder die leitenden Teile zu verbinden.
SEHR WICHTIG: Den Erfolg der ganzen Aktion kann und sollte man unbedingt messen.
Mit einem Vielfachinstrument, das sollte wohl jeder haben, wird im Widerstandsmessbereich der Widerstand zwischen den Verbindungen überprüft. Bei Alurohr dürfen das bestenfalls einige wenige Ohm sein. Beim Karbonrohr kommt man wegen der schlechteren (aber doch erstaunlich guten) Leitfähigkeit auf Werte um die 50 Ohm und niedriger. Sollte der Durchgangswiderstand wesentlich höher oder unendlich sein, ist eine der Kontaktstellen nicht ok!
Masseverbindung mit der Masse der RC-Anlage: Ein etwas heikles Thema. Die o.a. Vorkehrungen sorgen bei allem was ich gesehen habe normaler Weise für Ruhe. Man kann die Empfängermasse auch mit einbeziehen. Bei 35MHz Anlagen hat das auch Auswirkungen auf die Antenne, die zusätzliche Masseverbindung kann verbessernd wirken, wenn die Antenne vom Heckrohr entgegengesetzt geführt ist (Dipolanordnung). Bei Parallelführung, also Antenne zum Heckrotor/Seitenleitwerk gespannt, auch sich negativ auswirken! Bei Ghz Anlagen ist das egal.
Im Störungsfalle, Motor hat Wicklungsschluß zum Gehäuse o.ä. und einer Verbindung zur Masse von Regler und/oder Empfängermasse können hohe zerstörerische Ströme fließen. Wer hier ganz vorsichtig sein möchte, kann hochohmige Widerstände in die Leitungen legen. Die Ableitung der hohen Spannungen wird nicht beeinträchtigt, aber Fehlerströme aus Anlage, Akku, Regler und Motor kann man verhindern. Der Wert ist völlig unkritisch, z.B. 47 KOhm (Kiloohm!) tun es. Die Widerstandbelastung ist auch egal, man nehme eher mechanisch stabile Versionen, also etwa 1/4 bis 1 Watt Typen. Links und rechts das Kabel anlöten, schwarzer Schrumpfschlauch drüber macht die Sache unauffällig.Zuletzt geändert von dh7lk; 11.03.2011, 20:19.TRex450SE, Logo103D, Logo6003D, Logo600(xl), Logo 800, MC-24+Spektrum, div. Flächenmodelle
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Charlie
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Stefan: klasse Idee, werd ich dann auch so umsetzen.
Lutz: Wow! Suuper Artikel !!!
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Hallo,
noch ein Hinweis zusätzlich zu den schönen Ausführung von dh7lh:
wenn man Logo's hat (Chassis aus Plastik, NICHT leitend !) ist die Motorplatte der falsche Verbindungspunkt !
Man sollte in dem Fall (etwas aufwändiger) unter eines der Kugellager der Hauptwelle eine dünne Litze (Vertiefung im Lagersitz schaffen) oder ein dünnes Blechstreifen (z.B. 0.07 -0.1 mm) im Lagersitz klemmen und da dran dann Litze löten und am Heckrohr (abisolieren) in der Aufnahme klemmen. Da das Heckabtriebsrad auch aus nicht leitendem Kunststoff gemacht ist, sollte man um elektrische Ladung zur Hauptachse ableiten zu können das Rad mit Graphitlack bespruhen.
Diese Aktion haben wir neulich an einem LOGO 700 in unserem Verein erfolgreich durchgeführt. Davor war das fliegen kaum möglich.
Generelles aus meiner Sicht:
die Verbindung ist keine "Erdung", es ist eher ein Kurzschliessen des Zahnriemen - "Bandgenerators", dass die Entstehung der hohen Spannungen einfach unterbindet.
Ich habe also in meinen Helis (T-Rexe) keine Verbindung zur Motorplatte machen müssen, nur Bandgenerator kurzgeschlossen.
Gruß,
Richard (DJ1PI)TR500+VStb; TR450+VStb; Oblivion300+mVStb;MX2;ASW28; DX8;DX9
http://www.richard-dj1pi.de
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
absolut richtig.Zitat von RichardS Beitrag anzeigendie Verbindung ist keine "Erdung", es ist eher ein Kurzschliessen des Zahnriemen - "Bandgenerators", dass die Entstehung der hohen Spannungen einfach unterbindet.(DJ1PI)
Und nochmal die Grafik: der schwarze Halbkreis muss mit den Rollen (in diesem Fall gelb) kurzgeschlossen werden, dann gibts auch keine statische AUfladungen.
