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E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Moin,
mir ist es völlig egal wo die Party abgeht.
Mir ist wichtig das kompetente Leute mitmachen und das keiner den Thread kaputtschreibt.
Bei rc-line gibts eine Rubrik für die Motorenentwicklung und dort sind viele Motorenentwickler aktiv.
Hier sind zumindest zwei hochkarätige Kanditaten am Start, und zwar der Ralph und der Christian Lucas.
Für mich zählt das Ergebnis und der Weg dahin macht auch Spass.
Gruß
Chris
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Hallo Zusammen
Stand der Dinge !
1 es wird ein Außenläufer ! Leistung auf Dauer 4-5 KW wunsch wenn weniger haben wir (versagt)
2 ein 50 iger höhe ? zwischen 450-500 umd.pro Volt
3 eine 8mm Welle die auf 6mm abgestuft ist!
4 Hybridkeramiklager
5 Stator 0,2mm Blech (vieleicht wenn der Diel klappt 0,1mm)
6 Zur geblechten Glocke? benötige ich mehr Infos..............."!"danke
7 @ Ralf ich benötige die Daten bitte per PN melden........Wichtig!
soweit so gut wenn ich Daten habe kann Chris den Stator Zeichnen, Magnete sind daann die nächste Baustelle im anschluss
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Hallo
so eine Antwort lobe ich mir erstellt von Ch.Lucas
Hi,
wie Du es beschreibst ist es schon Richtig.Für die Bleche werden Siliziumeisenbleche ,Elektrobleche verwendet 0,35mm Dicke sollten erst mal reichen .Daraus werden Ringe gefertigt ,die innen natürlich auch mit Nuten versehen werden können in die die Magnetstreifen zum Verkleben eingelegt werden können.Die Nuttiefe darf etwa 1/3 der Magnetdicke betragen,damit sind die Magnete Optimal platziert und auch gegen die meisten Kräfte die im Motor auftreten sicher gehalten.Die Dicke hängt von der Magnetdicke und dem gesammten Magnetkreis ab ,das sollte sich am besten ein Magnetrechner ansehen ,sonst orientiert man sich an dem üblichen Rückschlußdicken der Glocken.Aussen herum geht dann eine Aluglocke oder auch ein CFK Rohr ect..Die Magnete sollten dann aber auch aus mehreren Teilstücken je Pol zusammengesetzt werden ,siehe dazu auch auf der Seite 6 zum YASA Motor ,dort ist eine kleine Tabelle der getesteten Rotormagnetversionen nach anzahl der Stückelung.Dort sind schon bei 3 Teilstücken und Magneten ohne Nickel starke verbesserungen bei den Verlusten zu sehen.So eine Glocke kann man auch für jeden anderen Motor anfertigen und vermessen.
Noch etwas könnte man bei der Bewickelung mal austesten ,aber auch schon mal vorher bei einem Bausatz oder defekten Motor ,das wäre eine doppel SPS Wicklung .Das sind zwei LRK ,jeder zweite Zahn wird bewickelt ,Motoren die dann aber eine Wicklung von Zahn 1 ausgehend gewickelt wird und der zweite LRK von Zahn 2 ausgehend fertig gewickelt wird.Jede Wicklung wird dann von einem eigenen Steller befeuert wodurch sich ein richtiger 6 Phasenbetrieb ergibt .Da die einzelnen Phasen dabei die jeweiligen Magnetpole Zeitgleich sehen wird eine höhere EMK Induziert wodurch hier etwas weniger Windungen benötigt werden ,bei einem 6 Winder alla Verteilte LRK Wicklung reicht es nur 5 Windungen im Vergleich zu Wickeln.
@ MaxRex kannst du beim berechnen der Magnete helfen bitte ich, habe davon 0 Ahnung......!
So Jungs der Wagen ist gepackt es geht nach Rothenburg zum Speedfliegen bis Montag oder schon Sonntag Abend wenn die Polen mir nicht mein Bully mopsen........!
