RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

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    Member
    • 12.05.2008
    • 73
    • Andreas

    #1

    RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

    gerne würde ich von Euch erfahren, welche RC Komponenten sich in Eurem Turbinenheli bewährt haben und wie Ihr die Doppelstromversorgung im Heli sicherstellt.
    Ich baue immer noch an meiner Vario Hugehes 500 mit PHT3. Jetzt geht es zum Endspurt (RC Einbau, Stromversorgung etc).
    Info.: Meine Glühzünderhelis fliege ich mit einer Grupner MC22s im PCM Modus + einfache Akkuweiche.
  • Acer99
    Acer99

    #2
    AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

    Sender/Empfänger/Servos/Kreisel = Robbe/Futaba. Preisklasse dürfte kalr sein.

    Graupner? Nie in der Hand gehabt, wird aber auch nicht schlecht sein.

    Momentan bei der PITT Kiss-Prinzip: 2400er Nicd ohne Schalter an Empfänger. Jetcat wird von 4000er Longgo Akku bespasst.

    Wenn Platz ist: DPSI RV von Emcotec mit Schalter und 2x 2400er Longgos dran, hatte ich so in meiner alten Powercat. Bei weniger Platz ggf 2x 3300er Nimhs an DS-Schaltern von Kurt Moraw oder 2xLipoly an LipolyController/Schalter.

    OL

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    • awhelisi
      GESPERRT
      wegen Betrugsverdacht
      • 18.09.2001
      • 3830
      • Arne

      #3
      AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

      Hallo.
      Habe eine einfache Weiche von Simprop eingebaut, versorgt von 2x Sanyo 2400 NICD. Turbine bekommt ihren Saft von 6 Xcell 3600 NIMH. Habe aber kein Kerostart. Bei Kerostart würde ich was mit Konion oder so machen. 2S3P o. 3S3P mit 1600mAh Zellen jenachdem was deine ECU kann.

      Auf der TS 4x S9252, weil die gerade übrig waren. Bei Graupner ist das wohl DS8411 ähnlich.
      Empfänger PCM

      Gruss Arne

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      • Sycorax
        Sycorax

        #4
        AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

        PowerCat und Bell UH-1D sind bei mir identisch ausgestattet:

        Weatronic 10-12R DualReceiver ( Doppelempfänger, Doppelstromversorgung, 30A BEC, Logger etc. )
        Der Vorteil ist, kaum Kabel und alles geschützt in einer Box. Mittlerweile auch super preiswert geworden.

        4x Futaba 9351 auf der Taumelscheibe
        1x Fuatab 9351 auf dem Heck
        1x GY 502 Kreisel

        Empfängerstromversorgung:
        PowerCat: 2x 2S2P 1400er ( 2x 2800 mAh , 7,4V )
        Bell UH-1D: 2x 2S 2.400 mAh, 7,4V von JetCat

        Details dazu hier:

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        • Alexej H.
          Alexej H.

          #5
          AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

          Guten Morgen,

          bei mir im Zyclone Evo 2 habe ich eine Powerbox Gemini mit 2 Lipos verbaut.

          Der original Jet Cat Turbinenakku wurde durch einen 2s Lipo ersetzt (ich glaube es ist ein 3000mAh, müsste den genauen Wert nachschauen).

          Bis jetzt ging das auch im Winter bei minus Temperaturen gut. Unter der Haube war es meistens eh warm, zwischen den Flügen stand der Heli meistens im warmen Auto.

          Gruß

          Alexej

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          • mike whiskey
            Member
            • 18.05.2006
            • 84
            • Michael
            • Hagen a.T.W./ Hannover

            #6
            AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

            Als Akkus haben wir nach wie vor Sanyo RC2400 für RC und Turbine verbaut. Als Empfänger und Akkuweiche waren zunächst eine Combo aus ACT-DDS10PCM + DDS8PCM mit dem dazugehörigen 30A "SafetyPowerSwitch" von ACT eingebaut. Bei dem Schalter haben wir auch gedacht einfach und gut, aber dem war nicht so.

            Nach dem Crash wegen Spannungsausfall, oder zumindest einem derartigen Empfängerausfall, dass er kein Signal mehr ausgab, jetzt 2 x mc20DS an einem DPSI Maxi Empfängerumschalter mit integrierter Akkuweiche. Das ganze mit dem Zweiffrequenz-HF-Teil von ACT.

            Michael

            Kommentar

            • Sycorax
              Sycorax

              #7
              AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

              Ach ja .. weil's zum Thema gehört:

              Mit den 4x Futaba 9351 auf der TS, dem GY502 und dem 9351 auf dem Heck zieht die RC-Anlage bei leichtem Rundflug Spitzenströme von 10,5 A bei 6V.

