Servos,
Hat irgendjemand Erfahrung oder Theorien was passiert wenn man zwei Regler parallel an ein Motor hängt?
Wichtig, immer nur EINER ist in Betrieb! Ungwollte Kurzschlüsse dürfte es eigentlich nicht geben wenn ein ESC aus ist oder?
Achso, fragt mal nicht warum man sowas machen sollte. Ich hab halt ein Projekt bei dem es nur so geht.
Redundante Systeme sind meiner Erfahrung nach weniger effizient als standfestere Einzelsysteme.
Es bringt einem Formel 1 Boliden ein zweiter Motor weniger als ein optimal ausgelegter und standfesterer Einzelmotor.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
Da hast du völlig Recht Jürgen. Aber bei meien, angedachten Projekt geht es darum sich in bestehendes System einzuklinken. Jetzt auch kein Heli direkt.
Also ich werde es ziemlich sicher eh auf ner Testbank erproben. Aber bin trotzdem um jeden Tipp dankbar
also ich interpretiere da einen Betrieb in zwei Drehrichtungen daraus.
Allerdings würde ich dann versuchen die Eingangsspannung je nach Regler ein und aus bzw. passend zuschalten.
Zwei Regler als Redundanz in selber Drehrichtung. , dauernd an Vcc.., da würde ich vielleicht Sorge tragen die Last zum passenden Regler umzuschalten.
Möchtest Du nicht die Aufgabenstellung verraten ?
Dann ist es sicherlich einfacher eine Lösung zu finden.
2 Regler an einem Motor wird spannend, vorallem weil wir hier von einem Drehstromsystem reden.
Da geht nix mit Diodenentkopplung.
Thema #1 für mich wäre und wie schnell initialisiert der Regler und kann den gewünschten Sollwert wieder zur Verfügung stellen.
Aber wie rocket-Tom schon schreibt - ohne Aufgabenstellung wird es schwer eine Aussage zu treffen.
Ok Männers kein Problem, ich versuche etwas mehr zu schreiben.
Also erst mal geht um ein Quadrocoptersystem. Verurteilt mich jetzt nicht
Ich möchte versuchen in ein bestehendes Quadrocoptersystem eines Herstellers ein eigenes temporär zu überlagern bzw ersetzen.
Da ich die originalen Motoren nutzen möchte, hab ich überlegt, ob ich einfach "meinen" ESC einschalten kann, wenn das Originalsystem nicht dreht. Also zwar an ist aber nicht die Motoren ansteuert.
Was ich natürlich könnte, wäre jedesmal über ein Relais bzw MOSFET system einen ESC komplett zu trennen.
Möglich aber aufwendig.
Ich versuche daher theoretisch bzw praktisch rauszufinden ob wirklich etwas gegen den harten Parallelwechselbetrieb spricht.
Sowie ich das momentan sehe, dürfte kaum etwas passieren da die Transistoren eines nicht-ansteuernden ESCs nicht leitend sind, soweit man die Sperrspannung nicht übersteigt. Möglicherweise VORSICHT wenn die Motorbremse aktiv ist, dann könnten sie leiten !?
also ich vermute, wenn die Akkuspannung der einzelnen Regler nie gleichzeitig beschaltet ist, schon funktionieren könnte.
Könnte aus dem Grund, weil ich nicht sagen kann wie sich ein etwaiger aktiver Freilauf vom unbestromten Regler verhält, wenn dessen Ausgang mit Spannung vom anderen Regler beaufschlagt wird....
Vielleicht würde ich das ganz pragmatisch lösen, in dem ich per Relaiskontakt die kompletten Motorleitungen beim Umschalten des Reglers mit minimaler Pause hin und her schalten würde. Das der Motor zum Generator wird möchte ich vernachlässigen
Die zu schalteten Ströme sollten bei einem Copter in einem beherschbaren Bereich liegen.
Klar nicht wirklich die eleganteste Lösung...
