...würde das auch an einem Pulsar 3 mit 24V funktionieren? Mich nerven die "nur" 1,9A entladeleistung beim 5000er 12S gewaltig!
Entladestromerweiterung mittels Lastwiderstand m. Halogenlampen f. Junsi 308/4010 Duo
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...würde das auch an einem Pulsar 3 mit 24V funktionieren? Mich nerven die "nur" 1,9A entladeleistung beim 5000er 12S gewaltig!RAW 700 / Nitro - @VBar Touch
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Das sind auf jeden Fall Drahtwiderstände mit einem verstellbaren Schleifer als Mittelabgriff. Es sind also drei Bhchsen dran, eine an jedem Ende des Widerstands, und eine Buchse am Schleifer. Eventuell sollte man die Schleiferkontakte vorher noch mal säubern, damit die Kontaktgabe gewährleistet ist.
Pulsar3 kann wohl mit max. 25A entladen. Maximale Spannung eines 12s Lipos liegt bei 12ß4.2V=50, 4V
Ich würde aber den 5000mAh Lipo nur mit 3C also 15A entladen.
50, 4V ÷ x = 15A
X = 3.36ohm
50, 4Vß15A=756W
3.36Ohm/750W wäre meine ZielLast für den 12sLipo
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20Ohm/500W = 5ohm/500W , 50, 4V÷5Ohm= 10.08A = 508W
Der 20Ohm/500W Widerstand, mit Mittelabgriff parallel geschaltet, könnte vieleicht noch klappen am 12sLipo. Dann aber halt nur mit 10A Entladestrom/500W Entladeleistung.
Die Frage bleibt ja auch immer noch, wie lange so ein Laborwiderstand seine Maximalbelastbarkeit mit macht. Etwas Reserve bei der Belastbarkeit wäre da vermutlich besser. Wobei die Lipospannung ja auch relativ schnell absinkt, und somit die Belastung auch relativ schnell deutlich unter 500W sinkt.
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Wie du meiner Tabelle entnehmen kannst, sind die Widerstände mit 3,1, 4,7 und 20 Ohm eigentlich zu knapp, wenn man mit komplett vollem 6S/12S ran geht. Das sind 25,2V bzw. 50,4V. Die Teiler meiner Gleichung sind aber kleiner, so dass ein x > 1 raus käme, d.h. man benötigt eigentlich mehr Widerstand als eingebaut, um die Leistungsgrenze nicht zu reißen. Da hilft eigentlich nur, den LiPo vorher leicht anderweitig zu entladen oder aber einen anderen, höheren Widerstand nehmen und nicht die volle Leistung zu nutzen. Wenn man diese kleineren Lastwiderstände aktiv kühlt, könnten sie es auch aushalten. Man kann da auch gerne zusätzliche Leistung in Ventilatoren verbraten.Zitat von s.nase Beitrag anzeigenDer 20Ohm/500W Widerstand, mit Mittelabgriff parallel geschaltet, könnte vieleicht noch klappen am 12sLipo.Grüße von Andreas
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Dann stellst du halt am P3 nur 9.9A Entladestrom ein, um bei einem vollen 12s Lipo nicht über 500W Entladeleistung zu kommen. Dadurch übernimmt der P3 am Anfang etwas von der Entladeleistung, bis die Lipospannung soweit gefallen ist, das am 5Ohm Widerstand nur noch 9.9A abfallen.
Wobei ich glaube das es dem 500W Widerstand völlig egal ist, wenn er für einen kurzen Moment 510W verbraten muss. Schlimmste was passieren kann, das der Schleiferkontakt abbrennt. Denn macht man einfach ne feste Schelle als Mittelabgriff auf den Drahtwiderstand, was auf Dauer bei einem hoch belasteten Mittelabgriff sowieso zu empfehlen ist.
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Sehe ich das jetzt richtig, wenn nun am Schleifer eine weitere Buchse ist, dann kann ich die beiden Buchsen an den Enden zusammenführen und habe somit eine Parallelschaltung zwischen Schleifer und den zusammengeführten Buchsen?
