Da ich zwischen Akku und Regler eine größere Strecke zurücklegen muss, möchte ich Kondensatoren in die Zuleitung einlöten. Ich hab gelesen, dass man möglichst die gleichen wie die im Regler verbauten nehmen soll.
Weiß zufällig jemand welche im Roxxy 9120-12 OPTO verbaut sind ??? Ich möchte den nur ungern aufschrauben.
Die gleichen elkos müßen es nicht sein, bzw wirst du auch kaum noch zh kaufen bekommen.
Wichtig ist die Spannungfestigkeit und das es lowESR Elkos sind.
Die Spannungfestigkeit der elkos sollte mindesten 33% über der maximal vorhandenen Akkuspannung liegen, oder halt 33% über der maximalen ReglerAkkuspannung wenn man die eventuell in Zukunft ausnutzen will.
An Kapazität nimmst du das was du noch sinnvoll unter dem Schrumpfschlauch auf dem Kabel und im Modell mechanisch unter bekommen kannst.
Mehr Kapazität und Spannungfestigkeit hat für den Regler nur Vorteile. Gutes Verhältnis zwischen maximaler Kapazität und nötiger Spannungfestigkeit ist in den meisten Fällen auch mechanisch am besten.
63V Elkos (für 12S Lipo) sind mechanisch oft schon sehr unhandlich. Bei nur 10S Lipos würden es auch schon 50V Elkos tun, weil die maximal zugelassen Spitzenspannungen der Elkos, in der Regel 20% über der angegebenen (nominalen) Spannungfestigkeit liegen. Bei Platzproblemen lohnt also mal ein Blick in die Elko Datenblätter. Da steht dann auch was zu dem möglichts geringen Innenwiderstand und möglichst hohen Brummstrom drin. Wenn du die Qual der Wahl hast, nimmst du lowESR Elkos die für höhere Frequenzen optimiert sind.
Ich würde die Elkos aber wenn möglich eher einzelln gleichmäßig auf die gesamte Kabellänge verteilen, und nicht wie bei dem CC Elkoboard zentral konzentrieren.
Welche Kabellänge ist denn zwischen Akku und Regler vorhanden?
Ich würde die Elkos aber wenn möglich eher einzelln gleichmäßig auf die gesamte Kabellänge verteilen, und nicht wie bei dem CC Elkoboard zentral konzentrieren.
Also mein Wissensstand ist, das die zusätzlichen Elkos immer so dicht wie möglich vor dem Regler angebracht werden sollen.
@ s.nase:
bei mir sind es ca. 50-55cm zwischen Akku und Regler. Ich fliege mit 10S, aber habe gebug Platz im Rumpf. Könnte also Problemlos auch die 63V Elkos unterbringen wenn das Sinnvoll wäre.
Ich kenne das auch nur so, dass alle 10-15cm. ein Elko eingelötet wird.
Und es sind zwei verschiedene Sachen, ob man nun das Reglerverhalten/Leistung/Effektivität mit möglichts dicken Elkoboard direkt am ESCeingang verbessern will, oder die negativen induktiven Auswirkungen einer zu lange Akkuzuleitung reduzieren möchte.
Wenn man einzellne Elkos gleichmäßig auf dem überlangem Akkukabel verteilt, ist das auf jeden Fall leichter und günstiger, weil man auch weniger Kapazität braucht um das gleiche Ergebnis wie mit einem oder mehreren zentralen Elkoboard zu erreichen. Das mit den einzelnen Elkos auf dem Akkukabel macht natürlich nur dort Sinn, wo das Akkukabel relativ unbeweglich um Modell montiert ist. Die letzten 5cm bis zum Akkustecker bleiben natürlich frei von Elkos, damit man das Akkukabel beim Zusammenstecken noch anfassen kann.
Wenn es nur um ein paar wenige cm längeres Akkukabel geht, würde ich auch eher mit einem Elkoboard in Reglernähe arbeiten. Spätestens wenn aber die Akkukabel so lang sind das man zwei Elkoboards bräuchte, würde ich mit einzellnen Elkos gleichmäßig auf dem Akkukabel arbeiten, weil dann eben weniger Kapazität für die gleiche Kabellänge nötig ist.
Bei 10s 50cm zwischen Akku und Regler, würde ich die ersten 45cm fest verlegen, und da aller 5 cm einen 63V oder 50V 680mF lowESR Elko in das Kabel löten. Vor den restlichen 5cm bis zum Akkustecker, noch ne Zugentlastung an das "ElkoKabel". Etwas Heißkleber und Schrumpfschlauch um die Elkos nicht vergessen. Dann ist das auch mechanisch stabil genug.
63v haben aber 0 Reserve. Die haben +/-20% Toleranz. Und das wäre Minimum 50,4V ,( bei 12s). Je nach Qualität und Charge muss man halt sehn. Wenn es wirklich was vernünftiges sein würde aus Fernost dann 100v ultra lowESR. Aber diese Elkos wären größer als der ganze Regler, gerade bei 3 STK. Und ultra Low ESR bedeutet das die Bauform einfach größer wird. Selbst die am Roxxy wären in ultra Low ESR doppelt so groß.
Und darum verbaut man Minderwertiges. Wegen der Größe.
Der Elko muss die spitzen von der internen Elektronik fern halten, je niedriger der Innenwiderstand desto besser und das ist ultra Low ESR. Wenn ein Regler versagt oder brennt Weißmann nie ob der Elko versagt hat und die interne Schaltung beschädigt wurde und so zum kurzschluss führte.
Die Elkos im Kabel brauchst aber nur wenn du den Regler stark belastet, im scaler hast du nicht die Ströme wie im Trainer.
Die Kabel sind durch das pulsieren immer "aufgeladen" und bei jeder abschalten der Spannung erzeugt das abfließen eine Induktion im kabel je mehr Ampere da sind desto größer die Induktion. Die Elkos sollen diese halt auffangen.
Auch die Abschaltungen vom Regler müssten damit zutun haben, wie der aktive Freilauf da wirkt weiß ich nicht aber sonst hat der Regler wohl 6 Transistoren, es wird immer eine Phase weggeschaltet auf eine Freilaufdiode, je mehr Rückstrom da drauf kommt desto schlechter was den Regler erwärmt und wenn man Pech hat zur Abschaltung führt oder der Regler geht kaputt und schließt sich kurz und brennt ab...
Wenn hier ein fehler ist bitte korrigieren.
Radikal G20FBL
800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
MZ-24 Pro
Vieleicht +-20% Toleranz in der Kapazität, aber nicht in der Spannungfestigkeit. In drr Regel vertragen die Elkos 10-20% mehr Spitzenspannung als nominal angegeben.
Richtig teuere Elkos lohnen nur direkt am Regler oder im Regler.
Ich könnte wetten, das die Elkos in dem alten Regler deulich weniger Leistung haben, als die neue lowESR Elkos fürs Kabel. Schon alleine wegen den Alterungsprozessen.
Wenn es hoch kommt, sind in dem Regler drei 63V 1000mF Elkos verbaut. Da sind die acht 63V 680mF Elkos auf dem 45cm langen Akkukabel schon fast etwas übertrieben. Aber schaden kann es auch nicht, wenn die Elkos in Regler etwas mehr durch die KabelElkos entlastet werden.
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