Gruß Fred
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
die kehrseite dieser auf den ersten blick sehr hübschen medaille gehört auch genau angesehen:
fertigungsaufwand lassen wir mal raus, der soll ja hier keine rolle spielen.
dann steht aber immernoch im raum:
wenn man den aussendurchmesser auf ein bestimmtes maximalmaß festlegt (weil der motor sonst nimmer ins chassis passt), ergibt sich, dass die wandstärke der glocke sich nun aus dem hinreichend stabilen becher, der ja am magnetfluss nicht teilnimmt und zusätzlich dazu den eingelegten rückschlussringen zusammensetzt.
sie wird also mehr oder weniger dicker und schwerer.
wenn ich auch noch eine kühlende oberflächenvergrößerung vorsehe (was bei cfk allerdings eh unsinnig wäre, weil es die wärme eh relativ schlechter leitet als eisen)) wandert alles noch etwas weiter nach innen.
damit wandert auch der luftspalt (krafterzeugungspunkt) nach innen (gibt nen kürzeren hebel) und der stator durchmesser wird auch kleiner.
das wiederum hat zur folge, dass bei ebenfalls vorgegebenem lager- und lagersitz (statorträger)durchmesser entweder der wickelraum verkleinert oder ich auf ein gewisses maß an eisen in den hammerstielen verzichten muss, was ebenfalls höhere verluste bedeutet.
ich tausche also die verringerten verluste im rückschluss gegen höhere verluste im statorbereich und weniger drehmoment.
auch wenn solche "speziellen" ansätze im ersten moment immer sehr verlockend bzw. lecker aussehen, muss man die sache dennoch ganzheitlich betrachten und ihre auswirkungen beachten und abwägen.
was ich bei punkt a zuschlage, verliere ich bei punkt b.
die frage ist, ob das zu meinem optimierungsziel passt.
und dann muss man das "durchlaufe schleife......" -spiel spielen, bis man seine (hoffentlich) ausgewogene lösung gefunden hat.
was den 6-phasenbetrieb angeht:
es kommt ein steller dazu, weitere 3 kabel etc.
ob die software der käuflichen modellbausteller bei diesem konzept optimal funzt ist auch fraglich.
im stellerbetrieb wird alles laufen, aber wenn die beiden im fortwährenden reglerbetrieb (teillast) mit governor laufen sollen wird es imho probleme geben.
man sollte zumindest daran denken, damit man weis, worauf man sich einlässt.
hoffe geholfen zu haben,
ralph
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Hi,
etwas weiterdenken bitte.Da die Verluste in der Glocke nur noch sehr gering sind kann auf Lühlrippen aussen an der Glocke verzeichtet werden .Alles kann wieder dahin gerückt werden wo es vorher war ,nur bei besseren Wirkungsgrad.Wir fertigen sogar Omnibusmotoren deren Glocken aus CFK die Verluste im Dauerbetrieb bei Höchstleistung ohne weiter Kühlmasnahmen der Glocke unbeschadet über 16 Stunden Fahrbetrieb aushalten .Wo wenig Verluste muss weniger gekühlt werden ,alte Weisheit !Happy Amp s Christian
das L der LRK Motoren , Outrunner rules
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Mehrstellerbetrieb,Zitat von CH.LUCAS Beitrag anzeigenHi,
etwas weiterdenken bitte.Da die Verluste in der Glocke nur noch sehr gering sind kann auf Lühlrippen aussen an der Glocke verzeichtet werden .Alles kann wieder dahin gerückt werden wo es vorher war ,nur bei besseren Wirkungsgrad.Wir fertigen sogar Omnibusmotoren deren Glocken aus CFK die Verluste im Dauerbetrieb bei Höchstleistung ohne weiter Kühlmasnahmen der Glocke unbeschadet über 16 Stunden Fahrbetrieb aushalten .Wo wenig Verluste muss weniger gekühlt werden ,alte Weisheit !
Sicherlich hat der Ralph hier Recht,das muss man einmal austesten.Zwei Steller die noch dazu nur über die EMK im Reglerbetrieb arbeiten gehen wohl nicht .Im reinen Stellerbetrieb sollte es aber gehen und man sollte dazu ruhig mal bei den Einheimischen Stellerherstellern etwas Druck machen und sie bezüglich eines Synchrokabels zwischen mehreren Stellern anzünden .Sie müssen sich eh bald was neues einfallen lassen ,wenn sie gegen die Asienware weiter einen Vorsprung halten wollen.
