Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

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  • sailor377
    sailor377

    #31
    AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

    Ich fliege schon ewig und 3 Tage nur nach Spannung ohne Kapazität/Timer etc. Das Einzige was zählt ist die Spannung, alles andere ist Quatsch. Wenn ich mit viel Drehzahl unterwegs bin und gut rein lange, klar meldet sich der Alarm. Und nein es ist nicht nervig. Und es ist egal ob der Akku dabei noch halb voll. Wenn bei einem halbvollen Akku der Alarm kommt habe ich entweder zu viel gepitcht oder der Akku ist einfach schon fertig. Eher das zweite. Oder die C-Rate vom Akku passt einfach nicht zur Drehzahl/Flugstil.

    Das einzig wichtigste ist noch Mal die Spannung! Nach Kapa zu fliegen ist Akku Mord schlecht hin. Wenn der Akku bei 25° C noch ganz locker bei 3,7V pro Zelle ist, sieht es bei 15° oder 10°C schon mal ganz anders aus. Ihr braucht euch dann wirklich nicht zu wundern wenn Akkus dicke Backen machen. Vor allem verliert der Akku ja bekantlich etwas an Kapazität und meistens hat man unterschiedlich alte Akkus. Habt ihr wirklich Lust alle Paar Wochen die Akkus zu vermessen und bei jeden Flug die Telemetrie umzustellen? Außerdem, wer sagt eigentlich, dass die auf dem Laber aufgedruckte Kapazität überhaupt stimmt? Bei einem neuen Heli stelle ich die Telemetrie einfach auf 3,6V fliege und schau was die Zellen nach dem Flug machen. sind die im Ruhezustand über 3,7V passt es. Sehr oft ist es dann sogar so, dass man in den Akku, der auf 3,7V runter geflogen ist. genau 80% der aufgedruckten Kapa rein lädt.

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    • GuidoM
      Senior Member
      • 07.05.2010
      • 1516
      • Guido
      • Solingen

      #32
      AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

      Zitat von sailor377 Beitrag anzeigen
      Das einzig wichtigste ist noch Mal die Spannung! Nach Kapa zu fliegen ist Akku Mord schlecht hin.
      Sei doch nicht so dogmatisch. Jeder in diesem Thread, der nach Kapazität fliegt, hat geschrieben, dass er gleichzeitig auch noch die Spannung überwacht. Ich sehe nicht, warum das Akku-Mord sein sollte?

      Ich halte die Kombination beides zu überwachen auch für das sinnvollste. Bei (guten!) neuen Akkus geht bei mir grundsätzlich zuerst die Kapazitätswarnung los, weil sie noch sehr laststabil sind. Dabei werde ich gewarnt bevor der Akku leer ist und nicht erst, wenn er wirklich leer ist - das geht am besten über Kapazität.
      Bei älteren Akkus kommt die Spannungswarnung früher und ich kann dann entweder Landen oder meinen Flugstil so anpassen, dass die Stromspitzen (und damit auch die Spannungseinbrüche) kleiner sind.

      -Guido

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      • MR.NT
        Senior Member
        • 24.01.2003
        • 2174
        • Marco
        • Wermelskirchen, Lindlar

        #33
        AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

        Im 700er habe ich den BS12 Akku-Monitor von MTTEC.
        Da kann man von 0,0V an einstellen, wie lange der Einstellbare Grenzwert unterschritten werden darf damit die Ultrahelle LED und die beiden lauten Summer sich bemerkbar machen.
        Und nach dem Flug kann man sich die aktuelle und die minimale Spannung während des Fluges von 12 Zellen auf dem Farbdisplay ansehen.
        So wird dann nicht zu früh gewarnt.

        Jetzt habe ich allerdings Hott-Telemetrie und fliege auch nach Kapazität. Der BS12 bleibt aber trotzdem drin da der Unisens keine Einzelzellenüberwachung hat.
        Gruss Marco,
        SAB Goblin Raw, Jeti DS12

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        • Carbon Fred
          Member
          • 22.06.2010
          • 647
          • Alfred

