ich habe einen MPX RX 12 DS Empfänger, die alte Version ohne GPD, IDT Scan, Synth, TBC LMAA oder wie das jetzt alles heisst... War bei der MC 4000 dabei.
Jedenfalls hatte der Vorbesitzer des Helis zwei Empfängerakkus (gleicher Typ natürlich...) mit zwei Schaltern an zwei freie Buchsen im Empfänger gesteckt. Das habe ich übernommen, je ein Stecker pro Buchsenleiste, wegen der Verteilung...
Jetzt habe ich gelesen, dass man keinesfalls 2 Akkus einfach parallel anschliessen sollte, höchstens einen Akku mit zwei Steckern/Schaltern im Empfänger verteilen. Ich würde beide Akkus auch gerne parallel laden, also zwei Ladestecker an eine Ladeleitung an einem Ausgang des Ladegerätes. Soll auch schlecht sein, genauso wie zwei Packs parallel mit einem Stecker am Empfänger.
Wie schliesst ihr denn zwei Empfängerakkus am Empfänger an? Nur mit Akkuweiche? Oder kann man zwei Akkus parallel verbauen? Ich werde wohl ohnehin zwei neue Akkus einbauen, die jetzigen haben schon ein paar Jahre, sind aber noch top in Schuss. Wurden wohl immer gut gepflegt. Ich setze auf NC- Sinterzellen, und fliege schon immer 5Z, trotz GY-240, funzt bei mir primstens.
An Servos sind 4x 9202, 1 MPX Profi BB und 1 Low-Profile-Spezial-Super-Duper-Heckrotorservo verbaut; alles analog. Ich hab natürlich, wie gelernt, alle Stecker schön in den Empfänger gesteckt und gesichert. Jetzt lese ich im Forum, dass Direktstromversorgung der Servos der letzte Schrei ist, weil die seit Jahrzehnten funktionierenden Servostecker die enormen Ströme ja gar nicht aushalten. Dabei ist der Querschnitt der MPX- Stecker nicht wesentlich geringer als die Zuleitung zu den Servos oder gar die filigrane Akkuanschlussleitung, die ja das erste Hinderniss ist. Die Schalter jedenfalls sehen recht manierlich aus, sind von Robbe und haben eine integrierte Spannungsanzeige (LED Lauflicht) und Ladebuchse. Waren wohl mal recht teuer, die sollten doch geeignet sein?
Also konkret: Zwei Akkus an zwei Steckplätzen? Zwei Akkus mit einem Ladekabel laden? Ich Lade mit meinem
U.-I. Modelltechnik Pegasus Multi
das allerdings auch so seine Macken hat:
Das Gerät war im Frühjahr zum LiPo update eingeschickt. Eigentlicher Grund war eine Störung, wenn ich nämlich während des Betriebes ein Ladekabel anschloss, verursachte der Druck auf dei Frontplatte des Gehäuses eine "Fehler Eprom"- Meldung, später dann mit Fehlfunktionen wie undefinierbare Zeichen im Display und kompletten Funktionsausfall. Ich habe also, wie auf der Webseite empfohlen, das EPROM, in Antistatiktüte verrpackt, im Luftpolsterumschlag zu Herrn Schneider geschickt. Mit ausführlicher Fehlerbeschreibung und Bildern vom sehr seltsamen Display und bitte um ßberprüfung.
Nach etwa drei Wochen rief ich zwecks Reparaturstatus mal an, und Herr Schneider teilte mir daraufhin mit, dass 1. nie ein EPROM angekommen sei und er 2. immer alle Umschläge in den Müll (!) schmeisst, da ein hochsensibles Bauteil wie ein EPROM ohnehin niemals heil ankommen würde. Es folgte ein Vortrag über die Gefähren beim unüberlegten Umgang mit EPROMS im Speziellen und Elektronik im Allgemeinen. War also meine Schuld. Ausserdem hätte ich unbedingt vorher anrufen sollen, wenn ein EPROM eingeschickt wird. Fand ich erstmal seltsam, hab aber dann das geanze Gerät ohne EPROM eingeschickt.
Bei der Reparatur wurde eben gleich auf neueste Software incl. Hardwareumbau aktualisiert. Leider war der eigentliche Fehler nicht behoben, die Meldung kam nach wie vor bei Druck auf die Anschlussleiste. Also wieder eingeschickt, wieder nichts gefunden, wieder Porto rausgeschmissen. Als ich Herrn Schneider anrief um ihm zu sagen, dass der Fehler nach wie vor da ist, meinte er sinngemäss, es konnte ein Wackler vom Transport gekommen sein, und wie ich es denn verpackt hätte (Häh? ER hat es zurückgeschickt, und zwar in exakt dem Karton und mit exakt der Knüll-Zeitung, den ich benutzt habe... kann also seiner Meinung nach so schlecht nicht gewesen sein...) und hielt mir wieder mal einen Vortrag, diesmal über die korrekte Verpackung von Ladegeräten. War also wieder meine Schuld. Der Fehler besteht bis heute. Also vorher alle Kabel anschliessen und hoffen, dass ein passendes dabei ist. Wobei Kanal 1 jetzt ja schonmal wegfällt und Kanal 3 eher unzuverlässig läuft (s.u.). Dumme Sache. Meine ganz persönliche Meinung ist nach den Lobgesängen über Herrn Schneider und seinen Produkten, dass er sich des Fehlers gar nicht angenommen hat bzw. nicht zuhört und der Service dementsprechend ausfällt. Ich denke jedenfalls über ein neues Ladegerät nach, allerdings nicht von U.-I. Modelltechnik.
Seit letzter Woche funzt am Kanal 1 auch irgendetwas nicht mehr, die Akkuspannung wird immer unter 1V angezeigt, beim Laden steigt nichts an, das Gerät schaltet sofort in den Wartemodus. Gleicher Akku an anderem Anschluss funzt. Erstaunlicherweise bietet der Lade/Entladezyklus an unterschiedlichen Kanälen einige ßberraschungen:
Akku an Kanal 2 angeschlossen, manueller Modus, ergibt mehrmals normale Ergebnisse. Jener Akku mit gleichen Parametern am Anschluss 3 ergibt 2/3 der Kapazität, deutlich weniger Spannung und manchmal "Fehler Zellenzahl". Toll, nicht? Abwechslung ist jedenfalls dabei...
Ich habe ehrlich gesagt keine große Lust das Gerät wieder einzuschicken, da ich mit der Fehlerbeseitigung von Herrn Schneider keine gute Erfahrung gemacht habe. Abgesehen davon wird er mir vermutlich wieder nicht zuhören (bisher schon 2 mal...) und womöglich den Karton, wenn ich denn vorher nicht anrufe, ungeöffnet wegschmeissen. So ein hochsensibles Ladegerät kommt ja sowieso nicht heil an...
Ich werde es mir nochmal überlegen, eventuell tue ich es mir aber auch nochmal an und schicke das Ding ein. Ist ja wahrscheinlich billiger als ein neues. Wenn es denn funktioniert.
Erstmal Gruß,
Henning
