nach welcher Vorgehensweise stellt Ihr eigtl. Eure Düsennadel bei einem neuen Modell beim Erstflug ein?
Die Vorgehensweise in der Graupner-Anleitung für einen OS MAX 50 finde ich irgendwie nicht so toll:
Die Düsennadel so "auf gut Glück" mal eben 2,5 Umdrehungen öffnen und dann in einen starken Steigflug übergehen finde ich irgendwie ziemlich riskant: Geht der Motor nämlich dabei aus, so bleibt mir nur noch die Autorotation.
Da die Düsennadel ja, im Gegensatz zur Gemischeinstellschraube, maßgeblich für die Einstellung der maximalen Drehzahl beim Motor verantwortlich ist, habe ich mir überlegt, ob folgendes nicht sinnvoller bei der ganzen Einstellerei wäre:
a) Pitchkurve im Sender so programmieren, daß der Pitch konstant über den ganzen K1-Geberweg hinweg bei 0° liegt. -> Heli kann nicht abheben.
b) Gaskuve linear über den K1-Geberweg von z.B. -70% bis +100% einstellen. -> So müßte sich doch die beste Düsennadeleinstellung bei Vollausschlag des K1-Gebers ideal einstellen lassen, ohne daß der Heli abhebt.
Ihr merkt schon, daß ich aus der Flächenfliegerei komme, bei der die Einstellung der Düsennadel bei Vollgas kein Problem darstellt. :rolleyes: Nur beim Heli mache ich mir eben irgendwie noch viele Gedanken, wie man am risikolosesten die Düsennadel optimal einstellen kann.
Anyway..., wie geht Ihr bei der Ersteinstellung der Düsennadel bei einem neuen Motor in einem neun Heli normalerweise am gefahrlosesten vor?
Danke und Grüße,
Joachim

Ich meine, dann nehme ich halt auch gerne negativen Pitch bei Vollgas (so wie beim 3D Flug eben), möchte dennoch nicht, daß mir bei einem neuen Heli gerade beim Erstflug der Motor absemmelt.
) Gut, dann erfliege ich halt den Vollgaspunkt. Ja, ja, auf was für böse Gedanken man als Heli-Umsteiger kommt, ich weiß... . :rolleyes: 
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