Eneloop bei kälte

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  • jan_wen
    Senior Member
    • 30.08.2007
    • 1051
    • Jan
    • Weiden i.d.OPf / www.mbc-weiden.de

    #1

    Eneloop bei kälte

    Hallo

    kann mir mal jemand sagen wie die eneloop zellen bei kälte reagieren?

    möchte eventuell die zellen als empfängerstrom nehmen aber wie siehts da dann aus im winter

    gruß

    jan
    GruÃ?
    Jan
    Voodoo 400 / Voodoo 700 / T-Rex 700E Nachtflug / MCPX
  • Floppystone
    Member
    • 15.08.2008
    • 84
    • Andreas
    • Longkamp MSF

    #2
    AW: Eneloop bei kälte

    Eneloop sind auf jeden Fall besser als die herkömmlichen NIMH Akku's. Aber sie verlieren trotzallem bei kälte an Kapazität. Sie auch die Zeitschrift "Modell flieger Ausgabe August/ September". Da war ein guter Artikel dazu drin!!!

    Kommentar

    • Tomdolley
      Tomdolley

      #3
      AW: Eneloop bei kälte

      Es gibt keine Akkus die nicht auf Kälte reagieren.

      Im Winter gilt vorwärmen!

      Gruß Holger



      Zitat von jan_wen Beitrag anzeigen
      Hallo

      kann mir mal jemand sagen wie die eneloop zellen bei kälte reagieren?

      möchte eventuell die zellen als empfängerstrom nehmen aber wie siehts da dann aus im winter

      gruß

      jan

      Kommentar

      • AlexBonfire
        Senior Member
        • 07.01.2005
        • 4593
        • Alexander
        • Schallodenbach

        #4
        AW: Eneloop bei kälte

        möchte eventuell die zellen als empfängerstrom nehmen aber wie siehts da dann aus im winter
        Aber doch nicht im Heli, oder ?
        >>>>>>>> Alex <<<<<<<<

        Kommentar

        • zab
          zab
          Member
          • 20.01.2006
          • 338
          • Claus
          • MFCO homebase Oberottmarshausen

          #5
          AW: Eneloop bei kälte

          Servus,
          hab auch die Eneloop verwendet.
          ABER: Die Dinger haben nen hohen Innenwiderstand. Bei Kälte macht sich das natürlich um so mehr bemerkbar. Im Heli mit Digiservos bricht die Spannung ganz schön zusammen. Als Senderakku oder im gemütlichen Segler ect. sind die Zellen gut verwendbar, im Heli würd ich lieber auf die bewährten 4/5 Sanyo Zelle gehen.
          Im Winter haben die auch noch eine akzeptable Spannungslage.
          Winter ist bei mir 3-5°C Außentemperatur. Drunter machts mir eh keinen Spaß und die Kunststoffe (Kugelköpfe, Kopfdämpfung ect.) werden ja auch weniger elastisch. Da ist sowiso mit mehr Ausfällen zu rechnen.


          Gruß Claus
          Nur der Kleingeistige behält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos

          Kommentar

          • stein
            stein-elektronik.de
            Onlineshop
            • 18.07.2005
            • 2452
            • Hans-Willi

            #6
            AW: Eneloop bei kälte

            Hi !

            Die 2000 er Eneloops sind genial allerdings nur bei moderaten Stromentnahmen.
            4 Digiservos würde ich da nicht dran hängen, die gehen bei Belastung zu stark in die Knie.

            Ich habe die kleinen 800er Zellen zuletzt in einem Acromaster vom Multiplex an 2 x HS81 + 2 x HS56 getestet. Die Zellen waren vollgeladen und bereits nach dem 3. Flug flackerte mein Spannungswächter bei Bewegen aller Ruder gleichzeitig bereits rot auf.

            Die 2100 waren im Acromaster wesentlich stabiler in der Spannung und ermöglichten eine wesentlich höhere Kapazitätsentnahme bei akzeptabler Spannung. Ich persönlich würde in einem Heli eher noch die gute alte NiCad Zelle nehmen (Sanyo RC1600 4/5 oder die gute RC2400)

            Ansonsten kämen für mich evtl. 2 x A123 Zelle mit Spannungsregler infrage !

