TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

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  • warashan
    warashan

    #1

    TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

    Hi,

    ich habe einen neuen 50er TT und lese hier das man wohl 5liter Sprit durchlaufen lässt um ihn einzulaufen.

    Ist das nicht was viel ?

    Wann kann ich eurer Erfahrung nach denn mit dem Fliegen unter Last anfangen also Schwebe und leichter Rundflug .

    Das ich alles auf der fetten Seite halten muss ist mir schon klar aber 5Liter neben dem Heli ,da erfrier ich ja .

    Allerdings möchte ich mein bestes geben damit der Motor nachher ordentlich läuft und lange heile bleibt.


    Wie habt ihr es gemacht ,ich fliege 5% Nitro und 12% ßl .

    Ach ja ,wer hat die zweite Nadel gekürzt (Bericht in der Rotor ) und kann bestätigen das der Motor mit 5% dann besser läuft als original!!!

    Sind viele Fragen weiß ich aber mir fehlt mit diesen Motoren leider die erfahrung.


    Danke im Vorraus und viele Grüße

    Bernd
  • 200D
    Member
    • 04.10.2002
    • 505
    • Arne

    #2
    TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

    Hi Bernd,

    Ohne Gewähr, ob das nun gut oder schlecht ist, bescheibe ich einfach mal, wie ein Vereinskollege und ich seinen Motor haben einlaufen lassen:
    Sprit 15% ßl und 5% Nitro Alles nachfolgend Beschriebene in fetter Einstellung.
    Zunächst eine halbe Tankfüllung im Leerlauf tuckern lassen.
    Dann Aufgetankt und die erste ganze Tankfüllung auf dem Boden mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl mit kurzen Gasstößen zwischendurch laufen lassen(kein Vollgas&#33
    Mit der zweiten und dritten Tankfüllung leichtes Schweben. Dabei habe ich den Hubi dann alle 1-2 Minuten abgesetzt und ca. 1 Minute im Leerlauf tuckern lassen. Dann wieder Schweben.
    Ab der vierten Tankfüllung normales Schweben mit Rundfflug.

    Abgesehen von dem in einem anderen Beitrag beschriebenen Resonanzproblem läuft der Motor kraftvoll und zuverlässig.

    Evtl. solltest Du auch mehr als 12% ßl für den Anfang nehmen.

    Viel Erfolg

    Gruß
    Arne

    Nachtrag zur Begründung meiner Einlaufprozedur:
    Den Motor 5L im Leerlauf tuckern zu lassen halte ich nicht für sinnvoll, da der Motor mit der Einlaufphase ja an sein späteres Leben gewöhnt werden soll.
    Im Leerlauf laufen die Lagerstellen besonders das Pleullager auch leerlaufspezifisch ein. Doch später soll er ja nur selten im Leerlauf tuckern. Deshalb nach kurzem "Freilaufenlassen" den Motor gleich mit Betriebsdrehzahl betreiben. Jedoch in fetter Einstellung mit wenig Last und Abkühlpausen zwischendurch. Dadurch ist Gewährleistet, dass evtl. zu geringes Lagerspiel nicht zu lokalen ßberhitzungen führt. Den 5 Liter Wert halte ich persönlich sinnvoll für den ßbergang zur spitzen Einstellung (viel Leistung) und kraftvollem Kunstflug.
    ... runter kommen se alle ....[br][br]

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    • smolter1
      Member
      • 28.05.2002
      • 601
      • Sascha

      #3
      TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

      Hallo,

      hab´s ähnlich wie Arne gemacht.

      Sprit 12 % ßl 1 Prozent Nitro Motor auf die deutlich Fette Seite

      1 Tankfülling im Leerlauf, ab und an kurz etwas mehr Gas gegeben.

      Die zweite Tankfüllung sanftes schweben, mit kurzen Pausen (Leerlauf)

      Die 3. Tanfüllung hab ich dann schon leichten Rundflug gemacht.

      Danach muß er´s bringen

      Bis jetzt läuft er noch einwandfrei.


      Jetzt noch ein Beispiel wie man es nicht machen sollte:
      Vereinskollege, Rappi 60 70er TT Motor, Einlaufsprit von Vario. (Hab ihm gesagt, braucht er nicht, soll normalen Sprirt nehmen, aber er wollte unbedingt Einlaufsprit)

      Naja auf jeden Fall sprang der Motor einfach nicht an. Also, mit dem Anlasser immer und immer wieder drauf rumgenudelt. Stunden lang würd ich sagen.

      Hab ihn dann davon überzeugen können doch mal mit "normalem" Sprit zu versuchen und siehe da, Motor sprang sofort an.

      fazit : 1 Robbe 120 Starter durchgebrannt, 1x neue Laufgarnitur für den Motor, weil der hat dann nur noch gescheppert und gerasselt

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      • Jörg
        Jörg

        #4
        TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

        Moin,

        nach reichlich 'Tuckern' und sonstigen Tun und Lassen verfahre ich mittlerweile wie bei einem neuen Auto:
        die ersten 1000km etwas sanfter Fahren und kein Dauervollgas auf der Autobahn.

        That's it.

        Das Ding muss in die Luft. Der Leistungsbedarf beim Schweben ist wesentlich höher als im Rundflug. Immer schön auf der fetten Seite bleiben und niemals zu mager einstellen. Das ganze für 5 Liter (bei einem 50er, ein 90er braucht schon so 20 Liter um 'frei' zu werden).
        Danach: fettich und ab dafür.

        Der Motor kann nur dann im Betriebsbereich Leistung bringen, wenn er auch (langsam) an seinen Betriebsbereich ran geführt wird.

        Luschihaft Einlaufen lassen und dann (weil er ja 'Eingelaufen' ist) spitz drehen führt zum schnellen Tod.

        Das so ziehmlich schlimmste ist dann noch Einlaufsprit mit ausschliesslich Rizinus ßl, damit läuft ein moderner Motor nie ein. Wird dann auf synth. ßl umgestellt und ist kaputt.

        Ich benutze keinen Einlaufsprit sondern den, den ich auch hinterher verwenden will (min. 15% ßl, Nitro nach Verwendungszweck).


        Gruß
        Jörg

        PS: und immer dran denken: Helis die nicht beim ersten Flug auf den Rücken gedreht werden, werden schwul.... .

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        • warashan
          warashan

          #5
          TT50 H R Einlaufen unter Last (Schweben)?

          Danke ,damit kann ich mal was Anfangen !

          Dann geh ich jetzt mal Los .

          viele Grüße und nochmal Danke

          Bernd

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