Leistungsfrage

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  • scotty600
    Member
    • 23.04.2007
    • 491
    • Matthias
    • Peking / China

    #1

    Leistungsfrage

    Hallo,

    manche Hersteller geben bei Ihren Motoren Watt Zahlen an.

    Welche Relevanz hat diese Angabe zur Setupauslegung?

    Andere Hersteller geben z.B. keine Watt Angabe an, aber U/V, max Stom und geeignet für 8-10 Lipo.

    Wie kann man Motoren nun vergleichen? Wie kann die Watt für ausrechnen, welche ein Motor leisten kann?

    Beim Auto ist ja Hubraum und PS -> PS/ltr. eine schöne Vergleichsgröße. Welch Kennzahl ist den beim E-Heli sinnvoll?
  • Eddi E. aus G.
    Gast
    • 12.12.2003
    • 6399
    • Edward

    #2
    Re: Leistungsfrage

    Hi.

    Viele wenn nicht alle Hersteller geben an, wieviel A der Motor normalerweise bzw. max. zieht.

    Dann nimm die Formel P = U * I, also P = 35 V (guter 10s-Akku unter Last) * 40 A (Wert irgendeines Motors) = 1400 W

    In der Realität kann mehr oder weniger rauskommen, je nach Antriebsauslegung und Regler, außerdem ist das eher die Eingangsleistung, wieviele W an der Hauptrotorwelle ankommen ..?

    Man sagt: 100 W / kg Abfluggewicht für's Kampfschweben, 300 W / kg für Kunstflug, mehr ist tendenziell besser.

    Grüßle

    Eddi

    Kommentar

    • Wilfried
      Member
      • 29.07.2003
      • 949
      • Wilfried
      • MFC Bremthal

      #3
      Re: Leistungsfrage

      Hallo Matthias

      Ja...Jaa ... das elende Thema der Vergleichbarkeit von Angaben...

      Ein Motor mit Angabe des Max- Stroms, der Max-Spannung und der spezifischen Umdrehung U/V ist natürlich eine gute Lösung !
      Hierbei kann man in den Abhängigkeiten ziemlich gut die Leistungfähigkeit bestimmen, wobei man die Lastdrehzahlen und den Wirkungsgrad nur durch  Korrekturfaktoren ( z.B. je 80% ist ein recht guter Wert ) annehmen kann.
      Mit der spezifischen Drehzahl ( Umdr./V ) lässt sich dann die nötige ßbersetzung zum Erreichen der gewünschten Rotor-Drehzahl bestimmen.
      Noch besser sind natürlich Messtabellen in denen in Abhängigkeit der Spannung und des Stroms  die Ausgangs - und Eingangsleistung ( Wirkungsgrad ) und die erreichte Last-Drehzahl angegeben wird ( Plettenberg  )

      Bei gegebener Max-Spannung  und Strom lässt sich die mechanische Max-Leistung relativ gut durch das
      Ohmsche - Gesetz  wie Eddi geschrieben hat berechnen, wobei man mit einer Annahme des Wirkungsgrades von 80% relativ realistische Werte bekommt.
      Durch den obigen Vergleich hat man zumindest einen Anhaltspunkt zum direkten Vergleich von Motoren.

      Alle angegebenen Werte für unsere Kleinmotoren sind natürlich keine verfügbaren Dauerleitungen.

      Ein Tango 45-8 wird z.B. bei 45A an 10S ( 35V ) keine z.B. 15 Minuten  mit 1575 Watt durchhalten ohne sinnlos
      heiß zu werden .
      Andererseits wird ein z.B. LRK 435-30  an 16S ( 56V ) durchaus in der Lage sein eine Konstantleistung von 2000 W, entsprechend  35,7 A  über längere Zeit zu erbringen....  

      Wir werden leider nicht herum kommen, uns auf die bereits gemachten Erfahrungen anderer ( z.B. hier im Forum ) zu verlassen und  gängige, getestete Antriebskomponenten zu wählen.

      Für die Basisauslegung eines E - Hubis können nach meinen Erfahrungen folgende Grundwerte genommen werden.
      a. Schweben ( außerhalb des Bodeneffekts ) ca.100W/kg ( bei Kleinhelis ca. 110 W/kg  / bei Großhelis ca. 80 W/kg)
      b. Rundflug langsam  ( Minimalleistung ) ca. min. 90 W/kg
      c. Kunstflug zügig ( kein 3-D )  ca.250 W/kg
      d. 3 - D ( hart )  ca. 500 W/kg ( und teilweise mehr ) .  

      GruÃ? Wilfried
      => pfui " Verbrenner-Stinker " !
      http://www.mfc-bremthal.de/

      Kommentar

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