Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

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  • AndreasW
    AndreasW

    #1

    Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

    Hi Leutz,

    hatte heute nach etwas fliegen plötzlich ein seltsames Rasseln im Ohr, was immer mehr werden wollte, also schnell zum Landen geschwebt, da konnte ich´s schon sehen, der Zimmermannschalli wackelte sich langsam los ?(

    Also gelandet, ich denke mir noch so: "Schnell Schraube wieder fest und weiter."

    Doch dann, beim Festdrehen der unteren Halteschraube war nix mit festdrehen. Da ist gar kein Gewinde mehr vorhanden 8o 8o .

    Ok, wie bekomme ich das ganze wieder fest?

    Vorschlag: Das vorhandene M3-Gewinde auf M3,5 aufweiten (mit welchem Bohrer muß ich da vorbohren? 3,0 2,9 ?( ) und das Loch im Zylinderkopf (für die Schallibefestigung) auf ca. 4 mm aufweiten (3,9 nach meiner Tabelle aber so genau nehm ich´s nicht ) ). Hoffe, daß noch genug "Fleisch" am Zylinderkopf übrig bleibt.

    Hubi ist ein Rappi 30 mit TT36 Motor.

    Andere Vorschläge?

    Grüße

    Andreas
    (Ein Gramm Erfahrung wiegt mehr als eine Tonne Theorie)
  • Maik Otto
    Maik Otto

    #2
    Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

    Hallo ,

    M3-Gewinde auf M3,5 aufweiten
    das wird so wahrscheinlich nix . Wir haben mal auf 4mm "erweitert"

    Das ist aber auch nix . Vorschlag : versuche es doch mit einer Kontermutter

    hinter der defekten Gewindestelle . oder löte einen neuen Flansch an .

    Das ist eigentlich die beste Alternative.

    PS wenn du unter dem Rappi eine Grundplatte aus GFK oder CFK

    "unterschnallst" dürfte sich auch nix mehr am Schalli lockern .

    Wenn du möchtest kann ich dir eine 1 - 1 Zeichnung senden aber erst

    in 14 Tagen .

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    • heliminator
      heliminator

      #3
      Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

      Hallo Andreas,
      eine Alternative sind auf alle Fälle auch die Ensat Buchsen,
      siehe http://www.kerbkonus.de/mainframe.asp?Thema=pro , dann "Produktinfos" wählen.
      Die Buchsen lassen sich ohne Spezialwerkzeug (im Gegensatz zu Helicoil)
      verarbeiten, und sollten im normalen Werkzeughandel erhältlich sein.
      (Werkzeughandel, nicht unbedingt Baumarkt)

      Im Falle M3 die kaputte Gewindebohrung auf 4,7 mm aufbohren und dann die
      Buchse, die zuvor auf einer Schraube (mit Kontermutter) aufgesetzt wurde,
      in die 4,7er Bohrung eindrehen. Damit habe ich schon einige M3er Gewinde,
      vornehmlich allerdings in Alu, repariert.

      Bevor die Verwirrung losgeht von wegen Kontermutter:
      Die Buchse ist leicht konisch und schneidet ihr Traggewinde selbst.
      Innengewinde ist - natürlich - M3.
      Nun nimmt man z.B. eine M3er Schraube mit Innensechskant und dreht zunächst eine
      normale M3 Mutter auf, nicht ganz bis zum Gewindeende bzw. Kopf. Dann die
      Buchse mit dem dickeren Ende zum Schraubenkopf hin aufdrehen, bis sie
      an der Mutter ansteht. Nun das ganze (von der richtigen Seite!!&#33 in den Flansch
      eindrehen, bis die Buchse bündig mit dem Flansch ist. Nun die Kontermutter lösen,
      die Schraube herausdrehen, fertig.

      Gruss,
      Thilo

      P.S.: das Aufbohren auf die 4,7 mm sollte am besten mit einem Bohrständer
      geschehen; auch beim Eindrehen der Buchse sollte man auf Koaxialität zur
      Bohrung achten, schliesslich will man keinen schiefen Turm von Pisa bauen..

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      • Rene D.
        Rene D.

        #4
        Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

        Hi!

        Die M3 Gewinde waren an meinem Zimmermann auch schnell ausgenuddelt. Allerding schraube ich nach ca jedem 5-6 Flug den Dämpfer runter und "nase" in den Auslass.
        Ich habe die Löcher auf 3.3mm aufgebohrt und den Dämpfer mit längeren Schrauben und Muttern montiert. Hält einwandfrei!
        Ensatbuchsen würde ich nicht empfehlen, da der Flansch nur ca. 4mm dick ist und zuer Seite hin (Auslassöffnung) nicht genügend Material steht.

        Kommentar

        • AndreasW
          AndreasW

          #5
          Zimmermannschalli mit Gewindekaries?

          Hi,

          irgendwie war ich gestern so von dem aufgeriebenen Gewinde fasziniert, daß einem die einfachsten Lösungen (längerer Bolzen+Mutter) erst einfallen (heute Morgen beim Frühstück ) ), wenn man schon blöde Fragen gestellt hat :rolleyes:

          Egal, werde meinen Dämpfer jetzt mit längerem Bolzen und Mutter an das Motörchen klemmen. BTW, wie lang muß der Bolzen sein? 40, 45?

          @maik: Grundplatte habe ich schon, danke. DAs Gewinde ist regelrecht aufgerieben, keine Ahnung wieso ?( Ist mir auber auch fast egal, weil mit längerer Schraube werde ich keine Gewindeprobs mehr haben 8)

          Grüße

          Andreas
          (Ein Gramm Erfahrung wiegt mehr als eine Tonne Theorie)

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