ich habe als Vorglühaku und als Starteraku zwei einfache dicke Bleiakus und ein Titan 603 Ladegerät. Kann ich beide Akkus ohne Probleme einfach ans Ladegerät hängen wenn sie fast leer sind, oder muß ich hier etwas beachten...Ladezeit, explosionsgehfahr oder so ähnlich. Auf dem Starteraku steht Ladezeit 10h bei 1000mA...aber nur wenn er ganz leer ist, oder*
Ich kenne das Ladegerät nicht, aber Bleiakkus kannst Du generell bis zur Ladeschlussspannung von 2,4V je Zelle Laden.
z.B. 12V Autobatterie hat 6 Zellen, wird geladen bis 14,4 Volt und gut.
Bis zum erreichen der Ladeschlussspannung lädtst Du mit konstantem Strom (z.B. 1A)
Beim PP inf.3 heißt das CC/CV laden, ähnlich wie beim Lipo-Programm, nur dass es dem Bleiakku nicht auf's mV ankommt.
ich glaub das Ladegerät geht nur bis zu 12 Volt Akkus (also dein Starterakku nehme ich an). Also die Akkus nicht gleichzeitig dranhängen.
Laden dürfte kein Problem sein, nur aufpassen, dass der Akku nicht überladen wird, sonst entstehen Gase die den Akku zum Platzen bringen können! Ein Bleiakku wird auch nicht unbedingt warm wenn er voll geladen wird....also vorher den Akku komplett entladen und vorsichtshalber erstmal ein paar Stunden bei 1000mAh.
Am besten fährst du mit nem Lader der via Delta peak den Akku schont. Diese Bleilader gibts schon für 10€!
seid vorsichtig mit euren Empfehlungen.
Mit der Suche findet man sicherlich genauere Informationen zur Ladung von Blei-Akkus.
Prinzipiell wird Konstant-Spannungs-Ladung empfohlen, wobei als Spannung die Ladeschluss-Spannung von 13,8V ... 14,4V (je nach Akku-Typ) eingestellt wird. Der Akku nimmt sich dann den Strom, den er benötigt.
Zur Schonung des Akkus und weil das Ladegerät nicht immer die Leistung bringen kann, die der Akku nehmen will, wird anfangs mit Strombegrenzung gearbeitet. Dabei wird z.B. auf 1A begrenzt. Mit zunehmender Ladung des Akkus (Annäherung an die Ladeschluss-Spannung) sinkt die Stromaufnahme. Der Akku wird als voll erkannt, wenn der Strom einen bestimmten Wert (z.B. 1/20 des Anfangs-Stroms) unterschreitet. Es gibt also keinen Delta-Peak!
@Max:
Blei-Akkus mögen es nicht, wenn sie entladen werden - schon gar nicht komplett. Sie wollen möglichst schnell wieder auf ihre volle Kapazität geladen werden, wenn sie eine Weile halten sollen. Es gibt spezielle zyklenfeste Blei-Gel-Akkus, die nicht nur für kurzzeitige Stromentnahme gedacht sind. Aber auch die halten länger, je seltener man mehr als 60% der Kapazität entnimmt.
Wenn ich mich nicht irre ist das Titan 603 so ein Billigladegerät wo einfach eine Gleichspannung über verschiedene Vorwiderstände an die Buchsen gelegt ist, da gibts dann 50mA, 100mA usw. Das Teil hat keinerlei Begrenzung des Ladestroms oder der Ladeschlussspannung, hier sollte man generell vorsichtig mit dem laden von Akkus und insbesondere bei Bleiakkus sein. Ich hatte mal so ein ähnliches Ladegerät, das hat eine Leerlaufausgangsspannung von ca. 20V und wenn der Bleiaku voll ist bekommt der auch deutlich mehr wie die maximal 14,4V die er verträgt.
Einen einzelligen Bleiakku sollte man mit so einem Teil gar nicht laden.
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