            Gruss
            Hans-Willi
            Stein Elektronik The Multirotor Specialists

            Kommentar

            • calimero_heli
              Member
              • 07.11.2005
              • 615
              • Andreas

              #7
              AW: Eneloop bei kälte

              Hallo,
              also ich hatte kürzlich auch so meine Erfahrungen mit einem 4 zelligen 2000er Eneloop gemacht. Kontronik hat mir empfohlen einen Pufferakku am 80er Jazz einzusetzen. Gute Erfahrungen hätte man mit Eneloop gemacht, da die eine geringe Selbstentladung haben sollen. Nun ja, soweit so gut. Den 2000er habe ich dann zur Einstellung des Logo 500 verwendet. D.h. programmieren der TS, einstellen des 401er Kreisels etc. Den Akku habe ich vorher nicht geladen da dieser ja angeblich so gut wie voll geliefert wird. Ich verwende digitale Servos an der TS und natürlich am 401. Es hat so ca 15 Min gedauert , in denen natürlich bei der Programmierung die Servos und der 401 in Betrieb waren, dann plötzlich kam an den Servos nichts mehr an, die LED am 2.4GHz Empfänger (FASST) ging von grün auf rot und ich sah nur noch das die rote LED am 401 langsam immer dunkler wurde. Das ging so schnell und dauerte von voll funktionsfähig bis das gar nichts mehr ging so ca. 4 bis 5 Sec..
              Bei der folgenden Ladung habe ich dann so ca. 1700mAh eingeladen.

              Der ganze Vorgang macht mich schon etwas stutzig und ich würde einen Eneloop wohl nicht als Empfänger Akku verwenden. Ich habe noch nie einen so drastischen Spannungseinbruch vorher an einem meiner Akkus bemerkt.

              Als Pufferakku werde ich ihn parallel zum Regler wohl einsetzen, aber selbst in einem Sender habe ich nun da so meine Bedenken, wenn kurz vor dem Flug noch alles im grünen Bereich ist und dann während des Fluges die Spannung so rapide absinkt.

              Gruß,
              Andy

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              • Dirk K.
                Member
                • 31.05.2001
                • 390
                • Dirk

                #8
                AW: Eneloop bei kälte

                Hallo Andy,

                es ist schon oft in den verschiedensten Foren kommuniziert worden, daß die Eneloop nach dem Kauf oft nicht vollgeladen sind. Dafür spricht ja auch, daß Du nach 15 Minuten Belastung schon 1,7Ah nachladen mußtest. Du hast also einen fast leeren Akku verwendet! Am letzten Ende der Entladekurve geht es halt nun mal steil abwärts. Der Akku war wohl schon so leer beim Anschließen, daß Du den flachen Teil der Kurve garnicht mehr erlebt hast.
                Daher bin ich etwas erstaunt über Deine Schlußfolgerung zwecks Einsatz der Eneloop.
                Den Fehler bzw. die Nachlässigkeit hast ja wohl Du gemacht.
                Mache den Test doch einmal mit einem vollem Akku nochmals. Wenn es dann genauso schnell bergab geht - erst dann kannst Du Deine Schlußfolgerung ziehen. Vorher nicht.

                Gruß Dirk

                Kommentar

                • AlexBonfire
                  Senior Member
                  • 07.01.2005
                  • 4593
                  • Alexander
                  • Schallodenbach

                  #9
                  AW: Eneloop bei kälte

                  Wenn man das Leben seines Helis, der einen vierstelligen Betrag gekostet hat, einem Akku anvertraut, dann ist es wohl das Mindeste, daß man das Ding vorher mal lädt ?!?!?!?
                  Meiner Meinung nach Pflichtprogramm ist: Zellen einzel entladen+laden, damit sie auf dem exakt gleichen Ladezustand sind bevor man sie zum Pack zusammenlötet.
                  >>>>>>>> Alex <<<<<<<<