Wenn ich nun meinen 3,1Ohm 790Watt Widerstand nehme und ihn parallel verschalte, dann erhalte ich einen Widerstand mit
0,775 Ohm. Das sollte für einen 6S Lipo ja optimal sein: 24V / 0,775Ohm = 31A und 31A * 24V = 744Watt. Oder rechne ich mal wieder komplett falsch herum?Das Leben ist zu kurz um Lipos zu schonen
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Wenn dein Widerstandswert zwischen 0,625 und 1,6Ohm liegt, kannst du mit dem 4010 mit bis zu 1000W entladen; vorausgesetzt der Widerstand hält diese Leistung aus.
Ob du dann einen 4s Akku, oder 6s Akku mit 10A oder 30A entladen willst, das kannst du bequem am Lader einstellen. Da brauchst du nichts mehr weiter rechnen.
In deinem Fall must du nur die Leistung auf der Widerstandsseite einmalig so begrenzen, daß der Widerstand nicht überlastet wird.
Also Widerstand 0,775Ohm, 790Watt: U = SQRT(R x P) = SQRT(0,775Ohm x 790Watt) = 24,7Volt
oder über den Strom: I = SQRT(790W / 0,775Ohm) = 31,9A
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Exakt, wenn du den Lastwiderstand so in das PlusLadekabel einschleifst. SingelPort Entlademodus wie auch beim P3.Zitat von Blade Breaker Beitrag anzeigenSehe ich das jetzt richtig, wenn nun am Schleifer eine weitere Buchse ist, dann kann ich die beiden Buchsen an den Enden zusammenführen und habe somit eine Parallelschaltung zwischen Schleifer und den zusammengeführten Buchsen?
Wenn ich nun meinen 3,1Ohm 790Watt Widerstand nehme und ihn parallel verschalte, dann erhalte ich einen Widerstand mit
0,775 Ohm. Das sollte für einen 6S Lipo ja optimal sein: 24V / 0,775Ohm = 31A und 31A * 24V = 744Watt. Oder rechne ich mal wieder komplett falsch herum?
Die Junsi DuoLader können aber auch im 'to channel' modus in einen Lastwiderstand entladen. Siehe Bild aus der Anleitung weiter oben. Das hat den Vorteil, das du akkuspannungsunabhängig mit gleichbleibenden Entladestrom entladen kannst. Und den Nachteil, das beide Ladeausgänge belegt sind.
Beim Lastwiderstand im Ladekabel(singelport) sinkt der Entladestrom mit abnehmender Akkuspannung. Und der Widerstandswert muß relativ exakt zur Akkuspannung passen, damit du möglichst viel von der maximalen Entladeleistung des Lastwiderstandes nutzen kannst.
Mit dem 'to channel' modus, kann der Entladestrom sogar ansteigen bei sinkender Akkuspannung, wenn du es entsprechend einstellst. Da wird die maximale Entladeleistung nur durch das Verhältnis zwischen Widerstandswert+Belastbarkeit und Maximal- Spannung/Strom an den beiden Ladeausgängen begrenzt.
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Ich halte die "to channel" Variante für deutlich flexibler. Man muss den Entladewiderstand ja nicht dauerhaft angeschlossen lassen.
Ich bin erstmal gespannt wie Warm der Boden des Widerstands wird.
Ggf muss ich die dann Thermisch ggü. der Arbeitsplatte entkoppeln.Alien 500, 600+700, Soxos DB7 Revolution 500...und div. Kleinkram inkl. Flächen
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Ja genau. - Der -To channel modus- ist bei den Duo Ladern die einzig vernünftige Variante.
Nur hierbei kann ich den Entladestrom (fast) beliebig hoch einstellen, ohne den Lastwiderstand anpassen zu müssen.
Außerdem habe ich festgestellt, daß die -Einschleifen in die + Leitung Methode- (auch DCHG+ oder Extra Discharge genannt) bei den Duo Ladern im oberen Leistungsbereich nicht funktioniert!
Das Ladegerät fährt hierbei den Entladestrom viel zu langsam hoch. Dabei kommt es im kritischen Bereich der Lastübernahme dann zwangsläufig zum Abbruch des Entladevorgangs. Hier müßte die Software nach dem Vorbild der Monolader entsprechend geändert werden.
