folgende Situation:
Ich habe 3 Akkus 6S1P 5000mA 35-45C (Tunrigy aus HK) gekauft. Alle Zellen bis auf eine waren bei etwa 3,6V (+/- 0,02V). Eine Zelle in einem Pack war bei 1,5V. Ich habe daraufhin den Lieferanten kontaktiert. Die Zelle wäre umgetauscht worden, jedoch hätte mich der Rückversand €40,00 gekostet.
Da der Pack ansonsten keinerlei Beschädigungen etc. aufwies habe ich mich mal bezüglich LiPos schlau gemacht. Scheinbar kann das bei neuen Zellen schonmal vorkommen. Ich habe dann den Akku-Pack mit 0,1C ohne Balancer ans Ladegerät gehängt. Die Zelle mit den 1,5V hatte bereits nach wenigen Minuten die 3V überschritten und war dann irgendwann bei 3,5V. Danach habe ich den Akku normal geladen bis die restlichen Zellen etwa bei 4,2V waren. Da die Zelle zu diesem Zeitpunkt erst bei 3,7V war, habe ich mit einem modifizierten Balancer-Kabel die einzelne Zelle bis 4,2V geladen. Ein reguläres Laden mit Balancer wäre bei einem max. Balancerstrom von 350mA mehr als 8 Stunden gegangen. Es sind immerhin noch etwa 2900mAh in die Zelle gegangen. Danach habe ich den Akku regulär mit Balancer vollgeladen.
Nachdem der Akku dann voll war habe ich ihn mit 1A auf 3,5V Zellenspannung und danch wieder vollgeladen. Alle Zellen laufen jetzt ziemlich synchron. Wie bei einem normalen LiPo halt.
Nun die Frage an die Spezialisten (bitte keine unqualifizierten "Vermutungen"). Sollte ich beim Belastungstest vorsichtig sein? Wie gesagt: Im Internet wurde beschrieben, dass es bei neuen Zellen schon mal vorkommen das sie so "abfallen". Hat jemand ähnliche Erfahrung?
Alex

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