Ich persönlich hatte bisher immer 3,3V Ruhespannung als leer angesehen. Der Lebensdauer ist es natürlich eher zuträglich, diese Schwelle etwas nach oben zu schieben.
Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Was wäre das in Spannung ausgedrückt? Also mein Lipo-Checker zeigt mir bei 3,7V noch 17% an. Der scheint also bei 4,2V - 100 x (4,2 - 3,7) / 83 = 3,6V den Akku als leer anzusehen (0%).Zitat von samu Beitrag anzeigen
Ich persönlich hatte bisher immer 3,3V Ruhespannung als leer angesehen. Der Lebensdauer ist es natürlich eher zuträglich, diese Schwelle etwas nach oben zu schieben.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Das ist ein urbanes Märchen und völlig praxisfremd!Zitat von Boris M-K Beitrag anzeigenDie Zellspezifikation geht übrigens bis 2,75V.
Siehe auch #16.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
In meinem Anwendungsfall habe ich keine Volllast über die gesamte Entladung sondern immer wiederkehrende Stromspitzen von 10A, die der Akku bis zum Ende liefern muss. Die Dauerlast liegt im Durchschnitt eher bei 4-5A. Wenn der Akku die Stromspitzen in der Endphase nicht schafft, dann muss es ein besserer / größerer / schwerer Akku sein. Aber ich möchte aus Gewichtsgründen gerne eine Punktlandung.Zitat von Boris M-K Beitrag anzeigenBei Volllast über die gesamte Entladung solltest Du einen Durchschnittswert von 3,4-3,5V bei 90-95% der Nennkapazität haben (4,2----> 3,0V). Bei mehrzelligen Akkus würde ich bei 3,2-3,3V aufhören, da es keine 1000% zellenselektion gibt und dann die Drift anfängt, bzw spätestens wenn eine Zelle 3,0V erreicht hat, was aber im Modell kaum umsetzbar ist. Die Zellspezifikation geht übrigens bis 2,75V.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
... theoretisch, bei nagelneuen Zellen, für etwa 10 Zyklen ...Zitat von Boris M-K Beitrag anzeigenBei Volllast über die gesamte Entladung solltest Du einen Durchschnittswert von 3,4-3,5V bei 90-95% der Nennkapazität haben (4,2----> 3,0V).
Praktisch erreichen die meisten neuen Zellen selbst bei 1C Entladung auf 3,5V nicht einmal 90% der aufgedruckten Kapazität.
Fakt ist, wenn man LiPos so behandelt (also mit Vollast bis auf 3,4 V entladen), dann neigen sie zum Blähen, der Innenwiderstand steigt dabei und die Kapazität nimmt mit jedem Zyklus ab.
Wenn man aber bei jedem Zyklus die gleiche Ladung entnimmt, dann kommt man von Zyklus zu Zyklus immer tiefer in die Tiefentladung, was die Alterung des LiPos weiter beschleunigt.
Die einzige Lösung: Den Akku so dimensionieren, dass max. 70% der Nennkapazität benötigt werden und dass die C-Rate in etwa die Burst-Ströme abdeckt.
Eine Punktlandung gibt es nicht, wenn du einen Akku länger als 10 Zyklen benutzen möchtest, dann wird aus dem Punkt eher sowas wie ein Unterstrich...Zitat von Mythos Beitrag anzeigen...Aber ich möchte aus Gewichtsgründen gerne eine Punktlandung.
Saubere Landungen werden völlig überbewertet...
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
In meinem Fall reden wir über einen mehrzelligen Akku, der durch Wandlung auf eine Konstantspannung reduziert wird, die deutlich unter der Akkuspannung liegt. Deswegen ist mir die Spannungslage am Akku nicht wirklich wichtig, weil die Elektronik und die Motoren immer mit der Wunschspannung versorgt werden können (weil selbst die eingebrochene Eingangsspannung deutlich höher liegt).Zitat von kloß Beitrag anzeigenMoin,
die Frage ist nicht, ob der Akku die 10 A noch liefern kann, sondern ob der Antrieb bei leer werdendem Akku noch dazu in der Lage ist, die 10 A abzurufen. Entlädt man einen Lipo, steigt gegen Ende der Kapazität der Innenwiderstand an.
Wenn also der Akku in der Endphase noch 10A liefern kann und die Spannung dabei aber pro Zelle auf unter 3V zusammenbricht, dann bekommen die Komponenten immer noch ausreichend Leistung, weil durch die Step-Down Wandlung am Ausgang Spannung und Strom noch perfekt reguliert werden können. Erst bei < 2,5V pro Zelle funktioniert der Wandler nicht mehr, aber das wollen wir mal keinem Akku zumuten. Wichtig ist bei diesem Konzept nur, dass der Entladestrom bis zum Ende entnommen werden kann. Das scheint ja wohl zu klappen.
Ich werde jetzt den Akku auf Entladerate und Gewicht optimiert auswählen (keine Sicherheit) und dann die Flugzeit zu wählen, dass nach 1-2 Minuten Ruhepause der Akku bei 3,6V liegt. Ich denke, dass sollten die einige Zeit mitmachen.
Vielen Dank für all die nützlichen Erklärungen.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Daran kann ich mich ja orientieren. Wo soll die Ruhespannung des Akkus bei den von Dir empfohlenen 30% Restkapazität liegen?Zitat von Inder-Nett Beitrag anzeigenDie einzige Lösung: Den Akku so dimensionieren, dass max. 70% der Nennkapazität benötigt werden und dass die C-Rate in etwa die Burst-Ströme abdeckt.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Ruhespannung sollte noch über 3,7V liegen.
Wichtiger (für die Gesundheit des Akkus) ist allerdings, dass bei der Entladung bei den Bursts die Zellspannung nicht unter 3,3V absackt.
Das klingt erstmal nach verdammt viel Reserve, aber du wirst schnell merken, schlechter (und näher an den echten Limits) wird es dann von ganz allein!Saubere Landungen werden völlig überbewertet...
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Das lässt sich bei einem 10A Burst und 3,7V ja kaum vermeiden. Das wird die Praxis dann zeigen, ob der Akku das verkraftet oder nicht. Ansonsten muss auf den nächstgrößeren gewechselt werden.Zitat von Inder-Nett Beitrag anzeigenRuhespannung sollte noch über 3,7V liegen.
Wichtiger (für die Gesundheit des Akkus) ist allerdings, dass bei der Entladung bei den Bursts die Zellspannung nicht unter 3,3V absackt.
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AW: Maximaler Entladestrom bei leerem Akku???
Bei 1C (das ist ja zum Testen) warum nur bis 3,5V? Bis 3V und wenn dann nicht mal 90% erreicht werden würden - gaaaanz schlecht.Zitat von Inder-Nett Beitrag anzeigen.
Praktisch erreichen die meisten neuen Zellen selbst bei 1C Entladung auf 3,5V nicht einmal 90% der aufgedruckten Kapazität.
Das ist kein Märchen - das ist Realität. Das zwischen 3,2/3,3V und 2,75 kaum noch Kapazität vorhanden ist, ist eine andere Sache. Insofern praxisfremd - richtig.Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigenDas ist ein urbanes Märchen und völlig praxisfremd!
Siehe auch #16.
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