Geradeaus ist der kleine Bruder von langweilig
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Charlie
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Hallo Richard,
Danke für die Informationen.
Ich habe mir mittlerweile hauchdünnes Messingblech organisiert. Mit diesem werde ich die Verbindung zum Hautptrotorwellen-Lagerbock herstellen. Beim 500er werden die Lager ja durch eine kleine geschraubte Platte an Position gehalten. Unter diese Platte werde ich das Messingblech stecken, dort anlöten und weiter zum Heckrohr.
Am Heck wie auch von anderen hier schon empfohlen, unter dem Lager der Heckwelle abzapfen und auch wieder eine Verbindung zum Heckrohr herstellen.
Nun doch noch ein paar Fragen:
1) bringts was, wenn ich "zusätzlich" zum Motor verbinde? Bsp Y- Kabel vom Heckrohr zur Hauptrotorwelle und Motorhalter?
2) zu dem Graphitapspray am Kunststroff-Heckantriebsrad: bei mir sind "beide" Räder aus Kunststoff. Natürlich das auf der Hauptrotorwelle sitzende und das eingreifende Heckantriebsrad. Die Lagerung des kleinen Heckantriebsrades sitzt auch im Kunststoffheckrohrhalter. Dann beide Räder mit Graphitlack besprühen um eine Verbindung zur Hauptrotorwelle herzustellen oder? Besser ist dann ja wahrscheinlich, vom Lager des kleinen Heckrotorantriebsrades eine Verbindung zum Lager der Hauptrotorwelle herstellen.
P.S. das alles umzusetzen ist ja ein ganz schöner Aufwand.
Macht Ihr bei Starrantrieb zur Sicherheit auch Erdungen, denn Aufladungen gibts ja dort durch den Heckrotor auch.
Meinen T-R 600N mit Starrantrieb werde ich demnächst auch auf V-Stabi umrüsten. Und da möcht ich natürlich auf auf Nr. sicher gehen.
Gruß,
Charlie
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Charlie
AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
---> P.S. das alles umzusetzen ist ja ein ganz schöner Aufwand.
Macht Ihr bei Starrantrieb zur Sicherheit auch Erdungen, denn Aufladungen gibts ja dort durch den Heckrotor auch.
Meinen T-R 600N mit Starrantrieb werde ich demnächst auch auf V-Stabi umrüsten. Und da möcht ich natürlich auf auf Nr. sicher gehen.
ich habe mich hier wohl etwas unglücklich ausgedrückt, vergesst das mit den "Aufladungen durch Heckrotor".
Möcht nur wissen, ob Ihr, obwohl kein Riementrieb, zur Sicherheit bei Starrantrieb auch was macht.
Charlie
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AW: V-Stabi - Heckrohr erden bei Riementrieb ?
Hallo Charlie,
ja, das Grundsätzliche habe ich oben beschrieben, wenn ich LOGO hätte, würde ich auf jeden Fall so machen, trotz Aufwand.
Aber es bringt schon die gewünschte Besserung die Verbindung Heckrohr-Heckwelle oder Spannrolle und anderes Heckrohrende - Motorplatte, da es schon die Verteilung der sich bildender elektrischen Ladung erheblich verteilt und somit deutlich kleinere Spannungen induziert werden.
Also nochmals kurz für Logo's:
1. Verbindung Heckrohr - Heckwelle /Spannrolle , Heckrohr - Hauptachse (Heckabtriebrad mit Graphitspray) ----> vollständiger Kurzschluß des Bandgenerators
2. Verbindung Heckrohr - Heckwelle /Spannrolle , Heckrohr - Motorplatte ----> nicht vollständiger Kurzschluß des Bandgenerators aber auch schon ungestörtes Fliegen möglich
Die zweite Möglichkeit wurde auch bei uns praktisch bewiesen.
Gruß,
RichardZuletzt geändert von RichardS; 16.03.2011, 21:41.TR500+VStb; TR450+VStb; Oblivion300+mVStb;MX2;ASW28; DX8;DX9
http://www.richard-dj1pi.de
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