Heute hat mein Hyper das Zeitliche gesegnet. Und ich bin mir nicht sicher, ob das vielleicht passiert ist, weil die Drehzahl zu hoch war.
Aber zu den Fakten: eingebaut ist/war der Triebling in einem T-Rex 600. Dabei lief er durchgängig mit quasi komplett geöffnetem Vergaser - also Vollgas. Sprit ist Rapicon 15 und Dämpfer das Hatori 522.
Er war fett genug eingestellt und lief schon seit etlichen Litern super zuverlässig mit toller Leistung (besser als mein Redline). Ich hatte noch nicht das kleinste Problem. Musste noch nicht mal ein Lager tauschen.
Doch gestern (es ist ja schon nach 5 Uhr früh
) gab es plötzlich während dem Flug ein seltsames "helles" Geräus. Ich bin sofort gelandet und hab alles an der Mechanik durchgecheckt aber nichts gefunden. Bis ich den Motor wieder anlassen wollte.... Er klang beim Anlassversuch sehr sehr seltsam. Also ob der Vergaser vollständig geöffnet wäre. Als ich ein bißchen mehr Gas gegeben habe, sprang er jedoch an und hatte auch immer noch super Leistung - kein Unterschied zum ursprünglichen Lauf
. Nach einigen leichten 3D-Figuren wollte ich doch mal kurz checken, wie sich der Motor im Standgas verhält. Darum bin ich gelandet und hab die Drehzahl runtergefahren, wobei er schon bei Halbgas mit einem Schlag ausging.Darauf habe ich den Motor noch am Platz auseinander geschraubt und festgestellt, dass sich scheinbar ein Stück vom Kolbenring selbständig gemacht und den Kolben und den Zylinderkopf "verunstaltet" hat.
Jetzt frage ich mich, ob so ein Schaden zufällig passiert ist oder ob meine hohen Drehzahlen daran schuld sind, dass sich der Kolbenring aufgelöst hat. Mein nächster Motor soll sich nicht wieder selbst zerstören...
Was meint ihr?
Schöne Grüße,
Tobi


Kommentar