beim spektrum empfänger wird der koby an dem kanal angestöpselt, der auf dem drehregler (poti) liegt. auf dem servomonitor erkenne ich durch drehen am poti welcher das genau ist. danach wird empfänger, regler und sender gebunden. (also nicht mehr in der GX3 einstecken) jetzt sollte der drehregler bereits wirkung zeigen und beim drehen von 0 richtung 100 den motor in bewegung setzen. eigentlich ist diese einstellung auch bereits eine flugfähige einstellung. in der praxis dürfte es aber schwer sein so die drehzahl während des fluges zu verändern. der motor-aus-schalter funktioniert in dieser einstellung ebenfalls nicht. um dies zu erreichen lege ich einen neuen mischer an mit der einstellung GAS auf K7 (oder anderer kanal des drehreglers). den nächsten wert "rate" setze ich auf -125% um eine maximale übersetzung von drehzahlkurve auf poti-wert zu erreichen. setze ich diesen wert höher wird die drehzahlkurve weniger stark umgesetzt. den einfluss des zweiten "rate-werts" konnte ich nicht ergründen und habe ihn bei 0 gelassen. nun muss ich in der untersten zeile die verschiedenen flugzustand-kurven anwählen. je nach sender habe ich zwei oder drei davon zur auswahl. ich klicke alle diejenigen an, bei den ich in der drehzahlkurve werte eingeben habe.
ergebnis: schalte ich das system ein und aktiviere den motor über den motor-aus-schalter beschleinigt der motor mit der im regler hinterlegten anlaufgeschwindigkeit auf einen wert x und ich messe die nun anliegende drehzahl am rotor. angenommen dieser vorgang geschieht im flugzustand 0 und die drehzahl ist zu niedrig, so kann ich die drehzahlkurve (oder drehzahlgerade) soweit erhöhen bis die gewünschte drehzahl am rotor anliegt. wichtig: dabei muss das poti immer auf dem wert 0 bleiben. entsprechend erhöht sich die drehzahl am rotor, wenn ich zb in flugzustand 1 schalte (per FZ-schalter). ich kann nun also die drehzahlgeraden der einzelnen FZ-zustände solange verändern bis sie zu dem gewünchten voreinstellungen der flugzustände passen. bei motor-aus schaltet der motor ab, egal in welchem FZ der schalter sich befindet.
unabhängig von dieser einstellung kann ich zusätzlich am poti manuell die drehzahl variieren. wichtig deshalb, dass alle FZ-einstellungen beim poti-wert 0 erfolgen, damit man immerwieder zum gleichen nullpunkt kommen kann.
abschliessend kann ich nach erfolgtem probeflug sagen: der aufwand hat sich voll gelohnt. der heli schwebt sehr viel stabiler und ruhiger. kollektive pitch befehle nimmt er ruhiger und gleichmässiger an.





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