(... die russischen Kosmonauten hatten für schwer zugängliche Schalter einfach ein Stöckchen und statt einem Kugelschreiber der ohne Schwerkraft nicht geht einen Bleistift)... will damit sagen: Versuch macht klug und man muss vielleicht nicht immer die perfekteste Lösung bauen.
Ist aber eine interesante Aufgabenstellung...
hmmm.. was mir eben einfällt....
Wie wäre es wenn man nur die Endstufe des ursprünglichen Regler als einzige nutzt und man nur die Ansteuerung der FETs hin und her schaltet...
Je einfacher der Regler geschnitzt ist um so möglicher erscheint mir das...
Also ich würde mal sagen, solange beide Regler auf dem gleichen Batteriepotential liegen und die Regler nicht über eine aktive Bremse o.ä. verfügen, sehe ich da kein Problem, die Regler parallel zu schalten ( solange wirklich nur einer aktiv den Motor ansteuert). Wenn jetzt einer der Regler z.B. nur mit 3s versorgt werden würde und der andere mit 6s, würde der Regler mit der niedrigeren Versorgungsspannung durch die Body-Dioden der FETS als Gleichrichter fungieren und den 3s mit quasi ungeregeltem Strom aus dem 6s laden. Wenn beide Regler hingegen aus dem gleichen Akku versorgt werden bzw. auf dem gleichen Potential liegen, ist der Spannungsabfall über den Dioden maximal 0V und damit findet keine Leitung statt.
Ich würde mir dann Steckbrücken anfertigen und damit bei Bedarf einen Antriebsstrang zu deaktivieren.
Dann brauche ich mich nicht mit eventuellen Elektro Gremlins zu befassen die nur Nerven ( und Geld) kosten.
Vielleicht würde ich das ganz pragmatisch lösen, in dem ich per Relaiskontakt die kompletten Motorleitungen beim Umschalten des Reglers mit minimaler Pause hin und her schalten würde.
Ja das wäre meine Option hab ich auch schon erwähnt. Sollte sogar mit 2 relais insgesamt für alle Motoren machbar sein. Oder vllt sogar mit MOSFETS schalten.
Also ich würde mal sagen, solange beide Regler auf dem gleichen Batteriepotential liegen und die Regler nicht über eine aktive Bremse o.ä. verfügen, sehe ich da kein Problem
Sehr schön, dass jmd genau der gleichen Auffassung ist
Ja alles aus gleichem Akku.
In den original ESC kann ich nicht eingreifen. Der ist wirklich sehr komplex integriert.
Ich werde mich mal ran tasten was geht und berichten.
Erste und vermutlich für mich finale Ergebnisse sind da
Habe gleich am Originalobjekt propiert, no Risk no fun.
Vorab ich glaube unsere Theoerie war ziemlich richtig. Ich konnte ohne Schaden beide anschließen und laufen lassen. D.h. der original ESC konnte den Motor ohne Probleme steuern und hat den anderen ESC nicht geschädigt. Allerdings konnte der zusätzliche ESC den Motor nicht sauber steuern und hat zusätzlich sogar den Lüfter der Copterelektronik laufen lassen.
Ich gehe sehr stark davon aus dass die Drone einen Freilauf hat bzw Bremse welche ich nicht deaktivieren kann. Und durch die hoch integrierte Elektronik von ESC, FlightController usw. zu starke Wechselwirkungen da sind. Und vllt auch einfach nur das Rückläufige Motormagnetfeld zu stark stören um den Motor richtig ansteuern zu können.
Also Plan B. und eine Trennung einbauen. Ob ich das jetzt wirklich mache muss ich noch überlegen...
Aber ich würde trotzdem sagen, im Prinzip funktioniert das!! Vllt nicht mit jedem ESC und jeder Einstellung, aber es gibt kein grundsätzliches Nein.
Mal wieder was gelernt.
Ich kenne von den Flächenfliegern das es Regler gibt die sterben wenn man ohne Versorgungsakku kräftig am Propeller dreht. Der Motor wirkt als Generator.
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