ist es grundsätzlich möglich, ein ladegerät (z.b. graupner ultra duo plus II) mit
einem computernetzteil (12V/18A) - ohne großartige umbauten vornehmen zu
müssen - zu betreiben, oder ist hier ein "normales" labornetzteil zwingend
notwendig?
vielen dank vorab für die hilfestellung!
gruß
ich nutze schon seit einiger Zeit ein PC-Netzteil mit 150W. Das Teil bringt auf 12V gerade mal 4,2 A und verrichtet seinen Dienst für mein Pulsar2 ohne Probleme.
Dachte eigentlich nur an eine ßbergangslösung, bis die Kohle für ein richtiges da wäre, aber es geht wunderbar, also bleibts so.
Einziger Umbau ist eine KFZ-Glühlampe zur Spannungsstabilisierung und das entfernen der unnötigen Strippen.
Ist kein Problem, aber der Umbau (wie im Link von Ernie beschrieben) erfordert zusätzlich Arbeit, etwas Erfahrung im Umgang mit Elektronik und Mehrkosten. Dadurch wird diese Variante nur unwesentlich günstiger wie ein handelsübliches Netzteil (z.B. Graupner 20A für 42€).
Ich habe selbst ein PC-Netzteil umgebaut, war im Nachhinein rein aus sportlichem Ehrgeiz interessant, finanziell habe ich nichts gut gemacht.
Ich habe mir auch vor längerer Zeit ein PC-Netzteil umgebaut. Der Widerstand in der 5V-Leitung passt aber nicht - dadurch bricht die Spannung am 12V-Ausgang auf 10V zusammen. Mit einer 55W 12V Glühlampe in der 5V-Leitung funktioniert es. Kann mir jemand von euch sagen, welche Werte (Ohm und Watt) ein Hochlastwiderstand als Ersatz für die Glühlampe haben sollte, damit es passt?
Ich hab einen 1,2 Ohm 25 Watt drin. Damit fließt ein Strom von ca. 4,1 A und es fällt eine Leistung von rund 20 Watt am Widerstand ab.
Aber: Das Ding wird unglaublich heiß. Ich hab ihn mit Wärmeleitpaste am Blechgehäuse befestigt, an der Stelle verbrennt man sich bei Kontakt unweigerlich die Finger. Ist sehr grenzwertig, eigentlich gehört da ein Kühlkörper hin, aber er hält's aus.
Die Leistungsangabe auf dem Lastwiderstand ist die, die er im Extremfall (auf einen riesigen Kühlkörper geschraubt) verträgt. Lieber hier etwas großzügiger dimensionieren. Mit einem 1 Ohm Widerstand kommt man auf 25 Watt und mit einem 1,5 Ohm auf 16,6 Watt.
Ich denke, ein 1,5 Ohm 25 Watt Lastwiderstand reicht aus, und er wird nicht zu heiß.
Hi,
wenn Du einen Ersatzwiderstand für deine Lampe suchst,
dann muss der Widerstand 2,618 Ohm sein.
Da es diesen Wert nicht gibt,
nimmst Du einen aus der E12er Reihe mit 1,8 oder 2,2 Ohm
Die Verlustleistung beträgt dann bei:
1,8 Ohm = 13,89 Watt
2,2 Ohm = 11,36 Watt
2,7 Ohm = 9,26 Watt
Somit würde ich einen 2,7er einsetzen und den mit 20 Watt besorgen.
Der wird dann nicht so heiß und der Wert ist annähernd gleich zu deiner Lampe.
Somit werden dann nur 1,85 A am widerstand verbraten
Eventuell funktioniert ja auch ein 3 Ohm Widerstand,
einfach testen ob die Spannung an 12 Volt nicht zusammenbricht.
Falls nicht würde ich den vorziehen da dann nur noch 1,67A verbraten werden und die Verlustleistung bei 8,35Watt liegt.
Hi,
wenn Du mit den 4,2A mit dem Pulsar klar gekommen bist,
dann ist nur die Frage wieviel weniger Last Du am 12V Ausgang hast mit dem 3 Ohm Widerstand.
Wenn Du kein Bock auf testen hast,dann nimm den 2,7 Ohm und es passt-
Ich muß mal nachschauen aber AndiS hier aus dem Forum nutzt auch ein PC Netzteil an einem Pulsar2 und hat keinen Widerstand etc. Laut seiner Aussage hat er einfach alles abgeklemmt und die 12V Zuleitung über Bananenstecker aus dem Gehäuse geführt. Aber ich frag nochmal genau nach. Nicht das ich was falsch verstanden habe.
Ich habe ganz einfach die 12 Volt "Leitung" auf Bananenstecker gelegt und es hat funktioniert.
Noch den Startkontakt aus dem ATX Kabelbaum suchen und los geht´s.
Meines hat auch schon mehrfach wegen ßberstrom abgeschaltete ....
Das Ding ist ganzschön robust!!
Hersteller: irgend so ein No-Name Gerät
Ich kann mir aber auch vorstellen das es Glück war das es so stressfrei funktioniert.
Gruß
Andi
Meine Star Alliance (RAW NEO,Vodoo NEO,Logo200; SE NEO AC3X V3)
bin ich der einzige, der sich angesichts dieser Konstruktionen etwas unwohl fühlt? Ist es nicht ein wenig kontraproduktiv, künstlich am 5V Strang Strom zu verbraten, nur damit sich am 12V Strang was tut? Und mit 4.2 A oder sowas um den Dreh kann man doch noch grad nen kleineren Empfänerakkug richtig laden.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu "empfindlich"
Die Theorie hatten wir ja schon erschlagen - nun zu den Tests:
ich habe beim großen blauen C heute zwei 25W Hochlastwiderstände geholt. Sind nicht gerade Schnäppchen (ca. 2,5 EUR pro Stück). Deshalb habe ich einen mit 2,7 Ohm und einen mit 3,3 Ohm genommen. In Reihe also 6 Ohm, parallel 1,485 Ohm.
Das Netzteil ist ein altes Targa (250W) - es sagt definitiv nix ohne Last an 5V.
Ich habe ein Schulze-Ladegerät isl 6-330d angeschlossen und einen 10-Zellen NiCd-Akku mit 5,5A (Maximum) geladen.
Ergebnis:
R [Ohm] Einschaltspannung [V] Spannung unter Last [V] Temperatur Widerstand [gefühlt]
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1,485 12,64 11,74 seeeeeeeeehr heiss
2,7 12,55 11,62 sehr heiss
3,3 12,52 11,62 sehr heiss
6 12,47 11,38 (Anzeige Unterspannung!) sehr warm
Das Optimum könnte also noch irgendwo zwischen 3,3 und 6 Ohm liegen, aber die Widerstände sind wie gesagt zu teuer für mehr Tests.
Deshalb habe ich den 3,3 Ohm eingebaut und gut.
@Acer99:
Du hast schon Recht, aber das Netzteil lag nun mal rum und die andere Alternative war wegschmeissen. Nun habe ich ein Netzteil, was an 12V immerhin ca. 9 Ampere macht für 5,- Euro. Da ich kein Elektroflieger bin und nur ab und zu meine ARIANE-Antriebsakkus zu Hause mit dem Schulze lade, ist das für mich perfekt. Die 7,57W Verlust zusätzlich sind jetzt nicht sooo wild. Und gebastelt habe ich das Ding im Winter - war sonst nix da zum Basteln! Alles sauber verlötet und gut isoliert. Ich habe da keine Bedenken. Und wenn ich Akkus lade, bin ich immer in der Nähe....
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