Heckantrieb

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  • Hobbyflieger
    Hobbyflieger

    #1

    Heckantrieb

    Hallo, kann mir mal eine beantworten was besser ist als heckantrieb, riemen oder welle wenn ich einen GY 401 benutze.

    Gruß Thorsten
  • heli-jürgen
    Member
    • 11.08.2004
    • 415
    • Jürgen
    • Raum Karlsruhe

    #2
    Re: Heckantrieb

    Hi,
    Riemenantrieb ist leichter als Welle,
    dem GY401 ist es egal welchen Heckantrieb du hast,
    Welle ist vielleicht etwas knackiger bei Lastwechseln, da der Riemen sich etwas dehnt und die Welle dagegen relativ starr ist.
    Gruß Jürgen
    nur noch Elektro

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    • spacebaron
      helispecials.de
      Hersteller Tuningteile
      • 21.09.2005
      • 2434
      • Erich
      • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

      #3
      Re: Heckantrieb

      hallo,

      kannst du so nicht pauschalieren.
      hat beides vor und nachteile.
      die welle hat mehr gewicht durch den höheren mechanischen aufwand und ist beim bruch meist auch mit defekt.
      der riemen ist vom mechanischen aufwand in richtung gewicht geringer und günstiger beim bruch. der riemen braucht aber mehr leistung, da er immer irgend wo einen mechanischen reibschluss hat ( bemerkst du aber erst im direkten vergleich.... gleicher heli, gleiches setup und gleich hart geflogene figruren .....). damit kann und ist auch der verschleiss, je nach flugstiel, höher. bedarf somit öfterer kontrolle. mit statischen aufladungen ist beim riemen zu rechnen.

      funktionieren tut beides gut und ich fliege auch beides.
      riemen fleige ich im ergo 50 seit 5 jahren ohne probleme. im acrobat 91 zwei sommer ohne probleme.
      starrantrieb im raptor 90 auch ohne probleme.
      und beides mit dem gy401 in verbindung mit 9254. der 401 sehe ich als sehr guten standartgyro. und würde das augenmerk eher auf das servo legen und nicht auf den antrieb.
      ich weiss das hat dich jetzt nicht weiter gebracht.

      gruss
      erich
      TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

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      • Eddi E. aus G.
        Gast
        • 12.12.2003
        • 6399
        • Edward

        #4
        Re: Heckantrieb

        Man kann's vielleicht noch so rum sagen: wenn die Welle zu einem Starrantrieb gehört (z. B. Edelstahlrohr, CfK-(Wellen-)Rohr ist sie OK, wenn's ein 2 mm Stahldraht ist ... der zieht sich bei Lastwechseln auf (Torsion) und bringt einen HH-Gyro u. U. in Nöte, wenn der zu knackig eingestellt ist.

        Grüßle

        Eddi

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        • Martin Greiner
          Senior Member
          • 08.06.2001
          • 5091
          • Martin

          #5
          Re: Heckantrieb

          wenn's ein 2 mm Stahldraht ist ... der zieht sich bei Lastwechseln auf (Torsion) und bringt einen HH-Gyro u. U. in Nöte, wenn der zu knackig eingestellt ist.
          Hi Eddi!

          Da hätte ich mal eine Frage - wie stark macht sich die 1,5 Umdrehungen eines Heckdrahtes bei 5000 1/Min. am Heckroter denn bemerkbar?
          Ich denke, ein wesentlicher (schwach-)Punkt der Drähte war, daß diese wesentlich weniger Fläche zur Krafteinleitung haben als es beim Hohlwellenantrieb der Fall ist. Ich bin jedenfalls vor Jahren, als "Gott und die Welt" "Starrantrieb" brauchte, die selben Figuren mit der 2 mm Welle geflogen...ging genauso!

          Der einzige Unterschied, bei Heckberührung mit dem 2er Draht sind die Kegelräder net glei nackisch...mit der Hohlwelle hingegen schon...(Tellerrad/beide Kegelräder im Heck)
          GruÃ? Martin

          Kommentar

          • Eddi E. aus G.
            Gast
            • 12.12.2003
            • 6399
            • Edward

            #6
            Re: Heckantrieb

            Hi.

            Ich hatte in meiner 1,5 m Hughes eine Drahtwelle, da hat man trotz rel. niedriger Empfindlichkeit schon gehört, wie sich die Drehzahl am Heck bei Lastwechseln aufgeschaukelt hat ... bei anderen auf dem Platz, wo ich gelegentlich gastiere, tws. noch mehr. Gesehen natürlich weniger, weil einfach etwas träger.

            Im Trainer kann ich es bei 180°s und 540°s "sogar" sehen, wie das Heck bei sonst gleichem Aufbau und gleicher Empfindlichkeit am Kreisel über das Ziel hinausschießt; mit Starrantrieb (Welle/Riemen, egal), macht's ZACK und das Heck steht. Ob das jetzt für's Heck besser ist, sei dahingestellt.

            Bei höherer Empfindlichkeit am Kreisel und Wind von quer konnte man sogar bei Schwebeflugfiguren hören und ggfs. sehen, wie das Servo sich gegen die Welle aufgeschaukelt hat. Gut, Empfindlichkeit runter gedreht, ging, dann aber wieder mehr "überschießen" bei härterer Gangart.

            Ist sicher nicht weltbewegend, geht auch genauso (evtl. steuert man feinfühlig(er)/vorrausschauend(er)) ... nachdem ich einmal Starrantrieb hatte, hab ich jetzt auch in der Hughes die Welle ausgebaut und werde sie ersetzen. Im sonst leisen E-Heli stört das iiiiieeeeeiiiiiieeeeeiiiiieee (statt eeeeeeeeeeeeeeee) vielleich bin ich aber auch ein Mädle was das angeht.

            Grüßle

            Eddi

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            • Chris Lange
              Senior Member
              • 13.05.2005
              • 5371
              • Christian

              #7
              Re: Heckantrieb

              Ich würde es wagen eine pauschale für die Antriebsarten zu nennen. Der Riemen ist bei Antrieben bis 2kw weit vorne den Starrantrieb würde ich bei allem was über 2kw geht favorisieren. Der Starrantrieb kann meines Erachtens die hohen Lesitungen und Peaks einfach besser ab.
              Moin

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