an diesem nun vergangenen Wochenende fand im Süd-Westen in Mühlheim am Rhein das 2te JetCat-Meeting statt.
Es war ein Treffen aller Fluggeräte vom E-Moorhuhn, propellergetriebenen Flächenmodellen aller Facetten, natürlich aller Arten von Jets sowie Helis, allesamt mit Turbinenantrieben.
Auch waren in allen Bereichen des Modellflugsports viele der absolut besten Piloten anwesend und man hörte Namen wie Kamnitz, Singer, Kerner, Knipprath, Jünkering aus der Heliszene, wobei Thomas Singer ja auch der momentane Vizeweltmeister im Jetflug ist und auch der Schweizer Meister im Heliscalebau Robert Mösching war mit einer Wahnsinns-BELL 412 am Start, weiterhin waren der deutsche Meister im Modellkunstflug (ich weiß die genaue F-Bezeichnung nicht) und auch Wolfgang Klühr am Start, sowie viele viele andere Spitzenpiloten mit Supermodellen. Somit war es trotz der Hitze ein wahnsinns Wochende mit einem einfach nur genialen Programm.
Besonders intereesiert hat mich natürlich was sich so in der Heliturbinenszene so tut - so waren nicht weniger als 6 HotCats am Start (inkl. meiner) und man konnte so super fachsimpeln, speziell zu dem Problem Rotorkopf, Günther Knipprath war mit seiner Hugh500 und Blackhawk am Start. Es war die VARIO-Turbinen-Cobra anwesend, eine schöne turbinengetriebene EC135, Robert Mösching's wahnsinns BELL412 mit 2,30 m Rotordurchmesser und 25 kg Gewicht, eine NH90 von GRAUPNER, sowie der neue Turbinentrainer Jetchopper der Firma AKmod aus der Schweiz, einem auf der PHT3 basierenden Edel-Trainer welcher leistungsgesteigert und gewichtsreduziert ist und voll 3D-tauglich sein soll. Hier muß ich sagen die Mechink ist sehr ausgeklügelt aufgebaut und alles vom feinsten (Voll-CFK-Chassis, Push-Pull, etc.). Für mich persönlich jedoch das absolute technische Highlight war ein Experimental-Heli der Firma JetCat, von Roman Kulossek beindruckend in Szene gesetzt . . . dieser Heli wird erstmals von einer "RICHTIGEN" Wellenleistungsturbine angetrieben und hat bei einer Turbine der 60er-Klasse bereits rund 5 kW Leistung. Dabei ist der Trainer klasisch aufgebaut und vor allem, er benötigt nur einen Tank, da der Antrieb so sparsam arbeitet, daß die Maschine mit einem 1,5l-Tank, angeordnet wie beio einer HIROBO-Freya, rund 20 min fliegen kann, so ist die Maschine auch recht leicht (kleiner Tank, kleines Triebwerk) und geht mit Rotordurchmesser 1,80 m wie der Teufel. Ich werde auf jeden Fall die weitere Entwicklung dieses Wahnsinns-Antriebs im Auge behalten.
Ja - das war nur mal so eine kurze aus dem Bauch herausgeschriebene Zusammenfassung von einem der besten Treffen welches ich bisher erleben konnte.
Nun möchte ich Euch aber nicht weiter langweilen . . .
also bis dann,
Gruß und gut Flug
Frank

Kommentar