Ich geh` mal davon aus, daß das bis jetzt kaum einen der tausenden Duo Nutzern aufgefallen ist, weil die -To channel Methode- die praktikablere Variante ist.
Daß hierbei (To channel) der zweite Kanal belegt werden muß, ist nur ein kleiner Nachteil. Denn in der Regel dauert eine Entladung nicht länger als eine viertel Stunde.Zuletzt geändert von NFLY; 06.04.2018, 08:09.
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Und die 2 Stecker sind ja schnell umgestöpselt ;-)Zitat von NFLY Beitrag anzeigenJa genau. - Der -To channel modus- ist bei den Duo Ladern die einzig vernünftige Variante.
Nur hierbei kann ich den Entladestrom (fast) beliebig hoch einstellen, ohne den Lastwiderstand anpassen zu müssen.
Außerdem habe ich festgestellt, daß die -Einschleifen in die + Leitung Methode- (auch DCHG+ oder Extra Discharge genannt) bei den Duo Ladern im oberen Leistungsbereich nicht funktioniert!
Das Ladegerät fährt hierbei den Entladestrom viel zu langsam hoch. Dabei kommt es im kritischen Bereich der Lastübernahme dann zwangsläufig zum Abbruch des Entladevorgangs. Hier müßte die Software nach dem Vorbild der Monolader entsprechend geändert werden.
Ich geh` mal davon aus, daß das bis jetzt kaum einen der tausenden Duo Nutzern aufgefallen ist, weil die -To channel Methode- die praktikablere Variante ist.
Daß hierbei (To channel) der zweite Kanal belegt werden muß, ist nur ein kleiner Nachteil. Denn in der Regel dauert eine Entladung nicht länger als eine viertel Stunde.Alien 500, 600+700, Soxos DB7 Revolution 500...und div. Kleinkram inkl. Flächen
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Das siehst du nicht richtig! Am Schleifer ist kein zweiter Anschluss, stattdessen muss der Widerstand an beiden Enden einen haben. Dann ist der Schleiferabgriff die gemeinsame Zu- oder Ableitung, die beiden äußeren Anschlüsse bilden die parallelen Stränge, die extern wieder zusammengeführt werden müssen.Zitat von Blade Breaker Beitrag anzeigenSehe ich das jetzt richtig, wenn nun am Schleifer eine weitere Buchse ist, dann kann ich die beiden Buchsen an den Enden zusammenführen und habe somit eine Parallelschaltung zwischen Schleifer und den zusammengeführten Buchsen?Grüße von Andreas
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Das Problem kann man ganz einfach umgehen, indem man am Anfang mit höheren Widerstand arbeitet. Der Entladestrom steigt dann nicht soweit an. Erst wenn das Entladeprogramm voll hoch gefahren ist(nach etwa 1min), schaltet man die zweite Hälfte des Lastwiderstands parallel mit der ersten Hälfte des Lastwiderstands, wodurch sich der Entladestrom verdoppel ohne das das Entladeprogramm abbricht.Zitat von NFLY Beitrag anzeigen
Außerdem habe ich festgestellt, daß die -Einschleifen in die + Leitung Methode- (auch DCHG+ oder Extra Discharge genannt) bei den Duo Ladern im oberen Leistungsbereich nicht funktioniert!
Das Ladegerät fährt hierbei den Entladestrom viel zu langsam hoch. Dabei kommt es im kritischen Bereich der Lastübernahme dann zwangsläufig zum Abbruch des Entladevorgangs. Hier müßte die Software nach dem Vorbild der Monolader entsprechend geändert werden.
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Das weiß ich s.nase.
Diesen Trick braucht man bei den alten Monoladern aber erst, wenn man mehr als ca. 70% der angegebenen Entladeleistung rauskitzeln will.
Aber der 4010 schafft nicht mal 500W ohne diesen Kunstgriff an einem 6s LiPo, obwohl er bis 1600W in diesem Modus angegeben ist.
Man merkt einfach, daß die hierfür nötige kurzzeitige ßberlasttoleranz nicht wie bei den Monoladern einprogrammiert wurde.
Wenn dein 4010 wieder läuft, kannst das ja selbst mal testen.
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