"Kaputt" oder "Langzeitschaden", das unterscheide ich nicht. Meine "kaputten" Akkus fliegen übrigens noch im Flächenmodell (F3A) meines Vaters und der findet den Zustand der Zellen "toll". Ein geschädigter Akku ist für meine Anwendung eben unbrauchbar (leicht erhöhter Innenwiderstand, kaum Kapazitätsverlust, allerdings kein Druck mehr). Wenn Du willst, kannst Du mir ja nochmal genau erklären, wie man kaputt bei einem Lipo definieren sollte, vielleicht lerne ich ja dann was von Dir.
Zurück zum Thema: Es geht in diesem Thread ja um den Kälteeinfluss auf Lipos. Bei hohen Stromentnahmen sinkt die nutzbare Kapazität, wie gesagt, das kann man in den Datenblättern erkennen. Schau Dir mal den Plot "spezifische Energie [Wh/kg]" gegen "Spezifische Leistung [W/kg]" im Thread "Lipos für den Joker" an. Dort kann man sehr schön erkennen, dass bei Temperaturen unter 5° der Ofen aus ist. Die Kapazität leidet also drastisch. Der Akku ist schneller "leer", weil bei einer Belastung von > 5 C die 2,5 V Grenze schneller unterschritten wird. Selbstverständlich ist er dann nicht "chemisch" leer. Das heist, die Ionen sind teilweise noch an der Anode bzw. Katode gebunden. Trotzdem ist der Akku nicht mehr einsetzbar, weil er sonst kritisch belastet werden würde. Er ist somit als "leer" anzusehen.

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