Getriebeübersetzung bei E-Helis

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • turnblue
    Member
    • 25.10.2006
    • 608
    • Jörg
    • Bremer Umland

    #1

    Getriebeübersetzung bei E-Helis

    Hallo,

    weiß evtl. jemand, warum sich fast alle gängigen Getriebeübersetzungen in E-Helis um das Verhältnis 1:10 bewegen?
    Ist das ein Relikt aus der Zeit vor den niedrigdrehenden Außenläufern oder worin besteht der Sinn?
    Konkret gefragt; wäre ein LRK mit etwa 500 U/Min/V an einer 1:4 ßbersetzung nicht instande das gleiche zu leisten wie eine speziell hochdrehende Heliversion mit etwa 1000 U/Min/V an einer üblichen 1:8er ßbersetzung ?

    Gruß Jörg

    akopalüze nau
  • JMalberg
    RC-Heli TEAM
    • 05.06.2002
    • 22636
    • J
    • D: um Saarbrücken drum rum

    #2
    Re: Getriebeübersetzung bei E-Helis

    Ich denke es liegt eher an den konstruktiven Gegebenheiten:
    - viele frühere E-Mechaniken sind Adaptionen aus der V-Mechaniken
    - das Verhältnis Hauptrotor/Heck ist gegeben und dadurch einfach die Größe des Heckantriebrades
    - *
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
    Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

    Kommentar

    • Wilfried
      Member
      • 29.07.2003
      • 949
      • Wilfried
      • MFC Bremthal

      #3
      Re: Getriebeübersetzung bei E-Helis

      Hallo Jörg

      Die gängigen ßbersetzungen liegen erstens an den seinerzeitigen 10 ccm Methanolern die ihre
      maximale Leistung bei ca. 16000 1/min hatten und somit eine i von ca. 10 benötigtne um die angestrebten Rotordrehzahlen zu bekommen und an dem Aufbau der gängigen Elektromotore.
      Leistung = Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit ( Drehzahl )
      Um große Leistung bei kleinen Drehzahlen zu bekommen, sind somit große Drehmomente erforderlich. Große Drehmomente benötigen aber große Motordurchmesser ( ggf. viele Pole ) und bauen damit groß und sehr schwer .
      Theoretische ( wurde sogar schon praktiziert ) wäre auch ein Scheibenmotor direkt auf die Motorwelle montiert, mit einer Max- Drehzahl von z.B. 2000 1/min möglich
      Hier wird aber das kleinste ßbel gewählt und ein entsprechendes Getriebe eingesetzt.
      Weiterhin muß der Heckrotor mit einem Drehzahlverhältnis zum Hauptrotor von ca. 4 bis 5 angetrieben werden.
      GruÃ? Wilfried
      => pfui " Verbrenner-Stinker " !
      http://www.mfc-bremthal.de/

      Kommentar

      Lädt...
      X