Ich bin absoluter Foren-Neuling und möchte mich gleich im Vorfeld entschuldigen, falls ich etwas falsch mache.
Seit ca einem Jahr fliege ich einen T-Rex 500. Angefangen hat es mit einem alten gebrauchten 500 E mit DFC-Kopf, der nach und nach zum Dominator wurde.
Zuerst das Heck auf Starrantrieb mit doppelter Heckanlenkung umgebastelt, dann das Chassis, die Servos..., wie es der Geldbeutel ermöglichte.
Bis vor kurzem flog er noch mit einem sehr gebrauchten BL500MX, der schon einige Wellen und Lager überlebt hat.
Als sich der alte Haudegen beim letzten Lagerschaden die Isolierung der Wicklungen verbrutzelt hatte, war dann doch ein neuer fällig.
Mit neuen Lagern lief der alte zwar, aber mit so hoher Drehzahl, dass er mir die Blattwurzeln der Hauptrotorblätter beschädigt hat.
Also ein neuer, wie sich das gehört, rot eloxierter Align RCM-BL500MX.
Mir ist sofort aufgefallen, dass der sich, im Vergleich zu dem alten, von Hand deutlich schwerer drehen lässt. Ich vermutete, dass das an den noch sehr knackigen Magneten liegt und hab mich schon auf ein Mehr an Power gefreut.
Allerdings ist der Motor auch ungewöhnlich laut.
Nun zu meinem eigentlichen Problem. Er hat schon einige Flüge mit Speedcircles vorwärts, rückwärts, in Bauchlage und auf dem Rücken und ein paar Kunstflugeinlagen, die ich mich grad so traue, wie Piroflip und dem verzweifelten Versuch eines TicTocs tadellos absolviert. Aber das Heck zittert neuerdings und schlägt manchmal sogar aus und das im Schwebeflug.
Hab das sich eingeschlichene Spiel in der Heckanlenkung durch neue Lager weitgehend beseitigt, was aber nur wenig Besserung brachte.
Also hab ich ihn ohne Haupt- und Heckrotorblätter durch das volle Drehzahlspektrum laufen lassen und festgestellt, dass das Microbeast in meinem AR7200bx, selbst ohne Blätter bei bestimmten Drehzahlen das Heckservo hin und her schwingen und ausschlagen lässt, was auf Vibrationen schließen lässt.
Es lassen sich aber nur ganz hochfrequente Vibrationen feststellen, wenn man einen Finger leicht auf irgendeine Stelle hält.
Hauptrotorwelle, Blattlagerwelle AR-Zahnrad, Hauptzahnrad, Heckabtrieb getauscht, selbstverständlich alle Lager geprüft..., keine Besserung.
Nachdem ich nun alle Teile, die Vibrationen verusachen können getauscht, geprüft und als Ursache ausgeschlossen habe (soweit mein leihenhaftes Mundwerk das behaupten kann), stellt sich mir die Frage, ob was mit dem neuen Motor vllt nicht stimmt.
Ist es normal, dass der Widerstand der Magnete so groß ist?
Habe zwischenzeitlich mal einen Scorpion HK3226 mit 1400KV mit 13er Ritzel geflogen, weil mich die 1770 Watt gereizt haben. Dass der sehr leise ist, hatte ich gelesen, aber der lässt sich vergleichsweise sehr leicht drehen.
Nur wird er mir bei Aussentemperaturen von über 25°C zu heiss, also kommt er in ein Scale-Projekt, wo er ne andere ßbersetzung fahren darf.
Verursacht vllt der neue Motor diese hochfrequenten Vibrationen und stört damit die Sensorik des Microbeast?
Mit verschiedenen Kreiselpads hab ich schon experimentiert und nach schlechten Erfahrungen mit weichen, zwei harte Pads mit sehr dünner Metallplatte dazwischen angebracht.
Ich hoffe sehr, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

Wenn du den mal ohne Blätter laufen lässt, spührst du die hochfrequente Vibration gaaaanz deutlich am Rahmen bzw. Heckrohr wenn er die Ursache ist! Ich hab da schon einige von den Motoren durch (2x500E und 3x500Pro DFC) und manche Motoren sind neu ruhig und manche vibrieren deutlich. Ich hab mittlw. nur umgewickelte (von brushlesstuning.de) Versionen im Einsatz... mit hochwertigen Lagern => die sind halbwegs laufruhig. Welcher Tuner ist jedem überlassen... aber der Motor läuft kühler und vor allem hochwertige Lager tun ihm echt gut. Kann ich nur empfehlen...
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