Versorgungsakku aus alten LiPos

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  • Pedrostein
    Member
    • 05.03.2011
    • 189
    • Peter

    #1

    Versorgungsakku aus alten LiPos

    Ich habe jetzt meine alten Akkus, die ich nach je einer Saison fast ohne fliegen aussortiert hatte, in einen Alukoffer verfrachtet und parallel verdrahtet.

    Alle Akkus lassen sich zu Kontrollzwecken getrennt abstecken und die Balanceranschluesse blieben intakt (Verlaengerungen verwendet). Als Akkustecker habe ich, damit ich Verwechslungen mit meinen aktuellen Flugakkus vorbeuge, andere Stecker verwendet. Ich wuerde aber keine Deans mehr verwenden, da der Stecker, der normal zum Ladegeraet geht, unisoliert ist und durch die Verbindung mit den anderen Akkus Kurzschlussgefahr besteht. Diese Stecker werden nun im Bedarfsfall mit Schrumpfschlauchstuecken isoliert, bis alle Akkus getrennt bzw. zusammengesteckt sind.

    Das ganze wird mit LiIo Programm auf 4.1V/Zellenverbund geladen und im Keller gelagert, der mit einem Brandmelder, der eine Entlueftungsanlage aktiviert, ausgeruestet wird. Beim Entladen stecke ich einen Lipowarner an, zusaetzlich hat der Junsi 3010 eine Abschaltung bei Unterschreitung einer variierbaren Eingangsspannung.

    Die Zellen haben sich uebrigens schon vor dem Zusammenschliessen der Balancerkabel durch den Verbund der Hauptstecker ueber Nacht austariert, offenbar werden die schwaechsten Zellen durch den Verbund am meisten geladen und die staerksten am meisten entladen.

    Ein kleiner, leichter (3.3kg/14Ah) und kostenguenstiger Akku, der es mir erlauben wird, meine 3s 2200mAh sofort am Flugfeld vollzuladen. Die 6s 2650er fuer den Logo 400 werde ich kuenftig daheim per Netzgeraet auf 4.1V vorladen und am Flugfeld mit 3-5c vollmachen.

    Das Restrisiko ist mir bewusst, ich denke aber, dass ich durch das Vermeiden, in der Wohnung Flugakkus auf 4.2V zu laden und die dann noch voll im Auto zu transportieren, andere Risiken vermindere.
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    Zuletzt geändert von Pedrostein; 29.05.2014, 23:02.
    mCPX, BL-mCPX, BL-mCPX2, 180 CFX, 450X V2, Logo 400, URAV85HD, Realflight 9.5, DX9
  • Enzi
    Member
    • 26.07.2010
    • 28
    • Mario

    #2
    AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

    Hallo Pedrostein.

    Also, ich habe mir Deinen Beitrag mehrere Male durchgelesen, aber so richtig
    verstehen tue ich den Zweck nicht. Ist das nun eine Frage, eine Feststellung,
    brauchst Du Hilfe oder hast Du ihn vielleicht falsch geposted ?

    Gruß Mario

    Kommentar

    • Pedrostein
      Member
      • 05.03.2011
      • 189
      • Peter

      #3
      AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

      Hi,

      ich wuerde es eine Vorstellung nennen.

      Fuer meine Beduerfnisse ist es eine preiswerte und leichte Alternative zu einer LiFeYPo Loesung, die immerhin 24V bereitstellt.

      Fragen habe ich keine, aber fuer Kritik oder Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar.

      Lg

      Peter
      mCPX, BL-mCPX, BL-mCPX2, 180 CFX, 450X V2, Logo 400, URAV85HD, Realflight 9.5, DX9

      Kommentar

      • Josh1903
        Gast
        • 06.02.2013
        • 368
        • Jürgen

        #4
        AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

        Verbesserungsvorschlag: ich würde das ganze noch etwas absichern.

        Es gibt Paralellladeboards da sind die Balanceranschlüsse und die Hochstromanschlüsse mit Sicherungen versehen. Gibt es für 4 Packs mit je 8 Zellen für ca. 35,--
        Hochstrom ist abgesichert mit 40 Amp je Pack.

        Das Bord kannst du natürlich auch zum Entladen benutzen.

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        • Dachlatte
          Senior Member
          • 19.05.2011
          • 9259
          • Maik
          • Braunschweig und Umgebung

          #5
          AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

          Zitat von Pedrostein Beitrag anzeigen
          Fuer meine Beduerfnisse ist es eine preiswerte und leichte Alternative zu einer LiFeYPo Loesung, die immerhin 24V bereitstellt.
          LifeYpo stellt von 3,3 bis fast unendlich Volt bereit, je nachdem wieviel Zellen Du nimmst.
          Banshee 850

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          • Pedrostein
            Member
            • 05.03.2011
            • 189
            • Peter

            #6
            AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

            Danke, ich wollte eine Kfz Sicherung innen einloeten, aber die Loesung mit dem Board gefaellt mir als Plug in besser.

