was macht man wenn man mit Schnodderseuche und Verkühlung bei dem Bombenwetter nicht vor die Tür gehen kann?
Richtig, man macht mal wieder eine komplette Wartung an seinen Helis.
Und nach dem da so ein Teil nach dem anderen abfällt (weils los geschräubselt wurde) ist auch mal der Krümmer dran. Beim Blick in den Auslass des Motors sind mir dann ein paar Riefen, kaum sichtbar ganz links am Kolben aufgefallen.
Also flux den Motor raus und unter den Zylinderkopf geguckt. Was mich da anguckte gefiel mir gar nicht:

Deutlich sieht man noch Läppspuren in der Laufbuchse und einen wunderschönen Fresser wie aus dem Lehrbuch für Mofa Mechaniker
.Der Rest sieht 'wie neu' aus, auch die Lager laufen wunderbar leicht ohne zu ruckeln.
Der Motor war in einer Freya mit Zimmermann Reso und wurde zunächts mit 10 Liter RD NoLimit (15% Nitro) angefüttert und nie in Resonanzbetrieb gebracht. Dann auf Lötterle umgebaut (2° Nadel) und weitere 15 Liter vorsichtig auf der reichlich fetten Seite eingeflogen.
Die nächsten 60 Liter waren recht unspektakulär bis auf das recht hohe Vibrationsniveau des Motors. Dabei immer auf der fetten Seite laufend. Bis letzte Woche lief der Motor ohne Auffälligkeiten, egal ob im 'Schulungskampfschweben' mit 1300 U/min im L/S Betrieb oder F3C üben mit 1900. Wahrscheinlich läuft er auch noch mal 100 Liter. Aber ganz geheuer ist mir das so nicht.
Die Frage: was kann die Schadensursache sein (Garantiefall)? Da ich gleich einen 91C.Spec der arbeitslos rum lag und sowieso irgendwann in die Freya sollte eingebaut habe, will ich dem natürlich das gleiche Schicksal ersparen.
Lohnt es eine neue Laufgarnitur einzubauen?
Gruß
Jörg

das selbe Schadensbild hatte ich mit einem TT90 PRO im Raptor 90. Nachdem ich damals plötzlich gemerkt habe das die Lesitung deutlich abgenommen hat bin ich gelandet und habe auf dem montierten Thermometer (Kurt's Venom-Thermometer) eine Max-Temperatur von knapp über 200 Grad ablesen können. Nach der Demontage des Schalldämpfers sah ich das Maleur....
Kommentar