Verständnisfrage - Lipi balancen

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  • mha
    mha
    Senior Member
    • 10.10.2009
    • 1041
    • Michael

    #1

    Verständnisfrage - Lipi balancen

    Hallo,

    grundsätzlich habe ich Zweck und Vorgehensweise des Balancing verstanden. Eines kann ich aber noch nicht ganz auflösen. Angenommen ich lade einen 3s1p Pack mit Vorgabe 4,20 Volt Zellenspannung voll. Nach Abschalten des Ladegeräts gibt es trotzdem eine kleine Spannungsdifferenz zwischen den Zellen, obwohl parallel zum Ladevorgang über die Balanceranschlüsse ausgeglichen wird. Theoretisch müsste es doch immer durch minimales Entladen der Zellen mit der geringfügig höheren Zellenspannung gelingen die Spannungen im Pack auf exakt die Spannung der Zelle mit der niedrigsten Spannung anzugleichen. Praktisch verbleiben aber immer ein paar hunderstel Volt. Warum ist das so?

    Gruß und einen schönen Sonntag

    MHA

    PS: Kann man den Titel ändern? Gemeint ist natrülich Lipo.
    Zuletzt geändert von mha; 21.03.2010, 11:47.
    Je älter ich werde, desto besser war ich.
  • rkuechler
    rkuechler

    #2
    AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

    Hallo mha

    Zuerst dachte ich, ups, da will es aber jemand ganz genau wissen - merkte aber dass ich Schwierigkeiten bekam auf deine Frage eine Antwort zu finden.

    Aber nach längerem Nachdenken kommt mir eingentlich nur ein Wort in den Sinn: Toleranzen.
    Alle Vorgänge in der Natur sind eingentlich als "analog" zu bezeichen, so auch die Chemie bzw. Physik beim Laden von Akkus. In der anlogen Welt in der wir nun mal leben hat es womöglich überall sog. Toleranzen. Wenn man z.B. zwei Kabel mit exakt der gleiche Länge abmessen würde und dann ihren Widerstand bestimmen würde, dann kommt man irgendwann zum Schluss dass es

    1. Gar nicht möglich ist, zwei Kabel genau gleich lang abzumessen, und dadurch

    2. irgendwann bei der Nachkommastelle n auch ein Unterschied im Widerstand festgestellt würde.

    Stellt sich einfach die Frage ob ein paar Milli-Volt jetzt viel oder wenig ist - alles eine Sache des Standpunktes. Wer weiss - sind denn alle Atome von einem chem. Element genau gleich schwer?
    Wie kann man es beweisen?

    Grüsse, Roman.

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    • Snowman2
      Snowman2

      #3
      AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

      Das könnten z.B. Messtoleranzen vom Balancer sein.

      Kommentar

      • mha
        mha
        Senior Member
        • 10.10.2009
        • 1041
        • Michael

        #4
        AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

        Dann würde ich es verstehen. Ist das so? Wie hoch ist die Meßungenauigkeit in der Regel? +- 1-2 Zehntel Volt?
        Je älter ich werde, desto besser war ich.

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        • TurbuLenz
          TurbuLenz

          #5
          AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

          ich denke auch, dass jeder balancer gewisse toleranzbereiche hat. es wäre sicher auch möglich, die Zellspannungen genauer anzupassen, aber das würde die kosten des Balancers wahrscheinlich in ungeahnte höhen treiben. Und dann ist da noch die Frage: ist es überhaupt notwendig, die einzelnen Zellspannungen aufs 100% anzugleichen?
          Es gibt doch dieses Sprichwort: "Immer so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich"

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          • Taumel S.
            Senior Member
            • 31.12.2008
            • 26320
            • Helfried
            • Ã?sterreich

            #6
            AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

            Wie hoch ist die Meßungenauigkeit in der Regel? +- 1-2 Zehntel Volt?
            Nicht Zehntel, sondern hundertstel Volt. Viele Messgeräte im Modellbau (Lader, Balancer, Lipo-Watcher etc.) messen um typischerweise ein bis drei Hundertstel Volt falsch. Chinesische Geräte oft deutlich mehr.

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            • Gmorg
              Gmorg

              #7
              AW: Verständnisfrage - Lipi balancen

              Hallo mha,

              die Toleranzen bei der Messung sind eine Erklärung, zum Anderen denke ich, daß auch die Zellen leichte Unterschiede zwischen kompletten Leerlauf (also wenn du mit einem hochohmigen Voltmeter mißt) und der während des balancierens laufenden Spannungsmessung des Balancers (denn dabei fließt ja Strom durch die Zellen) aufweisen. Oder es sind Fertigungstoleranzen der Zellen an sich, also daß jede eigentlich baugleiche Zelle ihre eigene "Lieblings-Spannungslage" hat.
              Aber im großen Ganzen ist dieser kleine Spannungsunterschied nicht von Belang, man balanciert die LiPo-Zellen ja bei jedem Ladevorgang. Sie haben also keine Möglichkeit, weiter auseinanderzudriften.

              Gruß
              Thomas

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