Guter Lader = mehr Zyklen?

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  • Blade Breaker
    Senior Member
    • 04.05.2013
    • 1224
    • Lukas
    • Tirol

    #1

    Guter Lader = mehr Zyklen?

    Hy Leute,

    als Kaufargument für einen guten Lader, wird meistens an erster Stelle angegeben, dass mehr Zyklen bei einem Akku erreicht werden können. Nur Frage ich mich wie viel mehr Zyklen sind durch einen guten Lader herauszuholen, bis der Lipo an Druck verliert und bis er nicht mehr zu gebrauchen ist?

    Da die Zyklen ja bekanntlich durch viele Faktoren zusammenhängen, ist es auch wichtig die Wichtigsten mit anzuführen um ein annähernd vergleichbares Ergebnis zu haben. Ich würde euch auch noch bitten richtige Zahlen zu verwenden, und bitten keine ungefähren Schätzwerte zu verwenden.

    Selbstverständlich mache ich den Anfang:




    Lader:
    Turnigy Accucell 6
    Lipo 1:
    3S 2200 mah Turnigy 20C (1 Jahr 6 Monate alt)
    Lipo 2:
    6S 1300 mah Turnigy 35C (9 Monate )
    Vorwärmen:
    Nein
    Flugstil:
    Kunstflug, 3D mit schlechtem Pitchmanagment, ein wenig Speedflug
    Laderate:
    1,5C max 2C
    Entladen:
    3,75V
    ZYKLEN:
    Lipo 1: ab 80 Zyklen verliert er den Druck. Ab 120 Zyklen reif für die Tonne
    Lipo 2: erst 73 Zyklen auf den Buckel, ohne Auffälligkeiten.




    Besonders interessieren würden mich die Erfahrungen von Leuten, die von einem Mittelklasse Lader zu einem Hochklassigen, wie Junsi oder Pulsar, umgestiegen sind.
    Das Leben ist zu kurz um Lipos zu schonen
  • piotre22
    Senior Member
    • 27.04.2009
    • 3984
    • Peter

    #2
    AW: Guter Lader = mehr Zyklen?

    Das kann man meiner Meinung nach so nicht vergleichen.

    Selbst wenn jetzt hier einige Daten angeben würden sind andere Einflussfaktoren vorhanden die sehr wahrscheinlich die Auswahl des Laders überwiegen.

    Es ist viel entscheidender wie weit der Lipo im Flug entladen wird, mit welchem Strom er belastet wird, ob der Pack von Anfang an eine schlechte Zelle hatte usw.
    Das ganze hängt dann vom Flugstil usw. ab.

    Unmöglich das so "mal eben" zu vergleichen.


    Wenn müsste man sowas unter Laborbedingungen machen. Also ausschließlich Ladungen und Entladungen am Lader bzw. Stromsenke und das dann gleich mit 20 Lipos. Dann kann man vielleicht den Einfluss des Laders objektiv beurteilen.
    Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

    Kommentar

    • raimcomputi
      Senior Member
      • 14.10.2012
      • 9209
      • Raimund
      • Tönisvorst

      #3
      AW: Guter Lader = mehr Zyklen?

      Bessere Lader haben eher den Vorteil, das sie in der Regel genauer sind und dadurch die Gefahr, das einzelne Zellen überladen werden, oder nicht richtig voll werden, geringer ist. Außerdem kann man bei den billigen Ladern in der Regel auch die einzelnen Spannungen, zB. Storage, nicht frei einstellen. Und meistens sind die programmierten Spannungen nicht optimal für die Pflege der Lipos.

      Meine persönliche Erfahrung ist die, das die ganz einfachen Lader, die in fast immer bei den Einsteigerhelis mit geliefert werden, die Akkus recht schnell kaputt machen. Dagegen ist jeder billige Computerlader Gold wert. Trotzdem finde ich, das man beim Ladegerät nicht sparen sollte. Man erleichtert sich damit das Leben einfach erheblich.

      Raimund
      XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
      Walkera Devo10
      Sim:Clearview, Heli-X

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      • Ralf 2
        Member
        • 10.04.2009
        • 402
        • Ralf

        #4
        AW: Guter Lader = mehr Zyklen?

        Das die Akkus durch einen besseren Lader länger halten konnte ich noch nicht feststellen, wie sollte das auch bewertet oder gemessen werden?

        Festgestellt habe ich jedoch das ein besserer Lader ( in meinem Fall der Pulsar 3) im laufenden Betrieb die Lipos schneller und unauffälliger läd und ausbalanciert als meine Mittelklasse-Lader ( Junsi - Graupner und Robbe).
        Es gibt immer mal wieder einen Akku an dem mein Ultramat viel länger balancieren muss als gedacht, am Pulsar lauft der selbe Akku ohne Zeitverzögerung durch. Besondes auffällig war das an einem 12 S Akku(2x6S) von einem Vereinskolegen den wir letztes Wochenende mit dem Pulsar als 12 S Pack geladen haben, mit dem Pulsar hat die Ladung knapp 30 min gedauert, mit dem Robbe ( 1000 Watt) meines Kollegen dauert das Laden zirka 1 Stunde. Geladen wurde beide male mit 2C.

        Mein Fazit: Die Qualität des Balancer ist mindestens genau so wichtig wie die reine Ladeleistung und damit kein falscher Einduck entsteht, zu Hause lade ich meine Akkus nur mit 1C und dem Ultramat, da habe ich ja genug Zeit und die Lipos werden auch voll. Auf dem Flugplatz lade ich jedoch mit mindestens 2 C und benutze den P3.

        Gruß Ralf
        Flugort: bei Neumünster

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