OS 7-H Vergaser

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  • wolfwurm
    wolfwurm

    #1

    OS 7-H Vergaser

    Hallo !

    Der 7H Vergaser hat drei Einstellnadeln:
    Die große Hauptnadel macht im Uhrzeigersinn magerer, entgegen fetter.

    Wie sieht der Drehsinn bei den beiden anderen Nadeln aus ?

    Gruß

    Wolfgang
  • awhelisi
    GESPERRT
    wegen Betrugsverdacht
    • 18.09.2001
    • 3830
    • Arne

    #2
    OS 7-H Vergaser

    TOP Vergaser. Vor allen Dingen für den 91er OS

    So..nu ma zu den Nadeln. HAben die selbe Drehrichtung und Wirkungsweise. Die Exenterschraube ist für die Mitte und die andere Nadel für den Leerlauf.
    Abba...erst muß die Vollgas eingestellt sein, sonnst bringt das ganze gedrehe an den andrern nix.

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    • wolfwurm
      wolfwurm

      #3
      OS 7-H Vergaser

      Hallo Arne !
      Danke für die Antwort , a b e r: Beim Ausprobieren habe ich festgestellt, dass die kleine Exenterschraube das Standgas beeinflusst, die größere müsste für den Mittelbereich sein.
      Gibt es eine Grundeinstellung für den Vergaser, von der ich vernünftig ausgehen kann ?

      Gruß
      Wolfgang

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      • Maik Otto
        Maik Otto

        #4
        OS 7-H Vergaser

        Hi ,

        gibt es

        Die GROßE NADEL ca 1-1.2 Umdrehungen aus der geschlossenen Position aufdrehen

        die andere Naddel ganz zu .................................................. ................den Rest im

        Mittelbereich !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !

        regelt der Konus den du mit der Schlitzschraube verstelen kannst .und nur damit bekommst

        du eine reproduzierbare Einstellung hin . Frag mal Manuelw unseren Tech. Admin

        gerade heute haben wir das geregelt 8)

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        • wolfwurm
          wolfwurm

          #5
          OS 7-H Vergaser

          Hi,
          meinst du mit "der anderen Nadel" die kleine Exenterschraube *
          Und wie viele Umdrehung soll die "Mittennadel" offen sein, wenn die Hauptnadel 1- 1,5 Umdrehungen offen ist ?

          Wolfgang

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          • Maik Otto
            Maik Otto

            #6
            OS 7-H Vergaser

            Hi ,

            eh wir am Thema vorbei reden schau mal hier , ist es dieser Vergaser *??

            http://www.rc-heli.net/forum/index.php?act...f=49&t=18768&s=

            meinst du mit "der anderen Nadel" die kleine Exenterschraube *
            nein ebned nicht die EX-schraube ist nur für den mittel bis fast vollgasbereich da

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            • wolfwurm
              wolfwurm

              #7
              OS 7-H Vergaser

              Nein, so sieht er nicht aus. Ein "7H-Vergaser" , der montiert ist auf einem OS 61 SF. Siehe Graupner - Katalog.

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              • Maik1702
                Maik1702

                #8
                OS 7-H Vergaser

                Hallo,

                die genaue Beschreibung kann ich dir zumailen.

                Maik

                hier ein Ausschnitt ohne Bilder, die hat es leider nicht mitkopiert.



                Graupner
                Bedienungsanleitung für OS Spezialvergaser 7H und dem ähnlich aufgebauten Vergaser 7M

                Diese Vergaser ermöglichen eine getrennte Gemischeinstellung für den unteren, den mittleren und den oberen Drossel - bzw. Drehzahlbereich bei extremer Zuverlässigkeit im gesamten Motorlaufbereich. Das Einstellen des Vergasers wird dadurch erleichtert, dass jeder Einstellungsbereich unabhängig von den anderen wirkt und den darüber- bzw. darunterliegenden Bereich nicht beeinflusst. Der Hubschrauber-Vergaser 7H hat darüber hinaus ein Kugelgelagertes Drosselküken, ein Leerlauf-Rückholfeder, sowie einen langen Stellarm. Die Texte zu den Abbildungen beziehen sich auf die englische Anleitung.

