Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

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  • Mirkobeast
    Senior Member
    • 27.10.2009
    • 2069
    • Mirko
    • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

    #1

    Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

    Hallo liebe Leute,

    von meinem Absturz mit dem 500-er im letzten Herbst habe ich noch einen Akku über. Da seine Geschwister bei mir gute Dienste tun, interessiere ich mich dafür, ob man den vielleicht noch verwenden kann. Es ist ein Turnigy 6S 2600mAh 30C Lipo.

    Ich habe ihn nach dem Absturz vom Schrumpfschlauch befreit und durchgemessen (perfekte Lagerspannung auf allen Zellen), danach in den Antibrennsack gepackt und seit ca. 9 Monaten nicht angefasst. Heute hab ich ihn mir nochmal genauer angeschaut. Er ist immer noch steinhart, hat genau 3,7 Volt auf jeder Zelle und die einzige Spur von dem Absturz ist die leicht verschobene Platine. Davon gibt es jetzt mal Fotos und ich würde mich freuen, Eure Meinung dazu zu hören. Für meinen Geschmack sieht das OK aus bis auf die Lötstelle direkt am dicken roten Kabel...

    von außen:


    von innen:



    Vielen Dank, viele Grüße!
    Mirko
    Angehängte Dateien
    Mirko Align zuhaus
  • LordBernhard
    Member
    • 21.11.2010
    • 600
    • Bernhard
    • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

    #2
    AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

    Hallo,
    wenn die Lötstelle direkt am dicken roten Kabel nicht wackelt,
    scheint alles o.k..
    Herzliche Grüße
    Lord Bernhard
    Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
    Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

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    • Der_Basti
      Senior Member
      • 17.07.2012
      • 1299
      • Sebastian
      • Abu Dhabi

      #3
      AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

      Hab meine Kabel auch mit Schrumpfschlauchkappen vor ungewollten Spitzenkontakt geschützt

      Meine Kappe sieht sogar genauso aus
      [CENTER]People fly airplanes...Pilots fly helicopters![/CENTER]

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      • helifreakjb
        helifreakjb

        #4
        AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

        So würde ich nicht fliegen!!! Es scheint zwar alles soweit in Ordnung zu sein, jedoch das 3 Bild gefällt mir nicht!!! Es geht mir um die Lasche von der Zelle!!! Durch Vibration kann sie weiter einreißen und das warst dann!!! Ich hab mir mal ( bei einer Fläche ) so eine Lasche ganz abgerissen, ist aber kein Problem!!! Einfach schön säubern und Nachlöten!!! Der Lötkolben sollte halt nur Power haben! Danach kannste den Akku wieder nutzen!! ;-)

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        • Economy
          Member
          • 02.01.2007
          • 280
          • Thomas
          • Bad Abbach

          #5
          AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

          genau so sehe ich das auch. Nachlöten und weiter gehts!
          T-Rex 700G (Helibug Conversion)
          T-Rex 600N / T-Rex 550 BeastX
          T-Rex 450 3G; FF10

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          • Mirkobeast
            Senior Member
            • 27.10.2009
            • 2069
            • Mirko
            • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

            #6
            AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

            Hallo zusammen,

            schonmal herzlichen Dank für die bisherigen Antworten. Weitere Meinungen sind mir herzlich willkommen, gern auch von Leuten, die ähnliches schonmal repariert haben.

            Zitat von helifreakjb Beitrag anzeigen
            Einfach schön säubern und Nachlöten!!! Der Lötkolben sollte halt nur Power haben!
            Kannst Du mir das nochmal genau erklären? Meinst Du damit, ich soll den Kontakt am dicken roten Kabel komplett ablöten, also das ganze Lot absaugen? Hab zwar eine solche Entlötpumpe und kann sie auch benutzen, aber das ist ja schon ein Riesenteil da.

            Oder einfach nur nochmal schön heiß und flüssig machen, etwas frisches Lot dazu und sauber abkühlen lassen? Hab noch nie direkt am Akku gelötet und meine Station hat auch nicht so die endgültige Power. Wenn es zu lange dauert, ist mir das unangenehm, bin da ja direkt an den Zellen... Oder ist das eher unkritisch?

            Euer Rat ist gefragt.

            Mirko
            Mirko Align zuhaus

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            • Mirkobeast
              Senior Member
              • 27.10.2009
              • 2069
              • Mirko
              • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

              #7
              AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

              Ich würd mich echt über ein paar weitere Meinungen dazu freuen, weil das Thema für mich sehr heikel ist. Hat sowas schonmal jemand erlebt und repariert bekommen?

