Balancer / Equalizer selbstgebaut

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    #1

    Balancer / Equalizer selbstgebaut

    hi,
    hier mal mein selbstgebauter equalizer.
    die schaltung ist nicht von mir, aber genial einfach und sehr unproblematisch in der abstimmung.

    die schaltung selbst ist von richard. bitte zuerst den schaltplan hinter dem link anschauen:



    ganz links unten auf Modellbau-Elektronik klicken.
    es geht um die schaltung mit den BD139/140.
    da sind auch vorschläge für 10S dabei.

    es ist kein balancer sondern equalizer.
    der vorteil ist, dass die spannung nicht absolut auf zb 4,2V eingestellt wird, sondern relativ verglichen werden.
    damit entfällt das anpassen aufs ladegerät.
    unterschiedliche ladeschlussspannungen ob 4,2 oder 4,22 spielen keine rolle mehr.
    auch fast mode vom pulsar ist kein problem.

    aufgrund des schaltungsprinzips ist die genauigkeit des vergleichs ist zu 99% nur von der genauigkeit bzw gleichheit der 3 teilerwiderstände R1, R2, R3 abhängig.
    nimmt man hier 0,1% widerstände ( reichelt für 42cent ), dann hat man nicht viel mehr als eine genauigkeit von 0,1%.
    wenn man nun noch die drei widerstände thermisch koppelt, indem man die einfach stehend nebereinander monitert und mit einem tropfen sekundenkleber zusammenklebt, hat man sogar den temperaturdrift ausgeschaltet.
    der absolute wert ist unwichtig. haupsache die drei sind gleich. wenn man das vor dem einbau noch schnell nachmist, kann man nix falsch machen.
    durch die thermische kopplung ist die gesammte schaltung temperaturschwankungsunempfindlich.

    vorteile dieser schaltung sind die einfach abstimmung und der simple aufbau.
    bauteilkosten belaufen sich auf unter 10 euro für 3S.

    hier noch ein bild von meinem provisorischen aufbau auf lochraster



    was meint ihr zum schaltungsprinzip ?

    grüße
  • gegie
    Senior Member
    • 21.06.2006
    • 1089
    • Gerd
    • "Zwischen den Horizonten"

    #2
    Re: Balancer / Equalizer selbstgebaut

    Hi,
    da er von Anfang ohne Unterscheidung der absoluten spannungslage die Zellen versucht zu equilibrieren rate ich dazu, diese "Art" der Equlizer erst in der letzten Ladehälfte anzuschließen, da die sich sonst bei leeren Zellen ( mesit 3,3V/Z) und ihrer natürlichen Toleranz (Kapazität -> höhere unterschiedliche Spannungslage die sich zum Ladeschluss fast vollständig aufhebt!) fast tot equilibrieren.
    Die käuflichen unterscheiden die absolute Spannungslage und equilibrieren deshalb tolernter. Ertst zum ladeschluss werden die genau - meist unter 10mV/Z Differenz!

    ... ist aber müssig und im Grunde ein alter Hut ...
    GruÃ? Gerd
    Watt ihr Volt mit dem "LiPo-ABC"
    http://www.elektromodellflug.de

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