                Idle Mixture Control Screw = Leerlaufgemisch-Einstellschraube
                Stop Screw = Befestigungsschraube
                Mid-Range Mixture Control Screw = Gemischregelschraube für mittleren Drehzahlbereich
                Throttle Lever = Stellhebel
                Throttle Stop Screw = Anschlagschraube
                Plug Screw (Do not remove except when cleaning the carburettor) = Verschlussschraube (nur zum reinigen des Vergasers herausdrehen)
                Fuel Inlet = Einlassnippel



















                Der Vergaser 7H und 7M weisen vier Einstellmöglichkeiten auf. Trotzdem ist die Einstellung einfach:
                 Düsennadel; Zur Gemischregelung bei voll geöffneter Drossel (Vollgas)
                 Mittelbereich-Regelschraube; Zur Gemischregelung im mittleren Drehzahlbereich. Bei Hubschraubern ist dies der wichtigste Bereich
                 Leerlauf-Regelschraube; Zur Gemischregelung im Leerlaufbereich bzw. Bereich zwischen Leerlauf und etwa ¼ geöffneter Drosselküken.
                 Anschlagschraube; Hiermit kann der untere Anschlag des Drosselkükens (-Rotors) festgelegt werden, also vorzugsweise die Stellung -Motor aus- oder der Leerlauf.


                Vorläufige (ungefähre) Einstellung
                Vor dem Anwerfen des Motors ist die Einstellung der zuvor erwähnten Regelschrauben zu prüfen, sie sollten wie folgt eingestellt werden:
                A. Düsennadel ganz eindrehen. Dann drei volle Umdrehungen aufdrehen (bei Verwendung eines Drucktanks ca.1 ½ 2 Umdrehungen)
                B. Die Mittelbereich-Regelschraube ist werksseitig auf nahezu optimale Stellung gebracht worden. Wurde dies verändert, wird die Schraube im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag eingedreht und dann wieder 2 volle Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn geöffnet.
                C. Die Leerlauf-Regelschraube weist einen exzentrischen Kopf auf und lässt sich insgesamt etwa ½ Umdrehung zwischen ganz fetter und ganz magerer Einstellung verdrehen. Sie wird in Mittelstellung gebracht.

                Texte zu Fig.1
                Richer = Fetter
                Leaner = Magerer
                Idle Mixture Control Screw = Leerlaufgemisch-Einstellschraube
                Needle Valve = Düsennadel
                Mid Range Control Screw = Gemischregelschraube für
                mittleren Drehzahlbereich


                Endgültige Einstellung
                Die zweckmäßigste Einstellung geschieht in nachstehender Reihenfolge
                1. Regelschraube für Leerlauf
                2. Regelschraube für Mittelbereich (Schwebeflug)
                3. Düsennadel für Vollgas
                Die Düsennadel hat dabei die bei -vorläufiger Einstellung- beschriebene Position.
                1. Motor anwerfen und wenigstens 5 Sekunden im Leerlauf, bei fast geschlossener Drossel, drehen lassen.
                Dann Drossel öffnen. Falls der Motor jetzt nur zögernd auf höhere Drehzahl kommt, ist wahrscheinlich das Leerlaufgemisch zu fett.
                Prüfen, indem man die Drossel wieder schließt und den Motor etwas länger im leer lauf drehen lässt.
                Drossel wieder öffnen. Kommt nun viel Rauch zum Auspuff heraus und zögert der Motor wieder seine Drehzahl zu erhöhen oder bleibt er gar stehen, so sind dies Anzeichen von zu fettem Gemisch. Dann die Leerlauf-Regelschraube in kleinen Schritten, d.h. jeweils 10° bis 15°, im Uhrzeigersinn drehen.

                Ist das Leerlaufgemisch nicht zu fett, sondern zu mager eingestellt, kann der Motor beim Schließen der Drossel stehen bleiben oder er wird im Leerlauf langsamer und bleibt dann plötzlich stehen, wenn die Drossel wieder geöffnet wird (ohne Rauchentwicklung). In diesen Fall die Leerlauf-Regelschraube etwa 20° bis 30° schrittweise gegen den Uhrzeigersinn verdrehen.
                2. Nachdem eine zufrieden stellende Leerlaufeinstellung gefunden wurde, wird die Drossel auf etwa Mittelstellung gebracht, was beim Hubschrauber ungefähr der Schwebeflugeinstellung gleichkommt. Wie zuvor, wird eine fette Einstellung durch zu starke Rauchentwicklung angezeigt. Zur Abhilfe die Regelschraube für Mittelbereich im Uhrzeigersinn in Schritten von etwa 45° eingedreht.
                Achtung: Wird die Mittelbereich-Schraube zu weit eingedreht, bekommt der Motor ein zu mageres Gemisch, wobei er zwar weiterläuft, aber zu heiß wird, wenn weiterhin im Schwebeflug geflogen wird.
                3. Die optimale Düsennadeleinstellung hängt ab.
                a) von Kriterien des Hubschraubermodells, sowie der verwendeten Schalldämpferanlage
                b) dem verwendeten Kraftstoff
                c) atmosphärische Bedingungen

