ich wollte mal meine ersten Erfahrungen mit der PJ-W Wellenturbine bekannt geben.
Zuerst mal danke an Lars, welcher mir das Teil inkl. GP2300 Mechanik von Gerd Pahl innerhalb kürzester Zeit lieferte.
Als das Paket kam wurden natürlich die Augen groß und an arbeiten war nicht mehr zu denken. Die Mechanik war schon komplett vormontiert und die Turbine und das Zubehör lagen gut verpackt dabei.
Nach dem Auspacken war die Turbine sehr schnell auf der Mechanik mittels 4 Innensechskantschrauben montiert. Nun kam das obligatorische Einlesen in die Anleitung der Turbine und der Orbit Elektronik. Ist aber selbst für einen Turbinenneuling wie mich recht einfach zu verstehen und anzuschließen. Danach wurden alle Komponenten wie, Spritpumpe, Accus, Schalter, Wegeventile, Orbit Elektronik usw auf einen Prüfstand gebaut.
ein Bild von dem Teststand könnt ihr hier sehen:
[a href=\"http://www.bootsharry.de/test1.jpg\"]http://www.bootsharry.de/test1.jpg[/a]
Die Programmierung des Senders ist auch recht einfach. Es muss lediglich ein Schalterkanal sowie ein Reglerkanal ( Schieberegler oder Drehpoti ) definiert werden. Der Schalter dient als Notaus und zum Abschalten der Turbine, der Regler halt für die Drehzahl.
Die schwierigste Aktion das Teil zum laufen zu bekommen war die Spritversorgung. Ich habe mir das Kerosin JET A1 nun bei der Aral-Forschung abgeholt. Das Zeug ist dort allerdings sauteuer: 2,98 Eus/l zzgl. mwst. Vatter Staat kassiert da voll mit. Einen Vorteil hatte das aber: der Kollege, welcher mir den Sprit gab ist selber Modellheliflieger und will mir den Sprit nun anderweitig und günstiger besorgen.
Der Erstlauf ging dann eigendlich recht einfach:
1) Sprit durch die Pumpe ansaugen und dann die Durchflussmenge im Standgas anpassen. Es darf bei den Einspritzimpulsen nur ein Tropfen Sprit fließen. Danach noch die Leerlauf und Max. Drehzahl festlegen, die Kerzenspannug unter Last ( ist bei mir eingebrochen ) einstellen und fertig.
Danch gilt es nur noch einen Schalter umzulegen, den Poti kurz auf Mitte drehen, 2 Sek. warten und wieder auf Standgas. Der E-Motor der Turbine läuft an und auf einmal macht es " plopp " und das Gas hat gezündet. Ab einer gewissen Drehzahl spritzt die Elektronik Sprit ein und man riecht, das die Turbine nun mit Kerosin läuft. Nach ca. 45 sec. läuft die Turbine im Standgas ( 30000U/min) . Dies wird durch eine Leuchtdiode angezeigt Das Hochfahren der Drehzahl sollte dann ohne Pitch erfolgen. Auch hier nimmt die Elektronik dem Piloten alles ab. Die Turbine baut langsam die Drehzahl auf, egal wie schnell der Regler bedient wird. Bei Solldrehzahl erlischt dann die Diode und man kann starten. Der infernalische Sound dabei ist umwerfend. Ich weiß, klingt doof: aber wenn man das Dingen bezahlt hat und einem gehört, hört sich das noch viel besser an als auf Flugtagen.
Nach und während des Testlaufes konnte ich folgende Daten auslesen:
min Drehzahl: 30000 U/min
max Drehzahl: 80000 U/min
Max Temperatur: 520 °C
Durchschnittstemp.: 460°C
Dauer des Nachkühlens: 38 sec.
Alles ohne Last. Der Verbrauch lag bei knapp 1l / 10min .
Nun gilt es, das Teil irgendwie in meine 1,8m SSM-Lama zu bauen. Das wird dann wohl auch klappen, hoffe ich
. 
, stinkst danach lediglich nach Flughafen
).
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