              Mit 2,4 GHz könnte das noch etwas steigen, wenn eine Anlage mit Rückkanal verbaut ist, dann ist im Modell auch ein Sender im Einsatz der genauso viel Strom braucht wie der Sender selbst.

              D.h., den Stromverbrauch im Auge behalten und immer daran denken, daß alle Schalter und Steckverbinder das auch liefern können und die Kette nur so gut wie das schwächste Glied darin ist.

              Als Anhaltspunkt: Die vergoldeten Servoanschlüsse in Empfängern sind für 1,5A spezifiert, sind die nicht vergoldet (gibt's leider auch), nur für 1A .
              D.h. pro (Digital)-Servo kommt man am Ausgang so gerade noch hin, für den Eingang sind zwei Servokabel ("doppelte Versorgung") aber nicht ausreichend, da man jeden Eingang mit über 5A belasten würde. Das ist mehr das dreifache der Spezifikation. Das Problem sind auch nicht die Pins selber, sondern die Kontaktflächen der Verbindung.

              Empfänger ohne Hochstrom-Eingang sind daher in so einem Umfeld ohne PowerBoxen nicht geeignet.

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              • Rolf01
                Senior Member
                • 30.11.2003
                • 1772
                • Rolf

                #8
                AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                Hallo,
                in meiner VARIO Turbinen-Bell habe ich folgende Komponenten verbaut.

                Servos: Auf der TS und am Heck S-9206
                Kreisel: GY-401
                Stromversorgung: Empfängerakkus 2x5 Zellen Sanyo RC-2400 an Emcotec DPSI RV-Mini (konstant 5,5V) siehe Bild
                Turbinen Akku: Sanyo RC-2400
                RC-Anlage: Graupner MX-22 umgebaut auf Spektrum 2,4 GHz
                Angehängte Dateien
                Viele Grüsse
                Rolf

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                • mike whiskey
                  Member
                  • 18.05.2006
                  • 84
                  • Michael
                  • Hagen a.T.W./ Hannover

                  #9
                  AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                  @ Sycorax:

                  Ralf, bei dem Strom von 10,5 A gehst du von dem Strom aus, den dir deine Weatronic als maximalen Strom anzeigt. Ich denke, dieser Strom ist in der Praxis nicht ganz relevant, da dieses wirklich nur sehr kurze Spitzen sind, die selbst bei der Weatronic bei einer Abtastung mit 1 kHz nur einen Abtastschritt lang anliegen. Wenn du den Strom mittelst, was in der Parxis schon alleine durch Leitungsinduktivitäten geschieht, kommst du auf einen mittleren Strom von geschätzen 1,6 A.

                  Ich habe einen Weatronic-Log mal mit Diadem auseinandergenommen und analysiert, von einem 14 minütigen Flug (inkl. warmlaufen usw.) einer Turbo Raven mit SPT5 und acht digitalen Servos, ich meine 8511 von Graupner (nicht mein Flieger, aber ich darf ab und zu fliegen). Da kommt man auf einen Strommittelwert von 1,6 A. Glättet man den Stromverlauf, so geht der Strom im Sekundenbereich mal auf ewa 4A.

                  Die Integration des Stroms ergibt nach 14 min 388mAh, wobei die Kapazität bei fast jedem Stromversorgungssystem auf beide Akkus gleichzeitig verteilt wird.

                  Betrachte man die FFT des Stroms, so fällt ein Paek bei 300Hz mit etwa 0,18 A auf, ich denke der kommt von der Taktfrequenz der digitalen Servos. Der größte Peak tritt mit 1,6A bei 0Hz, also als Gleichanteil auf. Ansonsten gibts alle etwa 50Hz noch kleinere, unbedeutendere Peaks, wahrscheinlich von der PCM-ßbertragung.

                  Ich behaupte hier, dass die gemessenen maximalen Spikes keine größene Probleme für eine halbwegs vernünftig ausgelegte Empfängerstromversorgung darstellen sollten, dass das nicht mit einem 0,25er Servokabel und einem Servostecker geht ist klar. Aber für die Verlustleistung sind eben die 1,6A verantwortlich.


                  Die obigen Daten decken sich dann übrigens recht gut mit den auf dem Display des In der Lama verbauten Emcotec-Systems angezeigten werten. Dort komme ich allerdings auf erheblich niedrieger Ströme, 1,6A max., Durchschnitt meine ich 0,8A, nach einem Flug sind dann 200-250mAh raus. Das ganze mit HS5945 auf Heck und TS, Vstabi und Dreiblattkopf.

