heute ist mir im Flug an meinem 500er Rex ein leichtes, metallisches Geräusche aufgefallen. Beim Fixieren der Rotorblätter in der Transporthalterung ist mir dann noch aufgefallen, dass ich den Rotorkopf nicht mehr gegen den Uhrzeigersinn drehen kann.
Zu Hause angekommen hab' ich dann erstmal eine kleine Inspektion gemacht. Die Ursache für das verhaken vom Rotorkopf ist der Motor (HK-3026-1400 V2). Wenn man die Glocke von Hand dreht wird sie ab und zu schwergängig. Mit etwas Druck kann man sie dann aber weiterdrehen. Das Phänomen ist definitiv neu. Normalerweise lässt sich die Glocke relativ leicht und gleichmässig in beide Richtungen drehen (vom regelmäßigen Einrasten alle paar Grad mal abgesehen).
Ich hab' den Motor dann mal geöffnet. Im Inneren war überall schwarzer Abrieb (ebenfalls neu). Der Abrieb kommt offenbar von der Welle: Auf Höhe der Lager ist die Welle laut Messschieber schon 0,1 Millimeter dünner als in den anderen Bereichen. Das sieht man auch schön auf dem Bild (siehe unten).
Die beiden Lager könnten sicherlich mal getauscht werden (wenn ein Shop die endlich mal vorrätig hätte), aber man kann sie immer noch ganz leicht von Hand drehen. Da hakt beim manuellen Drehtest nichts.
Irgendwie sieht das für mich so aus, als ob sich die Motorwelle irgendwie in den Lagern verkanten würde?! Wobei das auch nicht sonderlich plausibel klingt.
Ich bin gerade zeimlich ratlos. Hat jemand eine Idee, was hier schief läuft?
Florian

Kommentar