              Schonmal tausend Dank im Voraus! :-)
              Mirko
              Mirko Align zuhaus

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              • piotre22
                Senior Member
                • 27.04.2009
                • 3984
                • Peter

                #8
                AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                wenn du da löten willst musst du auf jeden Fall nen Kolben mit ordentlich Leistung sein und noch viel wichtiger die Lötspitze muss dick genug sein, denn sonst wird die Lötspitze vom Akku abgekühlt und nix geht.

                So ein Lötkolben hier wäre z.B. gut geeignet: LUX Lötkolben 80 W im OBI Online-Shop..

                Den mehr oder weniger gleichen Kolben gibts auch bei Bauhaus, dort ist die Marke dann Stannol, ist soweit ich weiß ein und das gleiche.

                Oder vielleicht auch in der 100W Variante.
                Wenn man dann noch ne Longlife Spitze dazu nimmt hat man einen qualitativ sehr hochwertigen Lötkolben mit dem man fast alles im Modellbau machen kann.
                Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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                • Helilev
                  Member
                  • 01.11.2011
                  • 146
                  • Holger
                  • Leverkusen

                  #9
                  AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                  Du mußt nicht das Lot entfernen, auch nix reinigen. Anschluss und Kabel richtig mit Power also mindestens 500 C beide mit Lötzinn versehen, legt sich glänzend sauber um die Stellen, dann beides zusammen halten und noch mal Lötkolben dran. Lötkolben weg und 2 sekunden warten damit es fest abkühlt. Bombig! Säubern erledigt das Lot selbst. Ok, abgesehen von Matsch oder groben dreck!!!

                  Gruß Holger

                  Löten, Schrumpfen mit genug Power: WELLER WP 60 :: WELLER-Pyropen WP 60 Cordless ABER mit Butangas

                  Wenn doch die Zellenspannung ok sind und weiter an den Zellen selbst keinerlei Beschädigungen zu sehen sind..........gehts weiter......
                  Zuletzt geändert von Helilev; 22.07.2012, 13:07.
                  ____________________
                  T REX 500 pro HC3 SX
                  Compass 6 HV HC3 SX

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                  • Konfusius
                    Konfusius

                    #10
                    AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                    Den mehr oder weniger gleichen Kolben gibts auch bei Bauhaus, dort ist die Marke dann Stannol, ist soweit ich weiß ein und das gleiche.
                    Genau so ist das. Das Stannol Lötzinn ist meist auch komplett mit Flussmittel drinnen.
                    Das ist beim Nachlöten wichtig.
                    Für solch vibrierende Sachen kein bleifreies Lot nehmen. Für medizinische Sachen wird das auch noch nicht gemacht. Für den Privatgebrauch darf man das bleihaltige nehmen.Das ist "elastischer".

                    Nur wenn man sich nicht sicher ist, ob das herstellerseitig verwendetet bleifrei war, dann absaugen. Vermischt man da unbekannte Lote kann es eine Legierung geben, die bei sehr geringen Temperaturen weich wird und bei Belastung früher reißt.

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                    • Mirkobeast
                      Senior Member
                      • 27.10.2009
                      • 2069
                      • Mirko
                      • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

                      #11
                      AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                      Leute, ich dank Euch echt, das trau ich mir fast schon zu.

                      Ich hab nur eine 30W-Lötstation, die zwar ganz gut geht, aber 4mm-Goldis sind damit schon eine Herausforderung...

                      Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
                      So ein Lötkolben hier wäre z.B. gut geeignet: LUX Lötkolben 80 W im OBI Online-Shop.. [...] Oder vielleicht auch in der 100W Variante.
                      100W seh ich da nicht, es gibt aber 150W mit >500°C. Das ist dann aber etwas zu viel des Guten - oder?. Die 80W-Variante macht auf mich einen guten Eindruck - was sagt Ihr zur Lötspitze, ist die groß genug?

                      Dank und Kuss!
                      Mirko
                      Mirko Align zuhaus

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                      • JMalberg
                        RC-Heli TEAM
                        • 05.06.2002
                        • 22636
                        • J
                        • D: um Saarbrücken drum rum

                        #12
                        AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                        Selbst meine Lötstation mit breiter Lötspitze auf 450°C kommt bei den Lipo-Platinen-Kabel-Anschlüssen ins schleudern. Da muss ich dann manchmal mit dem Gaslöter hinterher.

