Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

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  • Zed84
    Member
    • 09.02.2010
    • 725
    • Sebastian
    • Odenwaldkreis / FMC Mümlingtal

    #1

    Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

    Hallo Heli-Gemeinde

    Ich habe in den vergangenen Monaten ziemlich viel schlechtes über Kokam gehört. Dabei mein ich aber die Spannung und weniger die Brandfälle, die hier im Forum vermehrt kursieren.

    Ich fliege jetzt seit etwa 1 1/2 Jahren "richtige" Helis. Mein Rex 450 hatte ich immer ausschließlich mit Kokams betrieben und hatte nie Probleme. Also habe ich auch für meinen 600 ESP zwei Kokams geordert.

    Zuerst hatte ich den TH600-1360KV von freakware drin. Der war leistungsmäßig zwar ganz gut, wurde aber zum Schluss viel zu heiß, ebenso die Kokams. Also griff ich zu dem Scorpion HK 4025-890KV.

    Da aber beim Händler Peaks von 180A im Raum standen, hab ich doch lieber zusätzlich noch zu einem Hyperion Akku gegriffen. Jetzt konnte ich die zwei Akkutypen mit Hilfe des Unilogs ganz gezielt zu vergleichen.

    Dazu bin ich zweimal dasselbe Programm geflogen. Das Video dazu findet ihr auf http://www.rcmovie.de/video/ab310871...g-meiner-Akkus

    Einen Steigflug mit Vollpitch, einen Flip, drei TicTocs und drei "Schmeiß den Heli mit Pitch und Nick nach vorne auf den Rücken und mit Negativpitch und Nick ziehen wieder zurück in die Normallage". Sieht nicht besonders schön aus aber ich wollte ja auch die Akkus belasten und nicht schön fliegen.

    Verglichen habe ich folgende Akkus:

    Kokam 6S 5000mAh 30C H5 (Kaufdatum Feb.2010) ca. 20 Zyklen
    Hyperion 6S 5000mAh 35C VX G3 (Kaufdatum Jun. 2010) ca. 5 Zyklen

    Mein Equipment:

    - T-Rex 600 ESP mit Standartmechanik (Kaufdatum Feb.2010)
    - harte Kopfdämpfung (Align)
    - 3x BLS 451 an der TS
    - GY611 (geklebt mit Metallplatte) & BLS251 am Heck
    - Scorpion HK 4025-890
    - 19ner Ritzel von Mikado
    - YGE 120 V4 Regler
    - Align Standart BEC mit 2S 1900mAh Align Akku (sitzt auf dem Flugakku)
    - Abfluggewicht 3766gr. (Kokam) oder 3720gr. (Hyperion)
    - Spectrum AR7000 Empfänger
    - Spectrum DX7 Sender

    Mein Setup:

    - +-10° koll.Pitch
    - 86% Regleröffnung im Gov.store Mode (Drehzahl ca. 2300 U/min)
    - kein Expo auf Roll& Nick, 5% Expo aufs Heck
    - 74% Empfindlichkeit des Kreisels
    - TS Mix: 46% Roll&Nick; 45% Pitch

    Mein Fazit: Der Hyperion fühlt sich nicht nur besser an, sondern bringt auch noch 500 Watt mehr.... und gekostet hat er 50€ weniger Die Temperatur war beim Kokam schon gut handwarm. Der Hyperion war eine gute Ecke kühler. Mein Regler war so gut wie kalt und der Motor hatte etwa 60° bis 70° Grad. Wenn er auch noch langlebig ist, bin ich zufrieden. Ich denke, mein Test ist nicht nur für alle Heliflieger allgemein recht interessant, sondern auch für alle, die Infos über Teile aus meinem Equipment suchen.

    Für Kritik, Verbesserungen oder Fragen bin ich natürlich dankbar

    Gruß Sebastian
    Angehängte Dateien
  • joachim68
    joachim68

    #2
    AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

    Fliege selber fast nur noch Hyperion.
    Aber das der Unterschied so extrem ist hätte ich mir nicht gedacht.

    Wäre noch der Vergleich mit einem 5000er Turnigy interessant

    Kommentar

    • ALWANEKE
      Member
      • 03.06.2008
      • 410
      • Björn

      #3
      AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

      burn baby , burn :-) ?

      Fliegst schon länger Kokam ?

      Kommentar

      • Zed84
        Member
        • 09.02.2010
        • 725
        • Sebastian
        • Odenwaldkreis / FMC Mümlingtal

        #4
        AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

        Jep, wie gesagt: Mein 450 hat nie andere Akkus gesehen. Aber ich denke, ich werde mir keine mehr kaufen. Bei dem Preis und der Spannungslage fällt mir kein Kaufargument mehr ein.

        Kommentar

        • MicroF-104
          Member
          • 07.06.2009
          • 313
          • Stefan
          • Buchenberg

          #5
          AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

          Hallo,

          das mit der Spannungslage ist nix neues, wer mehr Info zu allen möglichen Akkutypen sucht, soll mal auf die Homepage von Gegie in die Datenbank schaun. Für "ältere" Akkus auch ins Archiv.

