Verhältniss pitch zu Drehzahl

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  • sk15031984
    Member
    • 12.12.2009
    • 549
    • Stefan
    • Menden, LSC Kirchlinde

    #1

    Verhältniss pitch zu Drehzahl

    Moin zusammen,
    Mich beschäftigt momentan die Frage was sinniger ist für den Antrieb um drehzaleinbrüche zu verringern/ vermeiden. Hohe drehzahl und weniger pitch oder andersrum.

    Aktuell fliege ich den 550 Rex auf 600 gestretcht mit dem 600 mx und 9100-6 roxxy Regler. (wollte auch beim 6s setup bleiben)

    Drehzahl am Kopf zwischen 1600 und 1900 bei +/- 14 grad kollektivem pitch
    Verbaut habe ich nen 15 er ritzel.

    Soweit die Infos vorweg ist es nun vielleicht besser für Antrieb Akkus und Co wenn ich auf max 12,5 grad oder so runter gehe und die Drehzahl durch hochritzeln erhöhe das ich gleiche oder vieleicht bessere Leistungswerte erziele?

    MfG Stefan
    Think positive, fly negative ;)
  • Exxtreme
    Exxtreme

    #2
    AW: Verhältniss pitch zu Drehzahl

    Zitat von sk15031984 Beitrag anzeigen
    Moin zusammen,
    Mich beschäftigt momentan die Frage was sinniger ist für den Antrieb um drehzaleinbrüche zu verringern/ vermeiden. Hohe drehzahl und weniger pitch oder andersrum.

    Aktuell fliege ich den 550 Rex auf 600 gestretcht mit dem 600 mx und 9100-6 roxxy Regler. (wollte auch beim 6s setup bleiben)

    Drehzahl am Kopf zwischen 1600 und 1900 bei +/- 14 grad kollektivem pitch
    Verbaut habe ich nen 15 er ritzel.

    Soweit die Infos vorweg ist es nun vielleicht besser für Antrieb Akkus und Co wenn ich auf max 12,5 grad oder so runter gehe und die Drehzahl durch hochritzeln erhöhe das ich gleiche oder vieleicht bessere Leistungswerte erziele?

    MfG Stefan
    Hallo

    Durch hochritzeln und wenig pitch erreichst du einen spritzigeren Heli.
    Nachteil dabei der Grundstrom verbrauch steigt an und die flugzeit verkuerzt sich.

    Vorteil niedrigere drehzahl, mehr pitch, grundstrom verbrauch ist niedriger.
    Nachteil es braucht einen drehmomentstarken Antrieb um keine einbrueche zu haben, im 600er bereich gesund eher nur mit 10-12s machbar.

    mfg Richard

    Kommentar

    • JMalberg
      RC-Heli TEAM
      • 05.06.2002
      • 22636
      • J
      • D: um Saarbrücken drum rum

      #3
      AW: Verhältniss pitch zu Drehzahl

      Wenn es (wie allgemein üblich) das Ziel ist

      --- Konstante Drehzahl ! ----

      gibt es kein festes Verhältnis zwischen Drehzahl und Pitch.

      Das sind zu viele Störgrößen die auf die Drehzahl einwirken, die nur ein Regler einigermaßen im Griff hat um die Drehzahl ziemlich konstant zu halten.

      Ohne Regler (egal ob Verbrenner oder Elektro) kannst du nur die Wirkung einige Störgrößen mindern, indem

      - die Gaskurve an das kollektive Pitch angeglichen wird
      - bei zyklischem Pitch die Gaskurve erhöht wird
      - bei Heck die Gaskurve erhöht wird

      Andere Störgrößen ausbügeln? Geht nicht!

      Genug Theorie

      Erhöhst du die Drehzahl, steigt der Luftwiderstand der Blätter exponentiell und die nötige Leistung die der Motor aufbringen muss auch.
      Also musst du dich entscheiden: Mehr Drehzahl ===> Mehr Antriebsleistung ... und dann meist eine neue Motor-Regler-Akku-Kombi

      Bei Verbrenner finde ich es sogar dumm, die Drehzahl soweit zu erhöhen, dass der Motor weit hinter seinem Leistungs- und vor allem Drehmomentmaximum läuft. Das ist absolut kontraproduktiv, da dann die Drehzahl bei Leistungsabruf (was der Motor gar nicht mehr bringen kann) noch mehr einbricht, als mit geringerer Drehzahl.
      Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
      Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

      Kommentar

      • OlliW
        OlliW

        #4
        AW: Verhältniss pitch zu Drehzahl

        Hallo,

        ich habe eine 450 TRex Sport, und habe etwas andere Erfahrungen gemacht.

        Zuviel Pitch ist ziemlich schlecht, ich erkläre mir dass so dass man nahe an die Stallsituation kommt und dann der Leistungsbedarf enorm ansteigt (und der Rotorlärm). In der Konsequenz bedeutet dass, dass wenn die "Sache" so eingestellt ist man
        1) erheblich mehr Leistung verbratet, weil man in der Praxis ja auch an diese Grenze geht, sonst könnte man ja auch gleich weniger Pitch einstellen...
        2) weil man mehr als nötig Leistung verbratet auch mehr als nötige Drehzahleinbrüche hat
        Damit hat dann übrigens "jeder" Motor zu kämpfen. Ich hatte mir extra einen Scorpion gekauft, weil der überall als so leistungstark angepriessen wird, aber auch der hatte (ehrhebliche) Schwierigkeiten.

        Die Grenze zwischen sinnvoll und nicht sinnvoll habe ich durch Tests mit verschiedenen Blättern und verschiedenen Motoren zu etwa 13° Grad bestimmt. Klar, da gibt es keine scharfe Grenze, aber das ist für mich nun meine "rule of thumb". Ich fliege daher bei maximal 12° Pitch.

        Konsequenz. Wenn ich mehr Leistung bräuchte, Drehzahl rauf, wenn ich weniger Leistung wollte, Drehzahl runter, aber was auch immer keinesfalls Pitch rauf.

        Bzgl dem mit der kürzeren Flugzeit bei mehr Drehzahl, habe ich auch etwas andere Erfahrungen gemacht. Natürlich ist das grundsätzlich so, und beim Schweben kann man das auch sofort messen. In der Praxis, merkt man davon aber IMHO nichts. Warum. Wenn ich mir das bei mir ansehe habe ich Ströme von ca. 14 A beim Schweben (2900-3000 u/min, 450er), im Flug allerdings im Durchschnitt (!) 30-40 A.... Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn ich die Drehzahl runternehme, ich tatsächlich überalles betrachtet mehr Strom verbrauche (= kürzere Flugzeit), obwohl im Schweben der Strom tatsächlich gemessen niedriger ist, weil ich natürlich das Pitch durchschnittlich größer halten muss um genauso zu Fliegen, aber damit dann den Motor mehr "würgen" muss = mehr Strom.

        Wie ich es also drehe und wende, ich bin für mich (beim 450er) zum Schluss gekommen, Pitch zwischen 11-12°, und alles andere über die Drehzahl.

        Olli

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