                Die Düsennadel sollte schrittweise so weit zugedreht werden, bis die höchste Leistung bei Vollgas im Flug erreicht worden ist, wobei auch Kunstflugfiguren, wie Looping Rollen usw. geflogen werden sollen, falls sie vom Piloten beherrscht werden. Dabei ist zu beachten, dass die Düsennadel nicht zu weit zugedreht wird, was zu einem zu mageren Gemisch führen würde, mit dem Risiko einer ßberhitzung des Motors. Auch bei längerem Vollast-Betrieb, sowie gegen Ende der Tankfüllung darf keine ßberfüllung auftreten, was sich zuerst durch Abnahme der Drehzahl äußert!!! Hubschrauber sollten aus Sicherheitsgründen stets auf der -fetten- Seite betrieben werden.
                Beachte: Bei allen drei Einstellmöglichkeiten bewirkt eine Drehung im Uhrzeigersinn ein mageres Gemisch, das letztlich zu heißerem Motorlauf führt, bzw. zum stehen bleiben. Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn macht das Gemisch fetter, wobei mehr Rauch aus dem Auspuff kommt oder ein ungleichmäßiger Motorlauf entsteht.
                Ist man sich über eine Einstellung einmal nicht im Klaren, ob diese zu weit geändert wurde, sollte man einfach wieder die Stellung, wie unter -vorläufige Einstellung- beschrieben, herbeigeführt und mit dem endgültigen Justieren neu beginnen.
                Nachdem der Motor völlig eingelaufen ist, aber auch wenn ein anderer Kraftstoff verwendet wird, kann es notwendig werden, die zuvor gefundenen Einstellungen der Regelschrauben leicht zu verändern.
                Drossel-Anschlagsschraube
                Bei Hubschraubermodellen ist es zweckmäßig, die Schraube so weit gegen den Uhrzeiger-Sinn herauszudrehen, dass das Drosselküken (der Rotor) den Vergaser völlig verschließen kann. Damit kann vom Sender aus der Motor abgestellt werden, sowie, bei anderer Trimm -
                Hebelstellungen, eine Leerlaufeinstellung zugeordnet werden.
                Die Einstellung kann durch vorsichtiges Anziehen der Gegenmutter fixiert werden.
                Leerlauf-Rückholfeder
                Nur bei Hubschrauber-Version.
                Durch sie ergibt sich ein spielfreies, sauberes Arbeiten des Drosselgestänges. Sollte das Gestänge irrtümlicherweise einmal aushängen, so geht das Vergaserküken in Stellung -Leerlauf-.
                Düsennadel-Verlängerung
                Die eingebaute Düsennadel ist so gestaltet, dass man eine Verlängerung daran befestigen kann. Dies ist vorteilhaft, wenn der Vergaser direkt nicht zugänglich ist, z.B. bei voll verkleideten Hubschraubern; kann dann von außen eingestellt werden: Ein L-förmig gebogener Stahldraht von ca. 1,6 mm Durchschnitt und passender Länge wird die Bohrung im Rändel der Düsennadel eingesteckt und mit der Innensechskantschraube festgezogen.
                Die Verlängerung darf nicht zu lang gemacht werden. Dies kann, unter Vibrationen, zu Beschädigung des Gewindes der Düsennadel und der Bohrung im Düsenstock führen. Das äußere Ende der Verlängerung sollte stets wirksam abgestützt werden.
                Texte zu fig.2
                Set linkage so� = Gestänge und Stellhebel so einstellen, dass Vollgas und Leerlauf etwa die gleiche Auslenkung aus der Mittellage haben. Das Anlenkgestänge sollte senkrecht zum Anlenkhebel stehen, wenn dieser in seiner Mittelstellung steht.

                High = Vollgas
                Low = Leerlauf
                To Servo = Zum Servo
                Idling Speed = Leerlauf



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                • wolfwurm
                  wolfwurm

                  #9
                  OS 7-H Vergaser

                  Vielen Dank !

                  Gruß

                  Wolfgang

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