Wohl eher vorbeugen! Gerade bei den 14 oder 16S Speedfliegern kommen schon immer mal wieder ausgelötete Stecker vor. Das möchte man dadurch umgehen!
Sorry, aber gerade dann würde ich löten !
Wenn es da den Stecker auslötet, dann ist das Kontaktmaterial ungeeignet, die Fläche der Kontaktierung nicht groß genug oder die Lötstelle ist Pfusch.
Da kommt dann wieder der (nach Aussage mancher"nicht zu beachtende") ßbergangswiderstand ins Spiel, an dem dann Spannung abfällt und Leistung verbraten wird, die dann den Stecker auslötet...
Wenn ich diese Stecker verbauen würde, dann würde ich sie zusätzlich noch verlöten und zwar ohne das aufgeklebte Kupferblech.
Litze verzinnen, Stecker aufschrauben und dann mit Lötzinn volllaufen lassen.
Ich sehe da aber keinen Antiblitz an den Steckern, von daher sehe ich keinen Vorteil zu den AS150, welche wohl die direkte Konkurrenz darstellen zu diesen Steckern.
Eine (richtig) gecrimpte Verbindung ist einer Lötung um Welten überlegen.
Nicht zuletzt ist der ßbergangswiderstand sehr viel niedriger.
Es muss gute Gründe geben, weshalb in der Industrie seit langem Lötverbindungen großräumig verboten sind. Wichtig dafür ist natürlich, das richtige Werkzeug zu verwenden (und daran scheitert er Hobbyist meist, weil es für jeden Verbinder genau ein korrektes Werkzeug gibt...
Das ist aber nur eine Seite der Medaille, und es wurde hier bereits erwähnt: ist der Steckverbinder für die übertragene Leistung überhaupt geeignet?
Der Trend zu höheren Spannungen in den letzten Jahren hat die Sache etwas entspannt, denn im Zusammenhang mit dem ßbergangswiderstand an den Steckern ist der Strom entscheidend, nicht die Spannung.
Tom hat zusammen mit mir mal einen Heli aus dem Himmel fallen sehen, weil ein Stecker sich abgetötet hatte.
Die Steckkontakte sahen nicht sonderlich gesund aus, und eine gab überschlägige Rechnung brachte wenigstens 70W Wärmeleistung auf den armen Steckkontakte (12s, >100A). Das müsste ablöten.
Seitdem hat der Pilot dickere Stecker drin.
Schraubkontakte jeglicher Art haben an beweglichen Leitungen nichts verloren. Da kann ich nur von abraten.
Richtig gute crimpbare Steckverbinder für diesen Anwendungsfall, mit grossen Spielzahlen für's Stecken, gibt es sehr wohl in der Industrie, zu entsprechenden Preisen, und mit entsprechendem Gewicht.
Die derzeit gängigen Lötverbinder sind allesamt eher grenzwertig, weil sie eine viel zu geringe Kontaktfläche für die Lötung bieten, die notwendigen Querschnitte kaum aufnehmen können.
Die Steckkontakte können die durchgeleiteten Ströme garnicht verkraften, man darf sich wundern, dass nicht mehr passiert.
Von richtiger Auslegung kann hier jedenfalls nicht gesprochen werden (ich habe meinen Kupferwurm in der Industrie gemacht)
Wenn ich diese Stecker verbauen würde, dann würde ich sie zusätzlich noch verlöten und zwar ohne das aufgeklebte Kupferblech.
Litze verzinnen, Stecker aufschrauben und dann mit Lötzinn volllaufen lassen.
Ich sehe da aber keinen Antiblitz an den Steckern, von daher sehe ich keinen Vorteil zu den AS150, welche wohl die direkte Konkurrenz darstellen zu diesen Steckern.
Gruß Torsten
Gerade in der Speedflugscene halten die akkus eh nicht lange. Wenn doch, 1x im Jahr einen neuen Stecker ran schrauben und gut ist, Antiblitz gibt es in dieser Version nicht.
Ich sehe das so, dass diese Version nicht gerade für so einen: Normalo wie zb mich gemacht wurden.
Das es nicht normal ist das sich die Stecker ablöten halte ich für ein Gerücht. Dafür ist es schon viel zu vielen Profis passiert und zb in der FPV Racer Scene auch nichts ungewöhnliches.
Weil hier das Thema KFZ angebracht wurde.... Es hat schon einen guten Grund warum in der Industrie oder im KFZ Bereich die Stecker nicht gelötet werden!
Oh, da war jmd. schneller... Aber ja, so ist es!
Zuletzt geändert von Daniel Schmidt; 26.12.2018, 19:14.
Grund: Nachtrag
Moin
Eine (richtig) gecrimpte Verbindung ist einer Lötung um Welten überlegen.
Ich arbeite in der Luftfahrzeugwartung, in der Luftfahrt kennt man auch kaum Lötverbindungen. Speziell Leitungen mit hohen Strömen werden immer Gecrimpt.
Im Modellflugbereich setzte aber auch ich auf Lötungen.
Scheiss auf de Wöd, wenn Wir eh boild den Mars bewohnen...od irgend oan ondan Planet!
Das es nicht normal ist das sich die Stecker ablöten halte ich für ein Gerücht. Dafür ist es schon viel zu vielen Profis passiert und zb in der FPV Racer Scene auch nichts ungewöhnliches.
!
ich nicht, ein fliegerischer Profi ist nicht gleich ein handwerklicher Profi, sieht man vorallem beim FPV mit den lächerlichen xt60 steckern, aber da gehört es wohl zur coolness wenn die XT60 nach dem Race verschmolzen sind...
ich nicht, ein fliegerischer Profi ist nicht gleich ein handwerklicher Profi, sieht man vorallem beim FPV mit den lächerlichen xt60 steckern, aber da gehört es wohl zur coolness wenn die XT60 nach dem Race verschmolzen sind...
Oder es liegt daran das es ein einfaches und platzsparendes System ist. Ansonsten gibt es da kein System das sinnvoll wäre.
In der Industrie wird vor allem auch wegen der Gefahr von Kabelbruch gekrimmt. Sauberes crimmpen wäre immer besser. Niemand käme daher auf die Idee einen Servostecker zu löten.
Oder es liegt daran das es ein einfaches und platzsparendes System ist. Ansonsten gibt es da kein System das sinnvoll wäre.
warum muss es ein system sein? ist das kindergartenspielzeug?
normale 5mm (mp jet etc.) und es gäbe keine probleme mehr, aber dann müsste man wohl mitdenken beim anstecken
warum muss es ein system sein? ist das kindergartenspielzeug?
normale 5mm (mp jet etc.) und es gäbe keine probleme mehr, aber dann müsste man wohl mitdenken beim anstecken
Das hat nichts mit mitdenken zu tun. Man hat wenn man fliegt zwischen 10-20 Akkus dabei, da jedesmal 1 oder beide Anschlüsse vor Kurzschluss zu sichern ist nervig. Genauso wie 2 einzelne Steckverbindungen, dass Gebambel kannst da nicht gebrauchen.
Gerade in der Speedflugscene halten die akkus eh nicht lange. Wenn doch, 1x im Jahr einen neuen Stecker ran schrauben und gut ist, Antiblitz gibt es in dieser Version nicht.*
Hmm, da bin ich wohl die Ausnahme.
Musste noch keinen Stecker austauschen in den Jahren der Speedfliegerei.
Dank der AS 150 (mit serienmäßig integriertem Antiblitz).
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