            Ein LiFeYPo ist sicher ueberlegen, aber mit 7 Zellen wesentlich schwerer und teurer. Ich lebe in Mazedonien und muss alles mit dem Flieger von Wien importieren, sonst bekommt der Zoll beim Versand lange Finger. Mit max 100 Wh sind meine Transportmoeglichkeiten im Handgepaeck auch eher begrenzt. Fuer einen 700er Heli waere mein Koffer auch eher unterdimensioniert, aber fuer die Schaumwaffel sollte er reichen. Beim Audi A5 ist die Batterie auch ziemlich verbaut, den Koffer probier ich jetzt mal am Flugfeld aus.
            mCPX, BL-mCPX, BL-mCPX2, 180 CFX, 450X V2, Logo 400, URAV85HD, Realflight 9.5, DX9

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            • Wracker
              Member
              • 03.01.2013
              • 306
              • Jan

              #7
              AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

              Ich würde die Akkus, in dieser Form, unbedingt nach der Nutzung wieder trennen.
              Ich hatte schon oft genug, dass eine Zelle aus einem Akkupack gestorben ist und niederohmig wurde. Wenn da eine Zelle aussteigt und der Pack noch mit den anderen verbunden ist, könnte es heiß werden.

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              • Pedrostein
                Member
                • 05.03.2011
                • 189
                • Peter

                #8
                AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

                Danke fuer den wichtigen Hinweis.

                Heute hatte mein Koefferchen den ersten Einsatz mit 3 Stueck meiner 3s 2200mAh Akkus fuer die Schaumwaffel. Die habe ich mit 4c von LiIo Erhaltungsspannung auf 4.2V/Zelle geladen, was pro Akku 10 Minuten gedauert hat. Am Ende war der Zellverbund lt. Lipochecker von 85% Kapazitaet auf 80% entladen (auch wenn das nur ein ungenauer Wert ist, von 4.05V auf 4.00 V/Einzelzellverbund). Da es mit 5 bft recht windig war, bin ich jeden Akku nur 10 Minuten geflogen und die Flugakkus waren noch halb voll. Den Ueberschuss hab ich dann mit meinem Junsi 3010 in den Versorgungsakku eingespeist, sodass die Flugakkus 3.7V/Zelle Lagerspannung errreichten. Dabei wird der Versorgungsakku natuerlich nicht "gebalanct".

                Der Zelldrift des Versorgungsakku war dann trotzdem nur 35mV (Differenz hoechste zur niedrigsten Spannung). Bevor ich den Heimweg antrat, habe ich alle Zellen wieder voneinender getrennt und 30 Minuten spaeter daheim im Keller nochmals nachgecheckt. Jeder Einzelakku hatte weiterhin nur 35mV Drift. Nun wird das ganze im Verbund mit 1A gebalanct auf LiIo Spannung geladen und dann wieder auseinandergestoepselt.

                Der Koffer muss noch mit den 6s 2.65Ah Akkus des Logo 400 seine naechste Bewaehrungsprobe bestehen, aber das dauert noch ein wenig, da ein Bavarian Demon das VStabi ersetzen soll und ich ab Mittwoch 8 Tage bei der Rally WM in Sardinien sein werde

                Bisher bin ich mit meinem Koffer zufrieden. Danke an alle, die mir Tipps gegeben haben, die Sicherheit zu verbessern.
                Zuletzt geändert von Pedrostein; 31.05.2014, 19:24.
                mCPX, BL-mCPX, BL-mCPX2, 180 CFX, 450X V2, Logo 400, URAV85HD, Realflight 9.5, DX9

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                • Pedrostein
                  Member
                  • 05.03.2011
                  • 189
                  • Peter

                  #9
                  AW: Versorgungsakku aus alten LiPos

                  Nach 2 Monaten ein kurzer Erfahrungsbericht meines Lightkoffers:

                  Verwendung zum Laden meiner 3s 2200 mAh Akkus und der MCPX-BL Akkus am Flugfeld, 1-2 mal pro Woche. Zwei meiner drei 6s 2650 mAh Akkus fuer den Logo 400 lade ich zu Hause aus den Netzteilen auf 4.1V/Zelle vor, und mit dem Koffer am Flugplatz dann voll, den dritten komplett am Feld.

                  Es kommt immer wieder vor, dass ich mal meine Akkus nicht (alle) fliegen kann oder sie mit der Schaumwaffel nicht auf Lagerspannung runterbekomme. Da ist es sehr praktisch, bereits am Flugfeld direkt in den Versorgungsakku entladen zu koennen, vor allem mit ordentlich Ampere, ohne dass der Lader heiss wird. Bis jetzt musste ich den Koffer auch noch nicht nachladen. Er ist von 80% auf 60% seiner Kapazitaet gesunken.

                  Der Zelldrift ist maximal 0.035 V.

                  Die Akkus werden jedesmal vor und nach Nutzung getrennt, dauert 1 Minute.

                  Bisher hat sich das Ganze bewaehrt, ich kann spontaner fliegen, hab auch die Vorlaufzeit der 6s Akkus verkuerzt und kann dank Junsi 3010 auch schnell und problemlos entladen, ohne dass ich jetzt grosse Verbraucher basteln muss.
                  mCPX, BL-mCPX, BL-mCPX2, 180 CFX, 450X V2, Logo 400, URAV85HD, Realflight 9.5, DX9

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