anstelle eines neuen Verbrenner-Helis habe ich mir vorgestern einen T-REX 450 XL gekauft; damit ich "im Garten" fliegen kann, somit öfter als bisher dazu komme (und nicht nur mal am Samstag-Vormittag).
Dies ist mein erstes Elektromodell überhaupt und ich arbeite mich gerade in die LIPO-Technik etwas ein und taste mich an die maximal sinnvolle Entladung heran. Habe einen 2100er und einen 2500er Akku, ein Robbe Power Peak Compact sowie einen robbe balancer plus).
Mir wurde mit auf den Weg gegeben:
- Nur bis ca. 80 % entladen (also beispielsweise aus einem 2500er Akku nur ca. 2000 mA)
- Zellspannung keinesfalls unter 3V sinken lassen
Heute wieder mal Versuche:
- 2500 voll geladen
- Geflogen (ca. 12,5 min)
- Zellspannungen: Je 3,67 V
- Ladung gem. Anzeige am Power Peak: 2311 mA
Die angezeigten 2311 mA sind ja viel größer als die "erlaubte" 80 % Grenze - andererseits ist ja die Zellspannung bei "leergeflogenem Akku" von 3,67 V auch noch okay.
Durch thermische/chemische Verluste beim Laden des Akkus sowie weiterer Verlustquellen (z. B. Balancer) sind ja sicher nicht die am Ladegerät angezeigten 2311 mA als elektrische Energie in den Akku gelangt!?!?
Weiß jemand von Euch, wie hoch diese Verluste in etwa abzuschätzen sind? Wenn ich sie mit ca. 10 % abschätze, komme ich im obigen Beispiel auf eine effektiv geladene Kapazität von ca. 2080 mA, was nahe an der "erlaubten" 80 % Entladungs-Grenze wäre. Ich könnte also bei fiktiver Beibehaltung des Flugstils die Flugzeit in etwa so belassen?
Was meint Ihr?
Danke im voraus für Tips (und weitere Tips/Kniffe in Sachen LIPO-Akkus - jederzeit willkommen).
Grüße
Thorsten


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