mal 2 grundsätzliche Frage zur Gaskurve / Motor Verhalten. Evtl.mache ich mir auch nur zu viele Gedanken ;-) . Fliegen tut der Vogel.
Frage 1)
In vielen Handbüchern etc. sieht man Gaskurven welche vom Schwebepunkt aus in einer U-Form bis zu 100% ansteigen. Und hier meine Frage:
Nehmen wir mal an 0% ist Vergaser zu, 30% ist Schwebegas bei 5 Grad Pitch und 100% ist Vergaser voll auf.
Nehmen wir mal weiter an ich möchte mit ca. 1700rpm fliegen und das sind dann so 40% Vergaseröffnung. Und ich gehe bis 10 Grad Pitch
Wenn ich nun meine Gaskurve einstelle, dann gebe ich Pitch und drehe den Endpunkt der Kurve so lange hoch, das der Motor bei Vollpitch nicht einbricht und der Hubi zügig nach oben geht. Dabei lande ich z.B. bei 50%. NAch unten stelle ich das "U" so ein das der Motor möglichst wenig im Sinkflug auftourt.
Also brauche ich meine Gaskurve wie in den meisten Beispielen ja nie auf 100% bei Vollpitch bringen, wenn die Drehzahl auch bei 10 Grad Pitch und 50% Vergaseröffnung konstant bleibt und ich 1700 rpm haben möchte. Ich habe den Eindruck wenn ich grundsätzlich auf 100% am Endpunkt gehe würgt die Kiste.
Richtig? Und daran knüpft Farge 2 an.
Frage 2)
Wenn ich beim E-Hubi im Flug von z.B. 1600rpm auf 1800rpm erhöhe / umschalte, so geht das hörbar zackig.
Wie schnell sollte das beim Verbrenner gehen? Sicherlich nicht auf Schlag? Also anders gefragt, wie schnell sollte die Gasannahme erfolgen wenn ich z.B. per Flugphase von 40% Vergaseröffnung auf 50% Vergaseröffnung umschalte, was am Boden ca. 1000rpm ausmacht? Oder noch anders gefragt: wenn man das Umschalten nicht gleich höhrt, sollte man dann die Vergasereinstellung überdenken?
Danke und Gruß Diver!
Edit: in diesem Video von Uwe hört sich die Umschaltung recht zackig an:

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