          #34
          AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

          Zitat von GuidoM Beitrag anzeigen
          Ich halte die Kombination beides zu überwachen auch für das sinnvollste. Bei (guten!) neuen Akkus geht bei mir grundsätzlich zuerst die Kapazitätswarnung los, weil sie noch sehr laststabil sind. Dabei werde ich gewarnt bevor der Akku leer ist und nicht erst, wenn er wirklich leer ist - das geht am besten über Kapazität.
          Bei älteren Akkus kommt die Spannungswarnung früher und ich kann dann entweder Landen oder meinen Flugstil so anpassen, dass die Stromspitzen (und damit auch die Spannungseinbrüche) kleiner sind.
          Dem ist nichts mehr hinzuzufügen......wenn dann am Boden die Ruhespannung noch auf über 3,7Volt/Zelle ist, hat man alles richtig gemacht
          +1
          Zuletzt geändert von Carbon Fred; 02.07.2013, 17:37.
          Goblin 570/12s|Jive 80HV|3 Digi|FrSky QX 7s

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          • piotre22
            Senior Member
            • 27.04.2009
            • 3984
            • Peter

            #35
            AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

            Zitat von GuidoM Beitrag anzeigen
            Sei doch nicht so dogmatisch. Jeder in diesem Thread, der nach Kapazität fliegt, hat geschrieben, dass er gleichzeitig auch noch die Spannung überwacht. Ich sehe nicht, warum das Akku-Mord sein sollte?
            Sehe ich ebenfalls so. Die Praxis lehrt einem andere Sachen. Ich fliege seit April 2009 in praktisch jedem Modell (Ausnahme mcpx) praktisch ausschließlich nach Kapazität (per Telemetriealarm), OHNE Spannungsüberwachung. Egal ob das Elektrosegler, Hotliner, Kunstflugzeuge, Mini Warbirds, ein 450er, 500er, oder ein 700er 12s5000er Heli ist. Seit 2009 habe ich zig tausend !!!! Lade und Entladezyklen mit dutzenden von Lipos absolviert und dabei dank des Kapazitätsalarmes nicht ein einziges mal einen Lipo zu tief entladen, geschweige denn der Regler wegen Unterspannung abgeschaltet oder ähnliches. Dabei erziele ich immer optimale Lipo Entleerungsraten, wenn ich mit 700er mit low rpm unterwegs bin ist der Lipo nach 13 Minuten leer und wenn ich mit gleichem Modell und gleichem Lipo Vollgas gebe ist nach 5 Minuten Feierabend.

            Natürlich ist die tatsächliche Kapazität des Akkus entscheidend und nicht das was auf dem Etikett drauf steht. Ich stelle den Alarm daher auf 75% der tatsächlichen Kapazität ein und messe regelmäßig nach dem Flug die Spannungen, die liegen dann IMMER im Bereich von ca. 3.75V, wenn die Spannungen dann niedriger sind nach dem Flug korrigiere ich die Warnschwelle etwas nach unten, so das sie wieder 3.75V haben nach dem Flug. Bzw. teste ich zusätzlich ca. alle 50 Zyklen die tatsächliche Kapazität und nehme davon wieder 75% als Warnschwelle. Die Anpassung der Kapazitätswarnschwelle erfolgt dabei aller höchstens 2 mal im Jahr...

            So praktiziere ich das erfolgreich seit dem Jahr 2009 und da kann mir keiner erzählen, dass das alles mit der Kapazität nix taugen würde und nach Spannung zu fliegen das einzig richtige wäre.


            Piotre
            Zuletzt geändert von piotre22; 02.07.2013, 18:00.
            Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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            • Kunstrasen
              Member
              • 23.02.2010
              • 449
              • Thomas
              • Jüchen

              #36
              AW: Lipospannung bricht ab 3.5V schnell ein. Normal?

              Moin,

              ich denke das sowohl Kapazitäts als auch Spannungsmessung zuverlässige Werte bzgl. der Akkuentladetiefe ergeben. Der entscheidende Punkt ist hierbei jedoch, daß man sich mit den Akkus beschäftigt: D. h. bei Kapmessung muß die tatsächliche Kapazität bekannt und die Warnschwelle entsprechend eingestellt sein. Ebenso muß man bei der Spnnungsmessung den Flugstil und die Qualität der Akkus (Ri) kennen um die Spgs.-Schwelle korrekt einzustellen. Und der wichtigste Punkt: Die Werte sind nicht fix! Kapazität ändert sich mit den Zyklen, ebenso wie der Ri. D.h. die Werte müssen regelmäßig geprüft und ggf. angepaßt werden.

              Wenn man das macht, gehen beide Methoden (Spg oder Kap Messung) sehr gut und es ist dann eher eine Frage der persönlichen Vorlieben.
              GruÃ?
              Thomas

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