Wenn die Platine so verschoben ist wie auf den Fotos zu sehen, kannst du vorsichtig mit viiiiiel Gefühl versuchen sie wieder in die alte Position zu schieben. Hier musst du auf das Alu-Anschlußblech achten; das mag eine mehrmaliges Biegen gar nicht. Löten kannst du das Alu-Blech ohne Alu-LötzinnGemisch gar nicht.
Ich weiß jetzt nicht genau was Du mit dem Alu-Anschlussblech meinst - kannst Du das nochmal genauer erklären bzw. in einem meiner Bilder markieren? Sind damit die Dinger gemeint, die von den Zellen zu den Lötstellen hochgehen? Und wenn das stimmt, dann sind die ganzen Lötideen ja hier Quatsch ohne besagtes Alu-Lötzinngemisch. In dem Fall bräuchte ich wirklich Profihilfe, so firm bin ich beim Löten einfach nicht - hab zwar bisher alles hinbekommen, aber das scheint ja wirklich speziell zu sein.
An die anderen: einen bezahlbaren Lötkolben mit dicker Spitze und ordentlich Bums würde ich mir schon mal leisten, wie gesagt: die 4mm-Goldis sind schon mühselig mit meiner besagten Station. Allein schon dafür würd sich's lohnen und jetzt hätte ich 'nen konkreten Anlass...
Ach ich tu mich schwer mit dem Ding und hab ein bisschen Schiss, dabei die Bude abzufackeln...
Jede Lipo-Zelle hat als Anschluss je eine Stahl- und Alu-Fahne. Die Alu-Fahne ist fast immer noch mit einem kleinen Stahl-Blech vercrimpt, damit sie lötbar ist. Alu egal welcher Legierung kann nicht oft gebogen werden, da es dann bricht.
Schieb' vorsichtig mit Gefühl die Platine wieder in Position.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
in Dietzenbach hab ich den Herrn Malberg angesprochen und er (sowie andere) haben sich Zeit genommen und den Lipo "repariert". Die Platine ist wieder an Ort und Stelle und das unterwegs abgerissene Balancerkabel wurde wieder angelötet. Der Akku war fast "leer" (alle Zellen ca. 3.7V), aber zumindest konnte er meinen Heli noch 30 Sekunden in der Luft halten.
Zuhause hab ich den Lipo mit etwas Panzerband wieder gut verpackt und mit neuem Klettband versehen, mit 1C schonend und ständig überwacht geladen - alle Zellen haben sich gut verhalten. Ich habe auf die mAh genau 2Ah nachgeladen (ca. 78%) und werde den Akku jetzt mit meinem 500-er gemütlich schweben. Danach wird hier wieder berichtet.
Schweben mit großem Erfolg absolviert. Habe den Akku ohne Haube (damit ich ihn im Falle eines Falles schnell rausreißen kann) 5 Minuten mit verschiedenen Drehzahlen in der Luft gehabt, die Zwischenkontrolle nach einer Minute sowie die Endkontrolle nach 5 Minuten ergaben: immer noch steinhart und kaum spürbar erwärmt.
Gerade zuhause gecheckt: die Zellen sind alle ohne Drift auf 3,88V Ruhespannung runter. Ich denke der Akku ist gerettet und kann seinen Dienst wieder antreten. Man sieht ihm (ich nenne ihn ab jetzt ob seinen schwarzen Panzerbandkleides "die schwarze Gefahr") auch an, dass er wieder regelmäßig fliegen will.
Danke, rc-heli.de! Ihr habt einen einfachen Piloten sowie seine schwarze Gefahr sehr glücklich gemacht!
ich nenne ihn ab jetzt ob seinen schwarzen Panzerbandkleides "die schwarze Gefahr"
Du hinderst ihn mit Panzertape zukünftig am Blähen? Puh, ist das gescheit?
Chemisch habe ich keine Ahnung, aber eventuell ist Blähen ein gewollter Ausweichmechanismus bei gewaltsamer Anwendung des Akkus. Ob man das verhindern sollte?
Du hinderst ihn mit Panzertape zukünftig am Blähen? Puh, ist das gescheit?
Danke für den Hinweis, da hab ich auch schon drüber nachgedacht.
Aber ich hab das Tape nicht auf voller Spannung drauf gemacht, ich denke dass ich ein eventuelles Blähen schon noch merken werde. Wollte halt ein bisschen Stabilität um die Zellen haben bevor ich das Klettband draufpappe. Aber wenn da jemand noch was schlaues zu weiß, bin ich natürlich für jeden Hinweis dankbar!
Werde weiter berichten
Mirko
Zuletzt geändert von Mirkobeast; 06.08.2012, 15:47.
Grund: PS ergänzt
Aber wenn da jemand noch was schlaues zu weiß, bin ich natürlich für jeden Hinweis dankbar!
ich weiß nicht ob man einen Akku am Blähen hindern sollte bzw ob man das überhaupt kann, ich denke das panzerband wird genauso wie der Schrumpfschlauch um jeden "normalen" akku einfach dazu dienen die Alufolien der Zellen zu schützen. Und da kann man ja nehmen was man möchte Panzerband ist aber gut, das ist stabil und gleichzeitig relativ Dick, da sollten die Zellen gut geschüzt werden
So, nochmal "abschließend" ein kleiner Bericht von mir dazu.
Der Akku lebt und verrichtet seine Dienste hervorragend. Hab ihn erst schonend ein paar Zyklen lang mit kleiner Drehzahl eingeschwebt und eingerundflugt, mittlerweile macht er alles mit was ich kann ohne zu klagen. Kein nennenswerter Zellendrift, kein nennenswertes Blähen.
Man kann manchmal merken, dass er direkt nach dem Landen mit etwas Speedflug und viel Pitch nicht mehr ganz steinhart war, aber immer noch sehr sehr dünn. Das würde ich noch nicht Blähen nennen und ich glaube auch, dass ich trotz Panzerband ziemlich gut merken kann, wie der so ist. Wie geschrieben, das Band ist auch nicht angeknallt.
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