                  Bei Interesse kann ich gerne Diagramme einstellen, müsste ich dann allerdings noch etwas aufbereiten.

                  Ralf, vielleicht magst du mir mal nen Log von deiner Weatronic schicken, würde mich mal interessieren, ich hab selber nur eine in einer Tigermoth. Den könnte ich dann auch einstellen.


                  Viele Grüße
                  Michael
                  Zuletzt geändert von mike whiskey; 26.11.2008, 23:06.

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                  • Sycorax
                    Sycorax

                    #10
                    AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                    Hallo Michael,
                    ein Log ist auf meiner Homepage zu finden.


                    Das die 10,5 A nur Peaks sind, bestreite ich gar nicht. Trotzdem treten sie auf und wenn das der Akku oder eine andere Komponente nicht verkraftet kann es zu unerwünschten Effekten führen, muss aber nicht.
                    Die Frage ist halt immer, wie lange solche Spitzen das System belasten.

                    Im Schnitt pendelt der Stromverbrauch in der PowerCat zwischen 500mA ( fliessen eigentlich immer ) und regelmässigen Peaks von 3A bis 5A ... und selten bis 10,5A.
                    Pro Flug a 12 Minuten muss ich ca. 300mAh bis 350mAh nachladen.

                    Grundsätzlich ist es so, daß bei einem guten Rotorkopf und guten Blättern kaum Strom benötigt wird, da der Kraftaufwand zum Verstellen der Blätter dann doch sehr gering ist. Kritisch wird's erst, wenn die Blätter vor oder nachlaufen.
                    Zuletzt geändert von Gast; 26.11.2008, 23:31.

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                    • Scale Fan
                      Member
                      • 14.08.2008
                      • 126
                      • thomas

                      #11
                      AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                      Hallo,
                      weniger ist manchmal mehr

                      Warum eigentlich immer Digitalservos, Spcm,Megadoppelstromversorgung,Stabilisierungssyst eme, 2,4GHz und und und......

                      Es tun doch auch ganz normale gute ppm Empfänger, gute Analogservos, 2 ein/aus schalter,und ein guten Akku. (auch im turbinenheli)

                      Je mehr drin ist, desto mehr kann ausfallen, odrr...?
                      Ist dieser ganze neumodische Kram nicht nur zur Beruhigung des eigenen Gewissens da?

                      Gruss
                      GruÃ? Tom

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                      • Acer99
                        Acer99

                        #12
                        AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                        Gegenfrage: Warum nicht?

                        Warum sollte ich keine Digitalservos nehmen, Leistungsdaten sind meist besser.

                        Warum sollte ich kein PCM nehmen, dort gibts richtiges Failsafe.

                        Zum Thema "Schalter". Welchen würdest Du denn nehmen? So einen rein mechanischen? Wirklich? Ich nicht.

                        Meine beiden Beziner fliege ich mit DS seit Jahren. Probleme mit den Schaltern gab es noch nie, allerings mit den Akkus. Ohne DS=Schrott

                        Biene ist zur Zeit wie bereits geschrieben mit "Minimalsystem" unterwegs. Gefallen tut mir das nicht, wird geändert, weil s.o.

                        OL

                        Kommentar

                        • Sycorax
                          Sycorax

                          #13
                          AW: RC Komponenten, Stromversorgung im Turbinenheli

                          Ich geb Ihm ja teilweise Recht .. deshalb war meine ßberlegung ja auch so:

                          Der Heli ist teuer, Redundanzen schützen vor technischen Ausfällen. Doppelempfänger, Doppelstromversorgung, 4-Punkt-Anlenkung sind alles Redundanzen, die das Risiko technischer Ausfälle reduzieren.

                          Weiter überlegt, kommt man auch drauf, daß eine häufige Fehlerursache defekte Steckverbindungen oder Kabel sind. Deshalb fühl ich mich mit Powerboxen und Kabelverschlägen nicht besonders wohl.

                          Als Ergebnis war's dann der Weatronic: Doppelempfänger, Doppelstromversorgung, 4fach redundantes BEC, keine Kabel, dazu als Bonus noch der Datenlogger. Von den Anschlüssen also minimalistisch, von der Funktion das was maximale Sicherheit bringt.

                          Als zweitbeste Lösung würde ich ansonsten auch eher minimalistisch bauen und einen guten SPCM Empfänger mit Hochstrombuchse einsetzen und mit zwei Silikonkabeln am Empfängerakku anschliessen.

                          Die Servo's habe ich verbaut, weil sie gute Leistungsdaten haben und ich die günstig kaufen konnte. Warum soll ich dann schlechtere für's gleiche Geld nehmen ? Ausserdem war die Auswahl an Servos für 6V Betrieb nicht besonders groß.

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