                  Kommentar

                  • Mirko G
                    Mirko G

                    #10
                    AW: Eneloop bei kälte

                    Hallo,

                    ich verwende auch einen 4-zelligen Eneloop (800mA) als Stützakku zum Jazz80. Nach dem Kauf bedurfte es 4 komplette Lade/Entlade Zyklen, bis die Nominalkapazität erreicht wurde. Und vor jedem Flugtag (ca. 4 Flüge) wird der Akku einmal Entladen/Laden. Somit minimiere ich das Risiko, mit einem leeren Stützakku zufliegen.

                    Mir ist aber auch aufgefallen, dass die BEC-Spannung niedriger ist, als die Spannung vom Stützakku. Bei vier Flügen a 7min kann ich 350mA nachladen. Damit ist die Schutzfunktion, die der Akku bei einem BEC Ausfall übernehmen soll, eher mit Vorsicht zu genießen.

                    Bei Temperaturen kleiner 10°C heißt es rantasten und evtl. nach 2 Flügen nachladen.

                    Gruß Mirko

                    Kommentar

                    • moby711
                      moby711

                      #11
                      AW: Eneloop bei kälte

                      Hi Mirko,

                      das ist interessant - danke für die Info.
                      Habe den gleichen 800mAh Stützakku für den Empfänger und mir sagte man,
                      dass ca. alle 15 Flüge mal nachgeladen werden müsste.
                      Werde jetzt auch mal ein Auge drauf werfen und schauen was ich reinladen muss.

                      Gruß
                      Andreas

                      Kommentar

                      • Wings Only
                        Senior Member
                        • 24.11.2002
                        • 1057
                        • Rudolf

                        #12
                        AW: Eneloop bei kälte

                        Hi,

                        wenns nur um die Unterspannungs-Schutzfunktion geht, wäre denkbar, die "Schutzspannung" durch eine Schottky-Diode um ca. 0.3-0,5V je nach Stromfluss (siehe Liste in http://members.aon.at/flug.fiala/diodentab.html) abzusenken.

                        Eine 10A Type SB1040 (SB10xx) oder 2 parallele 5A wie SB540 (SB 5xx) wären sinnvoll.

                        @Mirko:
                        - Das könnte aber weiters bedeuten, dass der Akku wegen hoher BEC-Belastung tatsächlich schon eine Schutzfunktion übernimmt.
                        Das ist mit langsamen Messinstrumenten fast(?) nicht feststellbar. Das müsste man sich mit einem Oszi anschauen.

                        - Allerdings auch, dass wie Du andeutest die BEC-Spannung zu gering ist und eigentlich der BEC als "Stütze" für den Eneloop arbeitet.

                        Vorschlag: Die BEC-Spannung mal tatsächlich messen. Ideal wäre 5.5V, damit der Eneloop nicht, oder nur gering wenn total voll, im Normalbetrieb entladen wird.
                        http://MX16.html Last Update März 2012

                        Be happy, Rudy

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                        • Mirko G
                          Mirko G

                          #13
                          AW: Eneloop bei kälte

                          Hallo,

                          der Vorschlag mit den Schottky-Dioden ist nicht schlecht

                          Das der Eneloop schon Schutzfunktion übernimmt kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Die Akkuspannung ist einfach höher als die BEC Spannnung. Solange dies so ist und der Akku den Strom liefern kann, wird das BEC entlastet und der Akku entladen. Erst wenn die Akkuspannung kleiner als die BEC Spannung ist, wirkt der Eneloop als "Schutzakku". Wenn ich mir die Entladekurve des AAA (800mAh) in der letzten Modellflieger-Zeitung ansehe, so bedarf es schon ca. 300mAh (Entladung) bis dieser Punkt erreicht ist. Werde jedoch bei Gelegenheit das BEC nachmessen.

                          Beste Grüße

                          Mirko

                          (ßbrigens sind in der Modellflieger August/September auch Temperaturkurven vom Eneloop)

                          Kommentar

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