                        Wenn die Platine so verschoben ist wie auf den Fotos zu sehen, kannst du vorsichtig mit viiiiiel Gefühl versuchen sie wieder in die alte Position zu schieben. Hier musst du auf das Alu-Anschlußblech achten; das mag eine mehrmaliges Biegen gar nicht. Löten kannst du das Alu-Blech ohne Alu-LötzinnGemisch gar nicht.
                        Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
                        Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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                        • Mirkobeast
                          Senior Member
                          • 27.10.2009
                          • 2069
                          • Mirko
                          • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

                          #13
                          AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                          Wäre natürlich mega-edel, wenn mir dabei in Dietzenbach jemand mit Erfahrung helfen könnte!

                          Workshop-Vorschlag: Absturzakkus retten

                          Mirko
                          Mirko Align zuhaus

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                          • piotre22
                            Senior Member
                            • 27.04.2009
                            • 3984
                            • Peter

                            #14
                            AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                            Zitat von memowe Beitrag anzeigen
                            100W seh ich da nicht, es gibt aber 150W mit >500°C. Das ist dann aber etwas zu viel des Guten - oder?. Die 80W-Variante macht auf mich einen guten Eindruck - was sagt Ihr zur Lötspitze, ist die groß genug?
                            Den 150er habe ich auch, den brauche ich um A123 Zellen zu löten, da ist die Lötspitze aber schon Daumendick, das ist nix für den alltäglichen Modellbaubedarf => zu groß.

                            Die 7mm Spitze von dem 80W Kolben ist genau richtig


                            Als Stannol gibts den auch als 100W: Google-Ergebnis f?r http://www.xtraglobe.de/images/produkte/i21/21462.jpg

                            Das Stannol Lötzinn ist nicht verkehrt, ich nehme aber mittlerweile immer das von Obi Sn60Pb40 Flussmittelgefüllt Elektroniklot. Damit wird die Lötstelle richtig schön glänzend.


                            Noch mal allgemein mit was für einem Kolben man was löten kann:

                            Ich habe folgendes Lötequipment:
                            25W Billiglötkolben von LIDL mit einer mittleren Spitze
                            40W Weller Lötstation mit Temperaturregelung und feiner Spitze
                            80W Lötkolben von Stannol Bauhaus mit 7mm Spitze
                            150W Lötkolben von Lux Obi mit 10mm Spitze

                            Die Weller Station mit ihren 40W ist für feine Arbeiten ganz gut, um aber einen Goldstecker zu löten oder so alles andere als gut, weil einfach die Spitze viel zu klein ist, da helfen auch die 40W nix, es geht einfach nicht.
                            Mit dem 25W Billiglötkolben dem ich mittlerweile eine Longlife Spitze verpasst habe (sehr lohnenswerte Investition) kann ich schon deutlich grobere Sachen Löten als mit der 40W Weller Lötstation, einfach weil die Spitze dicker ist. Obwohl die Leistung geringer ist...

                            Mit dem 80W Kolben kann man dann eigentlich ziemlich viel was so anfällt Löten, Golstecker, Kabel usw.

                            Der 150W Kolben ist dann für die ganz großen Sachen, wenn ich z.B. 3x10mm² Kupferkabel auf einem Punkt zusammenlöte (sind also dann an der Lötstelle 30mm²), oder halt die A123 Zellen, da reicht der 80W Kolben nicht mehr aus....

                            Ich habe auf allen Kolben bis auf den 150W Longlife Spitzen drauf, die behalten ihre Form und werden nicht weggefressen. 10mm Longlife Spitzen habe ich noch nicht gefunden...
                            Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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                            • Konfusius
                              Konfusius

                              #15
                              AW: Absturzakku noch verwendbar? (Detailfotos)

                              Schade , das Du so weit weg bist, bei uns in der Werkstatt machen wir solche "Kleinigkeiten" für 5,-
                              Da kommt oft jemand mit einem abgerissenen Stecker/Draht oder einer zerwürgten Buchse aus allen Bereichen.

                              Deshalb habe ich fast alles erdenkliche Lötequipment immer zur Hand.

                              Kennst Du keinen Elektroniker oder Elektriker , der Dir mal einen Lötkolben ausleiht ? Für eine Lötstelle kauft man sich sowas nicht.

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