ich betreibe meinen Spektrum DX6i-Sender seit ca. 9 Monaten mit 4 Eneloops AA Zellen, 2000 mAh. Gab bis gestern noch nie Probleme. Bin eigentlich damit sehr zufrieden. Nachgeladen wurde nach jedem Flugtag über Nacht über die Sender-Ladebuchse mit 50 oder 100 mAh mit einem uralten Graupner-Ladegerät, welches außer der Stromstärke nichts regelt und einfach nur stur den gewählten Strom ohne jede Begrenzungsintelligenz reinlädt. Damit kommt es zwar irgendwann zu einer ßberladung der Akkus, aber ich nehme an, daß dies bei der geringen gewählten Laderate (1/40 bzw. 1/20 C) kein Problem sein sollte.
Nun überkam mich die Sorge mit Memory-Effekt usw., da die Akkus bei dem geschilderten Verfahren nie richtig entladen werden. Außerdem wollte ich mal die Kapazität überprüfen. Ich habe sie daher aus dem Sender entnommen und in einer Viere-Akkubox an meinen Conrad-Akkumaster zum Entladen rangehängt. Einstellung NiMh. Entladestrom 400 mAh. Das Programm brach aber wiederholt nach kurzer Zeit mit der Meldung "kein Akku angeschlossen" ab.
Daher an meinen AcDc-Lader/Entlader rangehängt (Einstellung NiMh) mit dem gleichen Ergebnis: kein Akku angeschlossen. So langsam dämmert mir, daß die Eneloops, obwohl als NiMh-Akkus deklariert, sich spannungsmäßig offensichtlich anders verhalten, wie normale NiMh's. Ich bin daher wieder an den Akku-Master gegangen und habe es mit Einstellung NiCd versucht, und nun wurden die Akkus erkannt und auch wunschgemäß entladen.
Meine Frage ist jetzt: Hat jemand schon die gleichen Erfahrungen gemacht? Kann man die Eneloops einfach mit NiCd-Einstellung behandeln (Entladen/Laden) oder besteht dann die Gefahr von Akkubeschädigung oder Tiefentladung oder unvollständiger Ladung? Wie behandelt Ihr Eure Eneloops?
Vielen Dank für's antworten und viele Grüße
Georg

da habe ich wieder eine Verwendung für den Pocketlader, nachdem ich für meine Flugakkus nur mehr die egalisierenden Einzellader ohne Balanzierung verwende.
Kommentar