D/Y ist vermutlich Dreieck / Stern gemeint.
Schau dir mal Drehstrommotoren und ihre Arten sie anzuschliessen an.
Die KV ist, so glaube ich, die Angabe wieviel Drehzahl pro Volt ein Motor macht.
Nun ist es bei Brushlessmotoren so, dass die Drehzahl ausschliesslich von der Frequenz des Drehfeldes abhängig ist.
Hierbei wirkt die Induktivität der Motorspulen limitierend.
Also kann man mit geringeren Windungszahlen höhere Geschwindigkeiten erreichen.
Wie es bei nicht-Brushless-Motoren ist muss jemand anderes erklären
Anzahl Windungen: ist so nicht korrekt. Die kV-Zahl steigt nur bei sinkender Windungs-Zahl, wenn das Windungs-Material und die Drahtdicke dieselbe bleibt, ansonsten kannst du das nicht so ohne weiteres umrechnen. Auf die Frage, warum die Drehzahl steigt, würde ich erst einmal naiv mit Innenwiderstand und Induktivität antworten: weniger Windungen heißt kürzerer Draht heißt niedrigerer Widerstand und niedrigere Induktivität; ersteres heißt mehr Strom bei gleicher Spannung und damit stärkeres maximales Magnetfeld, zweiteres schneller wechselndes Feld: beides zusammen heißt mehr Drehzahl.
D, DD, YY usw. sind meines Wissens Bezeichnungen für Varianten von Dahlanderschaltungen. Dreieck, Doppeldreick, Doppelstern und so weiter. Diese werden bei Asynchronmotoren benutzt, auch wenn ich dir nicht mehr dazu sagen kann. Was ich allerdings sagen kann, ist daß ein normaler "Brushless-Motor" im Modellbau ein elektronisch kommutierter DC-Motor ist, und das ist eine synchrone Drehstrommaschine. Will sagen, ich glaube nicht daß diese Schaltungsarten bei unseren Motoren überhaupt eine Rolle spielen; davon ab gehört genaues Wissen darüber, wie man einen Motor wickelt, nicht unbedingt zur Voraussetzung, einen Heli zu fliegen... keine Ahnung wieviele Leute hier ihre Motoren selbst wickeln, aber ich wäre überrascht, wenn es viele wären.
Moin
Die Drahtdicke fliest in die Induktivität nicht ein.
Die Drahtdicke fliest aber in die Drehzahlsteifigkeit ein,
(ein Drehzahlsteifer Motor versucht seine Drehzahl zu halten, und "gleicht" den Strom an,
ein Drehzahlelastischer Motor verscht den Strom zu halten, und "gleicht" die Drehzahl an).
Die Drehzahl verhällt sich konstant zur Windungszahl insofern man den Leerlauftrom herrausrechnet, in kleinen Sprüngen darf darum auch absolut linear (~n/Kv) angenähert werden.
Bei Verdopplung des Drahtquerschnittes bricht die Drehzahl unter Last rund 40% weniger ein.
(Was in der Praxis durch eine kleine Drehzahlerhöhung mit folglich kleinerem Motorritzel auch erreichbar ist).
Da wir im Flug den Drehzahleinbruch unter Last als Leistungssgrenze empfinden, fühlt sich im Flug ein um 40% geringerer Drehzahleinbruch fast wie "doppelte Leistung" an.
(Vorraussetzung wie immer, Akku und Regler müssen es schaffen)
Gruß Holger
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grö�er als in der Theorie
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