Jetzt habe ich runtergeritzelt und die Regleröffnung leicht erhöht um die gleiche Rotordrehzahl zu halten.
Eigentlich dachte ich mir, dass der Strom etwas zurückgeht; dem ist aber nicht so. Der Stromverbrauch ist gleich bis etwas höher.
Wieso datt denn?
Klar ist da das PWM etwas länger, aber kommt dadurch auch ein höhere Stromverbrauch?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
Na, bei höherer Drehzahl und mehr Regleröffnung muss der Strom ja höher sein. . .
Längere PWM heisst ja im Prinzip nichts Anderes als mehr Volt.
Rein theoretisch müssten die Amperes runtergehen, wenn die Watts gleich bleiben.
Dem ist aber nicht so, weil eine höhere Drehzahl auch mehr Leistung erfordert um alle beweglichen Teile im Hubi und die Blätter anzutreiben.
Also doch wieder fast gleiche oder sogar höhere Amperes
Cheers
Heliskip
Zuletzt geändert von HeliSkip; 05.08.2010, 14:34.
Ich würde das Ganze eher im Bereich "ungünstigerer Wirkungsgrad bei höherer Motordrehzahl" einordnen.
Man kennt ja diese Motortest-Diagramme, wo je nach Drehzahl der Wirkungsgrad variiert. Ich denke mal, dass dein Motor bei einer geringeren Regleröffnung effizienter arbeitet.
Bei Schweben mit 1650 UpM brauchte ich ca. 330 watt und beim Schweben mit 1920 UpM ca. 440 Watt.
Der Heli war gleich schwer, aber es musste mehr Arbeit geleistet werden, weil der Motor die Blätter und das Getriebe schneller antreiben musste.
Da kann man schön sehen, dass die sogenannten Kampfscheber, die mit voller Drehzahl ihre Schwebeübungen machen, nur Saft verpulvern mit dem gleichen Ergebnis: Nur Schweben.
HeliSkip, es geht aber hier um die gleiche Rotordrehzahl!
Aber stimmt schon, bester Wirkungsgrad beim Regler heißt ja nicht bester Wirkungsgrad beim Motor.
Aber Jürgen hat die gleiche (Rotor-)Drehzahl gewählt, was auf Anhieb heissen würde, dass die abverlangte Leistung bei gleichem Gewicht nahezu gleich sein sollte. Er hat nicht die HaRo-Drehzahl verändert nur das ßbersetzungsverhältnis Motor->Getriebe.
Ohne ßnderung der Regleröffnung wäre die abverlangte Leistung (~Drehzahl Motor+HaRo) gesunken. Durch die Erhöhung der Motordrehzahl (Regleröffnung) dreht nun der HaRo zwar mit der gleichen Drehzahl wie vorher, aber der Motor dreht deutlich schneller und läuft somit in einem anderen (u.U. schlechterem) Wirkungsgradbereich.
HeliSkip, es geht aber hier um die gleiche Rotordrehzahl!
Aber stimmt schon, bester Wirkungsgrad beim Regler heißt ja nicht bester Wirkungsgrad beim Motor.
Wo de Recht hast, haste Recht, TaumelS.
Hab ich mal wieder nicht aufgepasst. Er hat ja die gleiche Rotordrehzahl.
Dann gehts wirklich nur um den Wirkungsgrad.
Die eta kann ja steil sein, wo ein bestimmter Motor bei einer relativ eng begrenzten Amperezahl sein Bestes liefert, oder auch flach, wo der Motor über einen weiteren Bereich fast gleich effizient ist.
Bei der angehängten Grafik kann man ganz gut sehen, dass der Xera 4025 (grün)einen relativ hohen peak in der eta hat, der aber nicht über ein breites Spektrum geht.
Währen der 12N10P 4225 (rot) nicht ganz so hoch im eta liegt, aber dafür einen wesentlich flacheren verlauf hat, wo eine Umritzelung keinen nennswerten eta Verlust hätte.
Oh, da war Christian schneller.
Noch ein kleiner Zusatz:
Auch wenn die Rotordrehzahl gleich bleibt, braucht der Motor für mehr Drehzahl auch mehr Strom!
Auch wenn die Rotordrehzahl gleich bleibt, braucht der Motor für mehr Drehzahl auch mehr Strom!
Interessantes Thema...
Warum braucht der Motor dann mehr Strom?
Kann mir vorstellen, dass dann die Mehr-Energie für Reibung, Verformung, höherer Luftstrom der Kühlung, usw. verbraten wird.
D.h., der Wirkungsgrad sinkt. Dies kann man dann in diesen Diagrammen festhalten.
Wird denn der Motor nun wärmer als vorher?
Um wieviel Mehr-Strom handelt es sich denn?
@heliskip: Ist mit dem abgebildeten Pyro der 30-12 gemeint?
Hat mal jemand die eta-Kurve aiens Pyro 30-12?
Ich tippe ja auch auf den Wirkungsgrad und dass der Motor jetzt gerade im falschen Bereich läuft.
Nochmal zur PWM: Wenn die Regleröffnung vergrößert wird, wird die durchschnittliche Spannung auch größer (weis jetzt nicht wie ich es anders beschreiben soll...).
Da aber die gleiche Leistung (weil gleiche Rotordrehzahl) abverlangt wird sollte doch der Strom geringer werden.... oder wie?
(Die etwas höheren Leistungsverlust durch die höhere Motordrehzahl mal vernachlässigt)
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
ihr habt das Drehmoment vergessen, die Kraft die der Motor anwenden muß auf das Ritzel.
Die Kraft (Drehmoment) wird ja kleiner wenn der Motor mehr Drehzahl macht ( bei gleicher Endleistung, Hebelgesetz ).
Also nur Wirkungsgrad ist gefragt !
Also nix mehr Motordrehzahl = mehr Strom ! Nur für den Fall wenn der Wirkungsgrad sinkt !
Eigentlich dachte ich mir, dass der Strom etwas zurückgeht; dem ist aber nicht so. Der Stromverbrauch ist gleich bis etwas höher.
Wie haste das denn gemessen? Mit einem Logger oder über die nachgeladene Kapazität?
Im Falle eines Loggers kann das ein simpler Messfehler sein, je niedriger die Teillast, desto größer die Stromwelligkeit (auch auf der Akkuseite) und umso größer der Messfehler (der nach meinen Erfahrungungen eher nach unten hin tendiert).
Bei mehr Regleröffnung und angepasster ßbersetzung darf dieser Effekt sonst eigentlich nicht auftreten.
ich würd meinen das wenn er gleiche Drehzahl betrieben wird, es in einem bereich wo der regler noch ordendlich regeln kann, der stromverbrauch gleich bleibt, egal ob grosses oder kleines ritzel, fliegerisch muss es so sein das kein leistungunterschied zu spüren ist.
Wenn du den Verbrauch senken willst geht das mit nem kleineren Ritzel nur dann, wenn auch die flugleistungen weniger werden, heisst entweder, weniger drehzahl fliegen oder weniger Harte Regelung, dann sinkt auch der verbrauch.
wirkungsgrad unterschiede würd ich da mal eher als vernachlässigbar, vermuten, ist ja nicht so das ein motor nur weil er 5% mehr offen ist gleich mit dem wirkungsgrad in den keller fällt.
Angenommen, es wäre kein Messfehler:
Wenn mehr Energie verbraucht wird trotz gleicher Hauptrotordrehzahl, muss die ja irgendwo hin. Und da gibts nur zwei Möglichkeiten:
1. Motor wird wärmer wegen schlechterem Wirkungsgrad
2. Regler wird wärmer
Miss mal die Temperaturen.
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