Ich werde aber das nun mal endlich selbst angehen,die Steller dazu habe ich besorgt ,der Testmotor auch und einen erfahrenen Helipiloten wohnt auch ums Eck .Happy Amp s Christian
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Hallo!
Wie ist der Stand, gibt es schon Abmessungen der Motorgeometrie?
Leider bin ich erst am Anfang der Helikarierre und kann mit den Helibaugrössen nicht viel anfangen.
- höhe Blechpacket
- Luftspaltdurchmesser (Kraftentstehung)
- Nut - Polzahlverhältnis achtung bei Auslegung welche Drehzahl?
- wie ist 4-5 Kw Dauerleistung definiert? Dauer=*
- form der BEMF , sinus oder blockkommutiert?
So long...
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Hi,
Statoraussendurchmesser 45mm,länge 35mm.12 Nuten 10 pol.Blockkomutierung.Drehzahl 20000 U/min BEMF bei Verteilter Wicklung stärker abgeflachter Sinus.Bei SPS bewicklung (jeder zweite Statorzahn trägt eine Spule)etwas weniger abgeflachte Sinus ,bei optimierter Magnetanordnung und Schape auch Sinus.Die Steller machen noch keinen Sinus über den ganzen Regelbereich.Magnetdicken ,je mehr desto gut 3 mm wären schon mal was.Zuletzt geändert von CH.LUCAS; 15.09.2011, 20:11.Happy Amp s Christian
das L der LRK Motoren , Outrunner rules
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Hi
Okay, bei welcher Spannung 20000?
Kein platz für zw zahnwicklung?
Magnete mit ordentlich Remanenzflussdichte bringen energie mit...
FE Frequenz 1666," Hz, geht nur HF Blech evtl kornorientiert...
Regelung closed loop oder scl?
Von welchem Luftspaltdurchmesser geht ihr aus?
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
20000 bei 36 Volt.Zweizahnwicklung heist im Modellbau Verteilte Wicklung.Spalt zwischen Magneten und Stator 0,2 mm Luftspaltdurchmesser dazu entsprechend.
Best Blech das man bekommen kann.Kornorientiert wäre super.Happy Amp s Christian
das L der LRK Motoren , Outrunner rules
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Moin,
also ich habe jetzt inzwischen die Maße von einem 50er Statorblech bekommen:
Die Maße der Teile habe ich daraufhin angepasst.
Daraus ergibt sich das die Glocke ungeblecht mindestens 60mm Aussendurchmesser haben wird.
Wenn die Glocke geblecht werden soll, dann wird der Aussendurchmesser noch etwas größer.
Auf jeden Fall passt der 50er Blechschnitt nicht mehr in einen normalen TDR rein!
In mein T-Rex 700 V1 und V2 Chassis würde er noch reingehen.
In welche anderen Helis so ein riesen Motor reinpasst weiss ich nicht.
Für einen 700erter Heli halte ich den Motor eigentlich für zu groß/zu schwer.
Mein Vorschlag wäre auf einen 45mm Statordurchmesser zu wechseln, damit die Aussenmaße des Motors überschaubarer sind und der Motor in die gängigen Helis reinpasst.
Wir können natürlich auch beide Größen parallel weiterentwickeln. Was haltet ihr denn davon?
Viele Grüße,
ChrisAngehängte DateienZuletzt geändert von TheManFromMoon; 15.09.2011, 21:46.
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Nabend Chris
ich bin für beides in mein Genesis passt der Boliede rein. Also geblecht bitte .....
Sieht ja schon mal super aus ich sach mal das könnte gut werden.
Gruß Fred grins ....!
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AW: E-Motor selbst bauen: wer kann was ?
Denn brauch ich noch einen 45er Blechschnitt!
Also 45er mit ner normalen Glocke (der passt dann in einen TDR rein).
Und einen 50er Killermotor mit ner geblechten Glocke.
Welche Abmessungen sollen denn die Magnete für beide Motoren haben?
Gruß
Chris
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