Temperatur im Rumpfheli

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  • ozzzi
    Member
    • 19.05.2002
    • 306
    • Sascha

    #1

    Temperatur im Rumpfheli

    Hallo
    ich habe einen Rumpfheli (Jet Ranger) mit einem ZG23 Motor und der passenden
    ßbersetzung. Es ist alles gut eingestellt und er läuft super. Ist das normal dass er deutlich heißer als ein Glühzünder wird? Gibt es eine Faustregel oder muß ich da
    erst groß messen?
    Wie viel Grad darf er denn so haben?
    Ps: Die Vergaserluft wird von außen angesaugt.
    Gruß
    Ozzzi
  • sicx
    Member
    • 06.04.2002
    • 855
    • Alan
    • Chemnitz - 1. MSC Jahnsdorf e.V.

    #2
    Temperatur im Rumpfheli

    Hallo Ozzzi!

    Ich verfüge diesbezüglich leider über kein fundiertes Fachwissen, aber ich habe aus der Flächenfliegerszene vernommen, dass Benziner um einiges heißer laufen, als Methanoler. In welchen Größenordnungen das liegt, kann ich leider auch nicht sagen. Ich würde mir da aber keinen zu großen Kopf drum machen. Wenn der Motor gut läuft und er im Laufe des Betriebes nicht an Leistung verliert, so wie es der Fall ist, wenn er anfängt, zu überhitzen, ist doch alles i. O..

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    • offroad2000
      Member
      • 11.06.2003
      • 170
      • Hartmut
      • Stürzelberg

      #3
      Temperatur im Rumpfheli

      Hi 8)
      ich habe einen SSM Ranger mit ZG 23. Mir selbst ist noch nicht aufgefallen, daß die Kiste heisser wird als meine Methanoler. Allerdings hat ein Vereinskamerad einen Robbe Ranger mit ZG 23 zusätzlich mit einem Computerlüfter versehen. Ich werde im Frühjahr mal Temperatur messen und dann hier die Ergebnisse posten
      Immer eine handbreit Luft unter den Blättern.

      http://www.smc-ev.de

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      • Wilfried
        Member
        • 29.07.2003
        • 949
        • Wilfried
        • MFC Bremthal

        #4
        Temperatur im Rumpfheli

        Hallo Sascha

        Ich habe auch einen Jet - Ranger 1,8m von SSM ( noch mit dem alten ZG22)
        Es ist systembedingt, dass ein Benziner grundsätzlich heißer läuft und höhere
        Abgastemperaturen hat.
        Das Problem was es in geschlossenen Rümpfen zu lösen gilt ist , dass vermieden werden muß, dass im Rumpf durch mangelnden Luftaustausch ein Wärmestau
        ensteht, das Kühlgebläse des Motors "heiße" Luft ( geringerer Dichte und kleinere Temperaturdifferenz ) ansaugt und damit die ganze Sache sich im " eigenen Saft" dreht.
        Die SSM - Mechanik hat hier eigentlich keine Probleme durch den Axialventilator der Frischluft von außen ansaugt und das schön eng an den Kühlrippen und dem Gehäuse des Motors anliegenden Kühlkanal, unter der Voraussetzung , dass die erwärmte Luft mit möglichst wenig Widerstand den Rumpf wieder verlassen kann ( mangelndes Duckpotential des Axiallüfters ) .
        Ideal ist natürlich, den Luftstrom noch über den Schalldämpfer zu führen ( wird beim Benziner sehr heiß ) .

        Wichtig für die dauerhafte Leistungfähigkeit des Antriebs ist, sicherzustellen, dass die Vergaser-Ansaugung immer kühle Frischluft von außen erhält. Bei dem Wärmeausdehnungskoeffizient von Luft und dem Volumen proportionalen Sauerstoffgehalt hat hier schone eine geringe Temperaturdifferenz enormen Einfluß auf die Leistung .
        Ich hatte anfangs das Problem, ohne Ansaugtrichter die Vergaserluft aus dem fast vollkommen geschlossenen Rumpf zu ziehen und nach einigen Minuten Betriebszeit enorme Leistungseinbußen . Erst nach herausnehmen der seitlichen hinteren Scheiben und Ergänzung des Ansaugtrichters ( Fischluft von außen ) war das Problem gelöst.

        Gruß
        Wilfried
        GruÃ? Wilfried
        => pfui " Verbrenner-Stinker " !
        http://www.mfc-bremthal.de/

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