Warum ist es nötig, einen Modellmotor einlaufen zu lassen? Welche Teile eines Motors werden im Einlaufprozess eventuell verändert. Graupner gibt pauschal an, dass die bewegenden Teile eine gewisse Zeit benötigen, um sich anzupassen.
Ist es notwendig, nach dem Tausch der Laufgarnitur, den Einlaufprozess zu wiederholen.
Liegt dies an der eventuell nicht präzisen Herstellung bzw. Toleranzen bei der Herstellung. Bei Automotoren habe ich schon des öfteren gehört, das kein Einlaufprozess mehr nötig ist.
eine spezielle Einlaufprozedur ist, zumindest bei Marken-Motoren mit Kolbenring, nicht mehr notwendig.
Es reicht, die ersten 2 - 3 Tanks mit fetter Einstellung zu fliegen.
Bei Motoren ohne Kolbenring sollte noch ein paar Tanks dranhängen, da die Laufgarnitur hier mit engerer Passung gefertigt ist.
Nach Tausch der Laufgarnitur sollte man diesen Prozess wiederholen.
Tschau
Walker
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Das Einlaufen ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Glühzünder Motors. Die meisten ABC Motore sind heute so enge gefertigt und benötigen sehr lange bis sie zur optimalen Leistung kommen. Verkürzen kann man dies mit Rizinus Treibstoff. Am besten den Motor mit einer Luftschraube auf einem Teststand 5min laufen lassen, abkühlen und wieder starten, danach immer feienr einstellen. Man wird bemerken, das der Motor immer weicher im Laufverhalten wird. Dies sollte mit min 2 Litern Rizinussprit geschehen. Danach auf Synthetik umstellen und den Motor in den Heli einbauen, aber auch hier immer noch langsam an die maximale Leistung herantasten.
gut, dann machen das halt alle bei uns im Verein falsch.
Ist nur komisch, daß viele Motoren auch ohne großes Einlaufen und \"Spezialrizinussprit\" schon über 300 Flugstunden haben und sich bester Leistung erfreuen.
Das Rizinusgepansche ist doch noch ein Ritual aus der Modellbausteinzeit [img src=icon_smile_big.gif border=0 align=middle]
Aber bitte: Das muß halt jeder selbst entscheiden.
Tschau
Walker
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Leider ist es so, das viele ihre Motoren nicht richtig einlaufen lassen. Es ist ja auch viel einfacher den Hubi gleich fertig aufzubauen und mal ein paar Tankfüllungen zu schweben und spätestens nach der 3. Tankfüllung geht es dann schon richtig zur Sache.
Bei einem Ringmotor mag das ohne größeren Leistungsverlust zu funktionieren. Ein ABC Motor wird nach dieser Prozedur ganz sicher nicht seine höchstmögliche Leistung erreichen. In den modernen Hochleistungsölen sind Aditive enthalten die verhindern, daß bei Mangelschmierung der ßlfilm reist. Hierdurch wird natürlich auch verhindert, daß sich beim Einlaufen die Laufflächen aneinander anpassen können.
Man kann jetzt den teuren Weg gehen und ein spezielles Einlauföl verwenden, aber wozu? Das gute alte Rizinus funktioniert ja auch als Einlaufsprit, da es fast keine Notlaufeigenschaften hat und somit die Unebenheiten sich aneinander anpassen können. Wer seinem Motor eine richtige Einlaufphase gönnt, wird nach wenigen Tankfüllungen die Maximalleistung die der Motor zur Verfügung stellen kann auskosten können. Durch eine falsche Einlaufphase wird der Motor in der Regel nicht früher sterben aber erst viel später oder auch nie die maximale Leistung zur Verfügung stellen.
Der Vorteil einen Motor in einem Prüfstand einlaufen zu lassen, liegt in der einfacheren Einstellbarkeit des Motors. Man kann das gesamte System schon annähernd aufeinander abstimmen und baut anschließend einen gut laufenden Motor in seine Mechanik ein. Dies schont in erheblichem Maß die Mechanik und Elektronik.
Früher habe ich meine Motoren aus Faulheit auch immer in der Mechanik einlaufen lassen und mich später geärgert wenn die Dinger nicht richtig liefen. Seitdem ich im Prüfstand meine Motoren mit Rizinussprit einlaufen lasse, habe ich immer mehr Leistung in meinem Hubi als die anderen.
das Einlaufen an sich muß sein, da stimme ich euch zu und das gilt natürlich für Motoren ohne Ring ganz besonders.
Ich bin über 10 Jahre aktiv und wettbewerbsmäßig 1:8 Verbrenner RC-Car gefahren. Da werden 3,5 ccm ABC-Hochleistungsmotore ohne Kolbenring gefahren (Mit 25% Nitro und Drehzahlen um die 45.000 U/min)
Ich habe in dieser Zeit ca. 20 Motore \"verschlissen\".
Am Anfang habe ich auch diese aufwendige Prozedur mit Prüfstand und Rizinuseinlaufsprit u.s.w. durchgeführt. Andere haben den Motor einfach im Auto auf der Stecke schön fett ein paar Tanks, mit mäßigen und wechselnden Drehzahlen, gefahren und das wars.
Ich hab das nach einigen Motoren dann auch so gemacht und weder eine Leistungseinbuße, noch eine geringere Haltbarkeit festgestellt.
Das sind halt meine Erfahrungen, die ich persönlich gemacht habe und vielleicht nur auf bestimmte Motoren zutreffen.
Tschau
Walker
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man lese in diesem zusammenhang die webra anleitungen, wo im wesentlichen das gleiche wie bei Jürgen Schwings posting steht. also irgendwie leuchtets ein
in der Anleitung meines Speed 400 Elektromotors steht auch, das man die Gleitlager des Motors nach jedem Flug ölen soll [img src=icon_smile_big.gif border=0 align=middle][img src=icon_smile_big.gif border=0 align=middle]
Und es gibt sogar Leute die das wirklich machen....[img src=icon_smile_shock.gif border=0 align=middle]
Mit besten Grüßen
Walker
aus dem kalten Deutschland [img src=icon_smile_wink.gif border=0 align=middle]
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