          In Punkto Haltbarkeit berichteste mal in 150 Zyklen wieder. Meine 8s 3200er H5 im 550er Eigenbau ham mittlerweile 170 Zyklen drauf und ich hab immer in ca. 6 Minuten zwischen 2,4 und 2,6 Ah rausgeholt und noch merk ich keinen Unterschied zu neu.

          mfg
          Stefan

          PS: "Brandgefährlich" ist jeder Lipo
          Das kann man auch selber bauen ....

          und leichter

          Kommentar

          • stein
            stein-elektronik.de
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            • 18.07.2005
            • 2452
            • Hans-Willi

            #6
            AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

            Zitat von otherplanet Beitrag anzeigen
            burn baby , burn :-) ?

            Fliegst schon länger Kokam ?
            Nun ja,

            wir lassen mal die Diskussion bezüglich Sinnhaftigkeit dieses Beitrages.

            Ich habe auch schon seit längerer Zeit Kokams, Saehans und andere Lipos im Einsatz. Gebrannt hat bisher noch keiner, was mich aber nicht davon abhält, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Form eines Dokumentsafes zu ergreifen...

            Die Kokams - insbesonders die H5 scheinen langlebig zu sein. Vielleicht kein Spitzenreiter in der Spannungslage unter hohen Peakbelastungen - aber 150 Zyklen und mehr sind kein Problem zu sein. Restkapazität immer mindestens 25%.

            In einem 450er hatte ich die X-Cell Eco 2200 mAH mit 20C im Test. Die kosten gerade mal 25 Eur und haben auch schon so ca. 70 Zyklen drauf. Somit durchaus eine brauchbare Alternative....

            Gruss
            Hans-Willi
            Zuletzt geändert von stein; 13.06.2010, 10:06.
            Stein Elektronik The Multirotor Specialists

            Kommentar

            • Zed84
              Member
              • 09.02.2010
              • 725
              • Sebastian
              • Odenwaldkreis / FMC Mümlingtal

              #7
              AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

              Zitat von MicroF-104 Beitrag anzeigen
              Hallo,

              In Punkto Haltbarkeit berichteste mal in 150 Zyklen wieder.
              Ich probier dran zu denken

              Zitat von MicroF-104 Beitrag anzeigen
              Meine 8s 3200er H5 im 550er Eigenbau ham mittlerweile 170 Zyklen drauf und ich hab immer in ca. 6 Minuten zwischen 2,4 und 2,6 Ah rausgeholt und noch merk ich keinen Unterschied zu neu.
              Jep, auch das hört man über Kokam. Ist nicht alles negativ


              Zitat von MicroF-104 Beitrag anzeigen
              PS: "Brandgefährlich" ist jeder Lipo
              Stimmt. Der Meinung bin ich auch.

              Gruß Sebastian

              Kommentar

              • Zed84
                Member
                • 09.02.2010
                • 725
                • Sebastian
                • Odenwaldkreis / FMC Mümlingtal

                #8
                AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

                Zitat von joachim68 Beitrag anzeigen
                Wäre noch der Vergleich mit einem 5000er Turnigy interessant
                Jep, meine Meinung. Mal sehen von welchem Hersteller ich mir meinen nächsten Akku kaufe. Dann erweiter ich natürlich diesen Bericht.

                Gruß Sebastian

                PS: Saugeiles Pick

                Kommentar

                • dl7uae
                  dl7uae

                  #9
                  AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

                  Danke für Deinen Aufwand!

                  Was sagt das Neues aus? Leider nichts, sorry.

                  Die Spannungslage der Kokam H5 liegt deutlich unter der der meisten anderen Zellen, unter Last und im Leerlauf nach ca. 80% Entladung. Das is'n alter Hut. Wenn ich das mit UPM/V des Motors oder Wahl der Untersetzung ausgleichen kann, sagt das nichts negatives über die H5.

                  Kommentar

                  • bob2008
                    Member
                    • 15.12.2008
                    • 350
                    • Gunter
                    • Leonberg

                    #10
                    AW: Spannungsversuch an Kokam & Hyperion

                    Hallo an alle, hier noch meine Erfahrung:

                    Ich fliege im Rex-500 6S, derzeit ein Hyperion G3 VX 3300 und mehrere Rhino 3700.

                    Der Hyperion hat jetzt 136 Zyklen, hat Druck wie es sich gehört und ist dabei fest wie ein Backstein. Die Rhinos haben ebenfalls Druck, fangen jetzt aber an sich leicht zu "blähen", die haben je 86 Zyklen. Blähen ist vielleicht nicht ganz richtig, hört sich schlimmer an als es ist, aber sie werden "teigig" und lassen sich beidseitig mehrere Millimeter "drücken". Das ist sowohl vor als auch nach dem Flug, durch die Belastung im Flug wird es also nicht schlimmer, sie werden nur wärmer.

                    Angesichts dieser Tatsachen bin ich von beiden überrascht, einerseits dass die Versprechungen von Hyperion zu stimmen scheinen und dass die Rhinos doch ordentlich lange halten ohne zu driften und übermässig zu blähen.

                    Würde mir beide Akkytypen jederzeit wieder kaufen.

                    Zu den Kokam H5: Anfangs hatte ich zwei 3S zu einem 6S-Pack verlötet. Die Spannunglage war bekanntermassen schlechter, vor allem im Winter, aber die Langlebigkeit und Robustheit beeindruckend! Die Akkus mussten wirklich leiden ... haben aber alles weggesteckt.

                    Viele grüße,
                    bob
                    PS: bei Gelegenheit muss ich mal wieder den LipoWatch dranhängen und den Spannungsverlauf unter Last prüfen, neulich war aber alles i.O.
                    unterwegs mit: VBCt - Logo 700 - TT e820 - Logo 200 - FunRacer

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